12/10/2026
Job-Scamming trifft nur Bewerbende? Nein. Auch die Arbeitgebermarke des Unternehmens, dessen Name missbraucht wird.
62 % der Berufstätigen haben laut dem „LinkedIn Job Search Safety Pulse 2026“ bereits eine Stelle gesehen, die sie für betrügerisch hielten. Und auch auf Unternehmensseite sind die Folgen spürbar: 67 % der befragten Recruiter sagen, dass Job-Scams es schwieriger machen, Vertrauen zu Kandidatinnen und Kandidaten aufzubauen. 36 % berichten sogar, dass ihre Identität bereits für betrügerische Zwecke missbraucht wurde.
Beim Job-Scamming geben sich Kriminelle als Arbeitgeber oder Recruiter aus und locken mit gefälschten Stellenangeboten. Ihr eigentliches Ziel: an Geld, persönliche Daten oder sensible Dokumente der Bewerbenden zu gelangen.
Besonders problematisch wird es, wenn dafür der Name eines realen Unternehmens genutzt wird. Für Bewerbende ist dann auf den ersten Blick kaum erkennbar, ob ein Kontakt tatsächlich von diesem Unternehmen stammt.
Bewerbende sind direkte Opfer des Betrugs. Zugleich kann auch das Vertrauen in das betroffene Unternehmen, seine Recruiter und seine Arbeitgebermarke Schaden nehmen, obwohl es selbst mit dem Betrugsversuch nichts zu tun hat.
Wie können Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Stellenangebote und Recruiting-Kontakte eindeutig überprüfbar sind – und Betrüger es möglichst schwer haben, den eigenen Bewerbungsprozess glaubwürdig zu imitieren?
Unser Video zeigt, was Unternehmen konkret tun können.