24/05/2023
Follower sind auf Social Media Kanälen längst nicht mehr das wichtigste KPI. Und doch buhlen die Marken um die Aufmerksamkeit und Follows der User. Was uns dabei auffällt ist, dass man es als Person des öffentlichen Lebens sehr viel leichter hat, Follower zu generieren, als als Marke oder Unternehmen. Aus einem einfachen Grund: Menschen folgen lieber Menschen als Marken.
Ein kurzer Einblick in unsere Recherche, die unsere These untermauert: Bill Gates hat 7,9 Mio. Follower auf Instagram, während Microsoft nur 4,1 Mio. zählt. Elon Musk hat über 139 Mio. Follower auf Twitter, Twitter selbst nur 65,6 Mio. Bei vielen anderen sieht das ähnlich aus.
Doch warum ist das so? Wieso haben die Menschen hinter den Marken so viel mehr Anhänger als die Marken selbst?
Für uns ist die Antwort klar – Menschen polarisieren. Sie nehmen eine Haltung ein. Diese ist oft nicht unumstritten, doch dadurch können sich Menschen leichter mit ihnen identifizieren. Etwas, das sich Marken oft nicht trauen. Sie haben Bedenken, Follower zu verlieren, wenn sie sich klar zu einem Thema positionieren, daher bevorzugen sie Neutralität.
Warum zählen bestimmte Marken aber dann doch so viele Follower?
Hierbei handelt es meist um alt eingesessene Unternehmen, die ein gewisses Standing in der Gesellschaft haben oder eine Art Statussymbol darstellen; sie haben ein Händchen für guten Content und lassen Bilder für sich sprechen, oder, sie polarisieren eben, nehmen eine Haltung ein und provozieren auch gern mal. Nicht zuletzt geht es auch darum, der Marke ein Gesicht zu geben – in Form von Testimonials, Influencern oder auch Mitarbeitern.
Beim People’s Marketing stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt der Kommunikation. Sowohl auf Seite des Kundens als auch auf Seite des Empfängers der Botschaft. Wir stehen für H2H-Marketing – Human to Human.
Gibt es für euch gute Gründe, noch Marken statt Menschen zu folgen?