21/05/2026
Gerade ist wieder die Eishockeysaison zu Ende gegangen und beide Hannoveraner Teams bleiben in der 3. Liga - gut? Für den Standort sicherlich, denn die Derby's sind Klasse! Beide Teams hatten aber echte Chancen auf den Aufstieg.
Als ich, ui, lange her 2007, für ein paar Jahre das Marketing der EC Hannover Indians übernahm, war ich nicht mehr externer Berater. Ich war mittendrin. Volle Verantwortung. Und der Druck war real.
Eishockey in Hannover ist kein Selbstläufer. Wir hatten damals 1.700 Zuschauer pro Spiel. Kein üppiges Budget. Keine echte Marketingabteilung. Nur die Frage: Was wirkt wirklich?
Ich habe damals aufgehört, darüber nachzudenken, was wir alles machen könnten – und angefangen, sehr genau zu überlegen, was wir tun müssen, um diese eine Sache zu bewegen: Menschen ins Stadion zu bringen.
Zwei Jahre später hatten wir über 3.300 Zuschauer pro Spiel. Das Sponsoring hatte sich vervierfacht und es lohnte sich. Und den Aufstieg in die 2. Liga feierten wir zu dieser Zeit als Kinofilm im ausverkauften CinemaxX. Seit einigen Jahren läuft das übrigens wieder genauso erfolgreich mit dem aktuellen Managementteam und das ist schön zu sehen.
Was ich damals dabei gelernt habe: Es braucht keine zehn Strategien. Es braucht eine, die wirklich sitzt. Und dann Konsequenz in der Umsetzung. Und im Sport natürlich das ausreichende Quentchen Glück und sportlichen Erfolg.
Das ist nicht das Ergebnis von mehr Ideen. Das ist das Ergebnis von Struktur.
Genau das versuche ich im Marketing-Effizienz-Code greifbar zu machen – für Unternehmen, die bereits wissen, was Marketing ist, aber spüren, dass da mehr Wirkung möglich wäre.