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12/01/2023

Kundenaufnahme Flug durch die Hamburger Elbphilharmonie

CES zeigt - 8K TV Tot bevor es überhaupt geboren wurdeGestern ist mit der CES die erste große Unterhaltungselektronikmes...
10/01/2023

CES zeigt - 8K TV Tot bevor es überhaupt geboren wurde

Gestern ist mit der CES die erste große Unterhaltungselektronikmesse von 2023 offiziell zu Ende gegangen und diese hat wieder (nach der Pandemie) die Trends des Jahres gesetzt. Zu diesen Trends scheinen jedoch nicht Fernseher mit 8K-Auflösung zu gehören.
4K-TVs sind mittlerweile in vielen Haushalten Standard, immerhin ist es heutzutage auch alles andere als einfach, überhaupt noch ein Gerät mit 1080p zu finden. Kein Wunder, 4K-Fernseher sind auch schon mehrere Jahre auf dem Markt. Mehr als das: Als die Hersteller seinerzeit die erste Welle mit solchen Geräten gestartet haben, begannen sie nahezu sofort, die Werbetrommel für 8K zu rühren.

Die Konsumenten waren hiervon verwirrt, denn eigentlich dachten sie, gerade den Zukunftsstandard schlechthin gekauft zu haben. 8K war also nicht nur verwirrend, viele fragten sich zudem, woher eigentlich die nativen Quellen dafür kommen sollen. Und so war 8K in den vergangenen Jahren - wie so vieles in dieser Branche (siehe auch Curved oder 3D) - eine Luftnummer, kaum jemand war bereit, sich für diese angebliche TV-Zukunft zu rüsten.

8K auf der CES 2023 kaum ein Thema
Die Consumer Electronics Show, die vergangene Woche in Las Vegas stattfand, hat nun bewiesen, dass 8K wohl endgültig tot ist bzw. aufs Abstellgleis geschoben wird. Denn wie Digital Trends berichtet, hat kaum ein Hersteller neue 8K-TVs vorgestellt, geschweige denn groß dafür getrommelt.

So haben etwa die chinesischen Hersteller TCL und Hisense, die in den vergangenen Jahren stark auf 8K gesetzt haben, auf der diesjährigen CES kein einziges neues Modell vorgestellt, ähnliches gilt für Panasonic und Sharp. Damit bleiben nur noch LG, Samsung und Sony als Branchenschwergewichte. Bei LG und Sony spielte 8K jedoch praktisch keine Rolle, nur Samsung setzte noch halbwegs auf dieses Pferd. Alles in allem bestätigen aber fast alle CES-Fachbesucher: 8K ist kein Thema (mehr).

Über die Gründe kann man sicherlich spekulieren, zwei Punkte sind aber offensichtlich: Einerseits hat die EU im vergangenen Herbst 8K-TVs mit neuen Energieverbrauchsrichtlinien de facto einen Riegel vorgeschoben, anderseits haben sich derartige Geräte wohl bisher schlichtweg als Flop erwiesen.

(Facebook) kommt erneut in die Negativschlagzeilen, gegen den US-Konzern wurde von der Europäischen Union (EU) eine weit...
05/01/2023

(Facebook) kommt erneut in die Negativschlagzeilen, gegen den US-Konzern wurde von der Europäischen Union (EU) eine weitere Strafe in Millionenhöhe verhängt.

Die oberste EU-Regulierungsbehörde hat Meta Platforms Inc. (Nasdaq: META, ISIN: US30303M1027) zu einer Geldstrafe von über 400 Mio. US-Dollar verurteilt, weil es Nutzer zwingt, gezielte Online-Werbung zu akzeptieren.

Es ist ein weiterer Schlag gegen Meta Platforms in Europa. Die EU-Kommission, die Exekutive der EU, beanstandet auch, dass das Unternehmen seinen Online-Kleinanzeigendienst Facebook Marketplace an sein persönliches soziales Netzwerk Facebook gekoppelt hat und dass dies zu Wettbewerbsverzerrungen führe.

Die irische Datenschutzkommission hat Meta am 4. Januar 2023 zu einer Geldstrafe von über 400 Mio. US-Dollar verurteilt, nachdem sie festgestellt hatte, dass die Dienste von Facebook und Instagram gegen die EU-Datenschutzvorschriften verstoßen.

Die beiden Geldstrafen der Data Protection Commission (DPC) markieren den Abschluss zweier langwieriger Untersuchungen der irischen Aufsichtsbehörde gegen den US-Konzern Meta Platforms.

Die Top 10 der meist gemachten Fehler,damit Hacker Sie angreifen könnenWill ein Cyber-Spion einen erfolgreichen Angriff ...
10/12/2022

Die Top 10 der meist gemachten Fehler,damit Hacker Sie angreifen können

Will ein Cyber-Spion einen erfolgreichen Angriff starten, der tief in ein fremdes System hinein reicht, braucht er jede Menge Informationen. Je tiefer er in ein Computernetzwerk eindringt, desto mehr Informationen kann er sammeln, die ihm dann helfen noch weiter vorzudringen, oder einen weiteren Angriff zu starten. Was ihm auch hilft: Internes Wissen – etwa über das Betriebsklima in einem Unternehmen. Ein richtig guter Hacker kann außerdem gut mit Menschen umgehen.

Das größte Hindernis, das Administratoren und Nutzer einem Hacker in den Weg legen können, ist folglich Datensparsamkeit und ernsthafte Geheimhaltung. Das ist aber in den meisten Betrieben und Behörden gar nicht so einfach umzusetzen. Hier die häufigsten Fehler, die Nutzer und Administratoren machen.

1. Unsichere oder unsicher verwahrte Passwörter

Der Klassiker für unsichere Passwörter ist natürlich der Name des Haustieres oder des Partners, der Wohnort oder ähnliche Begriffe, die ein Angreifer leicht herausfinden kann. Sicher sind Passwörter, die mit Zahlen und Sonderzeichen, sowie mit Groß- und Kleinschreibung arbeiten. Und Passwörter sollten in regelmäßigen Abständen geändert werden. Auch häufig praktiziert: Passwörter auf einen Zettel schreiben und an die Magnettafel hinter dem Computerarbeitsplatz hängen. Wer dann noch mit der We**am im Internet unterwegs ist, könnte das Passwort auch gleich bei Twitter posten.

2. Gleiche Passwörter für verschiedene Zwecke

Manche Nutzer machen es sich einfach: Sie wollen sich nur ein Passwort merken. Nutzt ein Mitarbeiter einer sicherheitsempfindlichen Bundesbehörde sein dienstliches Passwort aber auch für die Webseite seines Sport- oder Hobbyvereins, macht er es Hackern leicht. Gerade kleine ehrenamtliche Vereine schaffen es kaum, die Software immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Datensicherheit wird dort meist nicht so groß geschrieben, die Computer werden von Laien gewartet und Patches spät aufgespielt. Da lässt sich ein Passwort leichter erbeuten.

Video abspielen1:30 min
Die beliebtesten Passwörter im Internet
3. Ein Passwort für die ganze Gruppe – zentral hinterlegt

Oft nutzen viele Kolleginnen und Kollegen ein Passwort gemeinsam – etwa für eine bestimmte Software-Anwendung. Gerne werden solche Passwörter irgendwo auf einem Server abgelegt – damit alle, die es brauchen, darauf Zugriff haben. Gelingt es aber einem Hacker mit der Identität eines einfachen Nutzers, der keine Admin-Rechte hat, ins System einzudringen, kommt er an die Passwörter sehr einfach heran. So kann er sich Schritt für Schritt weiter vortasten.

4. Phishing und Spearphishing – Opfer gezielt ansprechen

Ein klassischer Erstangriff erfolgt oft mit einer Phishing-Email. Solche Emails verleiten Nutzer entweder dazu einen Anhang zu öffnen oder einen Internet Link anzuklicken, der dann ein Schadprogram auf den Computer lädt und aktiviert. Viele Phishing-Emails laufen in Emailfächern als Spam-Mails auf und sind leicht als solche zu erkennen. Aber das muss nicht sein.

Das "Spearfishing" - auf Deutsch: "Harpunieren", ist die höhere Form des Phishings. Dabei sucht sich der Angreifer seine Zielperson ganz bewusst heraus und schickt eine Phishing-Email, die legitim klingt. Der Empfänger wird sie also mit hoher Wahrscheinlichkeit auch öffnen. Die Schadsoftware kann sich zum Beispiel in einem Bewerbungsschreiben an die Personalabteilung verstecken oder in einer Rechnung an den Zentraleinkauf. Es setzt in der Regel eine gute Menschen- und Sprachkenntnis voraus. Die Absender-Email und die gesamte Anmutung muss geschickt gefälscht sein, um glaubwürdig zu wirken.

Mehr dazu: Wird man in der Cloud beklaut?
Hackerangriff auf deutsche Politiker - auch Merkel betroffen

5. Unvorsichtige Admins

Wissen ist Macht! Besonders ambitionierte Angreifer wollen Administratorenrechte erlangen. Dann können sie das ganze System beherrschen. Haben sie sich schon mal mit der Identität eines einfachen Nutzers eingeschlichen, können sie vielleicht das interne Telefonbuch des Betriebes lesen. So finden sie heraus, wer für die IT-Administration zuständig ist. Dann hilft eine Recherche bei Facebook oder in anderen sozialen Netzen, um etwas über die Hobbys und Vorlieben zu erfahren. Vielleicht lernt der Angreifer auch Namen von Freunden und Bekannten, Arbeitskollegen, Termine etc. So kann er einen maßgeschneiderten Angriff ausführen und den Anschein erwecken, er sei ein Insider. Und von einem guten Bekannten öffnet man schon mal einen Email-Anhang.

6. Zero-Day-Attack: Die zu spät gestopfte Sicherheitslücke

Selbst wenn die Systemadministratoren gewissenhaft vorgehen und alle Patches ("Flicken") regelmäßig aufspielen, können unter Umständen zwischen der Entdeckung einer Lücke und dem Patch-Update durch die jeweiligen Softwarehersteller Monate vergehen. Ein Grund dafür: Oft nehmen sich die Hersteller mit dem Veröffentlichen der bekanntgewordenen Lücken lieber noch etwas Zeit und bereiten sich gründlich vor, weil sie wissen, dass die "bad guys" ("die bösen Jungs") systematisch alle veröffentlichten Lücken auswerten und dann möglichst schnell zuschlagen, bevor alle Endnutzer ihre Software mit Patches aktualisieren konnten. Es kann auch passieren, dass Lücken bekannt werden, für die es so schnell noch kein Patch gibt. Dann kommt es zu so genannten "0-Day-Attacken" (Angriff am Tag-Null). Als im letzten Jahr die Erpressungs-Schadsoftware "WannaCry" zahlreiche Rechner lahmlegte, gab es zwar schon einen Patch. Viele Admins waren aber mit der Aktualisierung zu spät dran.

Video abspielen1:38 min
Die Länder mit den meisten sicheren Servern
7. Schlampig installierte Server-Software

Auch IT-Dienstleister stehen oft unter einem erheblichen Zeit- und Kostendruck. Bekommen sie etwa den Auftrag einen Server einzurichten, kann es passieren, dass die Techniker vergessen ein standardisiertes Zugangspasswort wie "1234", "qwerty" oder "admin" zu ändern. Das wird verschlimmert, wenn dann ein weniger versierter Mitarbeiter die Systemadministration übernimmt und sich nicht weiter darum kümmert – solange das System stabil läuft. Auch ganz schlecht: Häufig wechselnde Verantwortung und wenig personelle Kontinuität bei den Administratoren.

8. Mailserver geben zu viele Informationen preis

Sichere Mailserver antworten entweder gar nicht, oder nur sehr sparsam auf fehlerhafte Anfragen von außen. Der Grund: Angreifer können wertvolle Informationen über ein Computersystem bekommen, indem sie Emails mit falscher Kennung an eine bestimmte Domain schicken. Schickt dann der Mailserver eine ausführliche Fehlermeldung zurück, aus der etwa der Weg hervorgeht, den die Email zurückgelegt hat, sowie die jeweilige Version der Server-Software, weiß der Angreifer genau, wie er genau vorgehen muss.

9. Kein Sandkasten im System

Die meisten Betriebssysteme und Web-Browser sind heute als Sandboxes aufgebaut: Gelingt ein Angriff, bleibt er erstmal in dem Teil der Software eingefangen, in dem er zuerst aufgetreten ist – ähnlich wie eine Brandbombe, die man in einen Sandkasten wirft und zuschüttet. Dazu trägt auch eine strenge Nutzerverwaltung bei. So kann die Schadsoftware nur die Bereiche zerstören, auf die der jeweilige Nutzer Zugriff hat. Haben aber viele Nutzer zu viele Rechte, greift das Feuer bzw. die Schadsoftware schnell um sich.

10. Software, die nicht auf dem aktuellen Stand ist

Last but not least: Die Software nicht nur des Betriebssystems sondern auch aller Anwendungen muss immer auf dem aktuellen Stand sein. Übrigens: Antiviren-Software ist zwar noch immer wichtig, ihre Bedeutung tritt aber mittlerweile hinter den Bausteinen der Software-Sicherheit zurück, die von sich aus auf suspekte Aktivitäten reagieren. Kommt ein Virus oder Trojaner durch das Absperrgitter durch, erkennt eine gute Software ihn spätestens dann, wenn er anfängt etwas zu tun, was er nicht soll.

Microsoft Konto gesperrt,was nun?Mit automatisierten Scans suchen Microsoft, Google und Co. nach strafbaren Inhalten. Da...
25/11/2022

Microsoft Konto gesperrt,was nun?

Mit automatisierten Scans suchen Microsoft, Google und Co. nach strafbaren Inhalten. Das kann dazu führen, dass das Microsoft-Konto gesperrt wird – und zwar auch dann, wenn man keine strafbaren Inhalte hat.

Was es damit auf sich hat und ob Konto und Inhalt für immer verloren sind, erfahren Sie bei uns.

Konto gesperrt – Zugriff verweigert

Wenn von heute auf morgen die digitale Identität verloren ist, kann einen das in Angst und Schrecken versetzen. Denn es bedeutet: Kein Zugriff mehr auf online gespeicherte Fotos, E-Mail, Kontakte und Kalendereinträge. Und wenn es ganz schlecht läuft, sind auch lokal gespeicherte Daten verloren – nämlich dann, wenn Wiederherstellungsschlüssel online gespeichert sind. Und all das kann schneller passieren, als man oftmals denkt, und auch, obwohl man gar nicht weiß, warum.

Grund sind automatisierte Scans, die dafür sorgen, dass strafbarere Inhalte keine Chance auf Weiterverbreitung haben. Finden solche Scans strafbare Inhalte, dürfen Konten sofort gesperrt werden. Denn: Ein Nutzerkonto bei einem Onlinedienst wie Google oder Microsoft ist nach deutschem Recht ein „Dauerschuldverhältnis“. Wird das Konto sofort gesperrt, ist das rechtlich gesehen die Kündigung des Dauerschuldverhältnisses ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Und das ist immer dann erlaubt, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Ein wichtiger Grund ist die Verbreitung strafbarer Inhalte wie Kinderpornografie. Und hierzu reicht der bloße Verdacht bereits aus, um ein Konto ohne Vorwarnung zu sperren.
Gold leuchtendes Vorhängeschloss steht auf Laptop. Bild: ©marchsirawit/stock.adobe.com

Wenn plötzlich und ohne Vorwarnung der Zugang zum Microsoft-Konto versperrt ist, ist guter Rat teuer. Bild: ©marchsirawit/stock.adobe.com
Ohne Vorwarnung: Microsoft-Konto gesperrt

In Foren oder Hilfe-Artikeln im World Wide Web finden sich viele Hinweise darauf, dass Konten bei Microsoft, Apple, Amazon oder Google öfter mal ohne Vorwarnung gesperrt werden. Der Nutzer erfährt den Grund entweder gar nicht oder unverständlich. Und der Support? Fehlanzeige!

Ist das Microsoft-Konto gesperrt, kann das bizarre Auswirkungen haben: E-Mail, Kontakte und Kalender bei Outlook sind nicht erreichbar, ebenso Widerherstellungsschlüssel, die per Microsoft Authenticator generiert werden, lokale Daten sind ebenfalls verloren, wenn die Verschlüsselungsinformationen bei Microsoft hinterlegt wurden. Die Daten auf OneDrive sind natürlich nicht gelöscht, aber unerreichbar – das können Fotos ebenso sein wie Arbeitsunterlagen oder sensible Dokumente. Auch die Xbox-Bibliothek ist nicht aufrufbar und die Office-365-Lizenz ist mit der Kontosperrung nutzlos geworden.

Und warum das Ganze? Weil die Person, der das passiert ist, Fotos über den Microsoft-Account sortiert hat. Kurz danach folgte die Sperrung und ein Hinweis von Microsoft: „Wir haben Aktivitäten festgestellt, die gegen unseren Microsoft-Servicevertrag verstoßen.“
Microsoft-Konto gesperrt – der Grund

Warum das Microsoft-Konto gesperrt wurde, erfuhr das Opfer erst mehr als ein Jahr später. Zu dem Zeitpunkt erreicht das Opfer ein Schreiben von der Kriminalpolizei mit einer Vorladung wegen des Verdachts von „Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornografischer Schriften“. Hintergrund: Das Opfer hatte beim Fotosortieren auch Strandbilder seines nackten Neffen umsortiert. Diese Bilder hatte Microsofts künstliche Intelligenz (KI) als Kinderpornografie identifiziert und das Microsoft-Konto gesperrt.

Um Kindesmissbrauch vorzubeugen, scannen viele Plattformen, darunter Google, Microsoft, Meta und Apple, die Inhalte ihrer Nutzer. Algorithmen und maschinelles Lernen sorgen dann dafür, dass entsprechende Bilder gefunden, erkannt und an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden gesendet werden.

Ein anderer Fall beschreibt einen Mann, der Fotos vom Genitalbereich seines Sohnes wegen einer Erkrankung an einen Arzt geschickt hatte. Automatisch bei Google Drive hochgeladen, wurden sie dort als kinderpornografisches Material eingestuft und das Konto gesperrt.
Zwei Finger berühren ein Schloss mit binären Zeichen. Bild: ©vegefox.com/stock.adobe.com

Was tun, wenn das Konto von Jetzt auf Gleich gesperrt wurde? Bild: ©vegefox.com/stock.adobe.com
Konto gesperrt – und nun?

Ist Ihr Microsoft-Konto gesperrt worden (oder auch ein anderes), macht es häufig wenig Sinn, sich durch den Supportdschungel des Betreibers zu quälen. Die Antworten liefern meistens keine wirkliche Unterstützung oder Erklärung, warum das passiert ist.

Statt eindeutige Hilfe zu liefern, empfängt die Support-Website Betroffene mit warmen den Worten, dass bekannt ist, dass „das Sperren Ihres Kontos frustrierend sein kann, und wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit“. Dann wird auf ein verlinktes Formular verwiesen, dass der Nutzer ausfüllen muss, damit das gesperrte Konto und der Grund für die Sperrung geprüft werden können. Leider bekommen Betroffene auch hier keine erhellenden Antworten, sondern nur die Mitteilung, dass schwerwiegend gegen Microsofts Service Agreement verstoßen wurde. Wie und womit, erfährt der Betroffene nicht. Eine Freigabe des Kontos erfolgt nicht. Und nun?

Eine offizielle Abmahnung kann helfen. Zwar haben Dienste wie Google, Microsoft und Co. das Recht auf ihrer Seite und können Konten sperren, wenn strafbare Inhalte vorliegen, aber reagiert der Dienst nicht auf die Abmahnung, kann der Betroffene eine einstweilige Verfügung beantragen. Diese werden, laut Anwälten, regelmäßig erlassen.
Unschuldig und dennoch ohne Konto

Wer davon betroffen ist, dass sein Microsoft-Konto gesperrt wurde und es keine Aussicht auf Freigabe gibt, hat nur eine Möglichkeit, wieder an sein Konto zu kommen: Sie müssen juristisch gegen die Sperre vorgehen. Bereits nach der anwaltlichen Abmahnung werden Accounts oftmals wieder freigegeben, wenn sie grundlos gesperrt wurden.

Klappt das nicht, kann man sein Konto in Deutschland über ein zivilrechtliches Eilverfahren entsperren. Allerdings: Verfahren gegen Konzerne wie Microsoft gehen oftmals bis zum BGH, sie können also gut und gerne mehrere Jahre dauern. Voraussetzung für den Erfolg vor Gericht ist aber natürlich die Unschuld des Nutzers.

Immerhin: Dank DSGVO (Artikel 20 Absatz 2) hat jeder einen „Anspruch auf Datenportabilität“. Das ist das Recht, seine eigenen Daten zu erhalten und sie für eigene Zwecke bei einem anderen Dienst verwenden zu können. Klappt leider bislang in der Praxis nicht wirklich.
Microsoft-Konto gesperrt – Tipps

Ist das Microsoft-Konto gesperrt – oder auch irgendein anderes – ist das richtig ärgerlich! Vor allem, weil man es oftmals nicht mal eben zurückbekommt. Immerhin gibt es ein Urteil aus dem Jahr 2016, dass die Entziehung der Nutzungsrechte eine unangemessen Benachteiligung der Kunden darstelle, so die Verbraucherzentrale NRW. Doch wie können Sie den Verlust Ihrer digitalen Identität durch Kontosperrung vermeiden?

Eine einfache Lösung gibt es leider nicht. Aber wir haben Tipps für Sie:

Denken Sie an eine Backup-Strategie und sorgen Sie dafür, dass Sie auch ein lokales Backup Ihrer Cloud haben.

Nutzen Sie einen unabhängigen Passwort-Manager, um nicht von Diensten wie Microsoft Authenticator abhängig zu sein.

Richten Sie eine E-Mail-Weiterleitung ein, damit Sie auch bei gesperrtem E-Mailkonto an Ihre E-Mails kommen.

Verwenden Sie einen Virenscanner, der unabhängig von Windows ist.

Bei der Anmeldung zu einem Microsoft-Konto ist die automatische Upload-Funktion voreingestellt. Deaktivieren Sie sie und richten Sie stattdessen eine Backup-Routine ein.

Die dreiste Kriminalität über das Smartphone nimmt zu. Auch Taschendiebstähle häufen sich. Tipps, wie man sich schützen ...
12/11/2022

Die dreiste Kriminalität über das Smartphone nimmt zu. Auch Taschendiebstähle häufen sich. Tipps, wie man sich schützen kann.

Geesthacht/Ratzeburg. Die Polizeidirektion Ratzeburg mahnt aktuell gleich zweimal zur Aufmerksamkeit. Im Kreis Herzogtum Lauenburg kommt es derzeit vermehrt zu Taschendiebstählen und Betrugsversuchen übers Telefon. Bekannt ist: Seit längerer Zeit versuchen Betrüger immer wieder, sich am Telefon als Familienangehörige in Not auszugeben. Neben den normalen Telefonaten häufen sich nun aber auch Betrugsversuche über WhatsApp. Die unbekannten Täter geben sich als Familienangehörige aus und schreiben, dass sie aufgrund von Diebstahl, Verlust oder Defekts kein Zugriff mehr auf ihr Handy haben und sich daher über eine neue Telefonnummer melden.
Kriminalität: Betrüger bitten um ein Echtzeitüberweisung

Meist schreiben sie nur „Hallo Mama“ oder „Hallo Papa“, ohne ihren eigenen Namen zu nennen. Im weiteren Chatverlauf geben die vermeintlichen Kinder an, dass sie aufgrund des fehlenden oder defekten Handys keinen Zugang zu ihrem Onlinebanking haben und bitten um eine Echtzeitüberweisung einer offenen Rechnung. Nach erfolgreicher Überweisung sollte ein Screenshot von der Überweisung geschickt werden und kurz darauf erfolgte eine erneute Bitte um Begleichung einer weiteren Rechnung.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Egal ob per Nachricht oder am Telefon – lassen Sie sich den Namen ihres Gesprächspartners nennen. Beenden Sie den Kontakt und rufen Ihre Familienangehörigen über die alten Nummern an. Führen Sie bei geringstem Zweifel keine Überweisungen aus. Übergeben Sie kein Geld an Fremde.

Falsche iPhone-Nachricht warnt vor VirusbefallWarnt eine Meldung beim Surfen plötzlich vor einem angeblichen Virus auf d...
11/11/2022

Falsche iPhone-Nachricht warnt vor Virusbefall

Warnt eine Meldung beim Surfen plötzlich vor einem angeblichen Virus auf dem iPhone, ist das mit großer Sicherheit ein Betrugsversuch. Worauf Sie achten sollten und was Sie tun können.

Wenn beim Besuch einer Webseite auf einmal eine Virenwarnung aufploppt, sollten Nutzer skeptisch sein. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine Falle, durch die sich das Opfer erst recht Probleme einhandelt, wenn es auf "Ok" klickt und den Anweisungen folgt.

Nicht zum ersten Mal warnt das Portal "Mimikama.at" vor solchen Betrugsversuchen. Als Beispiel wird ein Screenshot einer solchen falschen Warnung gezeigt. Dabei handelt es sich um ein simples Werbe-Pop-up, das für iPhone-Nutzer optimiert ist.
"Hacker" droht mit Veröffentlichung von privaten Daten

Im Text wird behauptet, dass das Gerät mit einem Virus infiziert sei. Um "Apple iPhone zu reparieren", soll der Nutzer bestimmte Anweisungen umsetzen. Tatsächlich geht es den Tätern aber darum, persönliche Daten wie zum Beispiel die Apple-ID abzugreifen, den Nutzer in Abofallen zu locken oder zum Download von betrügerischen Apps zu verleiten.

Dieselbe Masche gibt es noch in einer anderen Variante: In mal kurzen oder langen Texten warnt die Botschaft zusammengefasst davor, dass ein Hacker "alle Ihre Aktionen auf dem Gerät" verfolgt und Browserverlauf und Frontkamera-Fotos an die Kontakte schicken wird. Wer das verhindern will, soll einem Link in der Nachricht folgen und eine "Schutz-App" installieren. Doch Nutzer dürfen nicht zu lange überlegen: Denn in nur zwei Minuten ab Erhalt der Nachricht wird der Hacker sein Werk vollbracht haben.
Apple warnt vor Betrug

Wohl um das Ganze seriöser zu gestalten, prangt auf manchen Warnfenstern der Schriftzug "Apple Security". Doch wer so eine Botschaft erhält, sollte sie am besten wegklicken und vor allem den Link ignorieren sowie keine Apps aufs Gerät laden. Wer der Aufforderung in der Nachricht nachkomme, der könne erst recht Schäden auf seinem iPhone anrichten, schreibt "Mimikama.at".

Auch Apple selbst berichtet auf seiner Seite von solchen Meldungen und anderen Betrugsmaschen. So warnt das Unternehmen vor verdächtigen Mails, Nachrichten oder – wie der Fall oben – "störenden Popups" und verdächtiger Software. Auch Anrufe oder Voicemails in Namen von Apple-Mitarbeitern sind bekannt.
Was Sie tun können

Apple rät Nutzern, ihr Apple-ID-Passwort oder den Bestätigungscode niemals an Dritte weiterzugeben und auch generell persönliche Daten wie Kreditkartennummern für sich zu behalten. Verdächtige Links sollten Sie ignorieren. Und ruft mal unverlangt ein "Apple-Mitarbeiter" an, empfiehlt Apple: "Lege einfach auf."

Zudem bittet das Unternehmen, verdächtige Mails an "[email protected]" zu melden. Alle Hinweise und Tipps von Apple finden Sie hier auf der Website des Unternehmens.

Nicht vergessen 😊
29/10/2022

Nicht vergessen 😊

7 Tipps für die Erstellung perfekter Social Media Beiträge- Content is King – Inhalt ist immer noch König. ...- Nutze Bi...
06/10/2022

7 Tipps für die Erstellung perfekter Social Media Beiträge

- Content is King – Inhalt ist immer noch König. ...
- Nutze Bilder und Videos für Deine Inhalte. ...
- Wähle das richtige Beitragsformat. ...
- Verwende Hashtags und Hashflags. ...
- Nutze die Kraft der Emojis. ...
- Nutze die besten Zeiten zum Teilen Deiner Social Media Posts.

Achtung Smishing!
29/09/2022

Achtung Smishing!

Sind Sie schon einmal auf Smishing hereingefallen? Dabei handelt es sich um einen SMS-Betrug, der dem Phishing ähnelt. Aber wie funktioniert der Angriff gena

Wie machst du deinen Social Media Content besonders und auf was genau musst du achten? Es gibt einige Tipps und Tricks, ...
21/09/2022

Wie machst du deinen Social Media Content besonders und auf was genau musst du achten? Es gibt einige Tipps und Tricks, um mehr Follower anzulocken und einen bestimmten Mehrwert zu bieten. Dennis Loos, erfolgreicher Influencer und Networker, kennt sich hiermit sehr gut aus und teilt seine Erfahrungen in einem Gastbeitrag.

Tipp 1 - Welche Plattform für welches Format?

Social Media ist mittlerweile ein gewachsener und stark diversifizierter Markt. Für jedes Format gibt es meist ein, zwei führende Plattformen, die einen bestimmtes Medienformat bedienen. Twitch für Streaming, YouTube für Video Content, Instagram für Bilder etc. Das hat möglicherweise massive Implikationen für dich. Je nach zu bedienendem Format ist es folglich recht naheliegend, welche Plattformen du nutzen willst. Doch gerade wenn du diesbezüglich auf mehreren Hochzeiten tanzt, solltest du genauer hinschauen. Wenn du zum Beispiel streamen willst und bereits einen YouTube Kanal mit Hunderten oder gar Tausenden von echten Abonnenten dein Eigen nennst, dann kann es mehr Sinn machen, auf YouTube zu streamen. So kannst du eine Conversion von deinen YouTube Abonnenten auf deine ersten Streams erreichen, wohingegen du bei Twitch eventuell näher bei null anfangen müsstest.

Adresse

Weidenbaumsweg 138
Hamburg
21035

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
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Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 16:00

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