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12/05/2026

Habe ich auch gemacht — vor etwa 52 Jahren.

Ich erinnere mich gern an das Gastseminar das Anton Stankowski im Fachbereich Visuelle Kommunikation 1986 hielt.Die Retr...
10/05/2026

Ich erinnere mich gern an das Gastseminar das Anton Stankowski im Fachbereich Visuelle Kommunikation 1986 hielt.

Die Retrospektive „Anton Stankowski – Aspekte des Gesamtwerks“ fand vom 1. Juni bis 6. Juli 1986 in der Orangerie Kassel-Karlsaue statt.

The “Slash in a Square” That Symbolizes Trust and Growth.

Anton Stankowski (1906–1998), a visionary German graphic designer, photographer, and painter, stands as one of the most influential figures in modernist visual communication. He pioneered Constructive Graphic Art, blending rigorous geometric principles with functional clarity. In 1972, Stankowski triumphed in a high-profile Deutsche Bank logo design competition, presenting his groundbreaking “slash in a square.” Officially introduced in 1974, the minimalist blue emblem features a precise 53-degree diagonal line cutting through a stable square frame.

This powerful symbol masterfully represents dynamic growth and forward momentum within a secure, structured foundation, perfectly mirroring the bank’s values of trust, stability, and innovative progress. Deeply rooted in Stankowski’s constructivist philosophy, which emphasized objective form and societal utility, the design transcends fleeting trends. Its enduring simplicity continues to shape Deutsche Bank’s global identity, proving that timeless branding emerges from intellectual precision rather than ornamentation.

Sieht ein bisschen aus wie meine Skizze „Alphabetische Assoziationen — G“.
26/04/2026

Sieht ein bisschen aus wie meine Skizze „Alphabetische Assoziationen — G“.

15/04/2026
Was man in so alles in eine einfache Kontur hineinerklären kann. Erstaunlicherweise fehlt das Wichtigste: GELD.
11/04/2026

Was man in so alles in eine einfache Kontur hineinerklären kann. Erstaunlicherweise fehlt das Wichtigste: GELD.

The Airbnb Logo That Sparked a Global Plagiarism Scandal.

The 2014 Airbnb rebrand by British designers Paul Stafford and Ben Wright remains a landmark in modern identity design. Moving away from the company’s original blue script, the co-founders introduced the "Bélo" a minimalist symbol intended to represent "belonging." To capture the brand's soul, the duo embedded their team at Airbnb’s headquarters and sent designers to stay with hosts across four continents. The resulting logo is a geometric synthesis of four icons: a head for people, a location pin for places, an inverted heart for love, and the letter ‘A’. However, the launch was immediately met with controversy over its striking similarity to the 1975 logo for the Azuma Drive-In, designed by Akisato Ueda. While critics pointed out the near-identical looping line work found in vintage design archives, Paul and Ben maintained the shape was a logical evolution of their "people, places, love" concept.

Das ist interessant.
05/04/2026

Das ist interessant.

KI braucht dich – als Hilfskraft

Ein Freund rief mich kürzlich an. Fotograf, seit zwanzig Jahren im Geschäft, Werbekunden, Architekturaufnahmen, gelegentlich Kunstprojekte. Er klang seltsam heiter. Er habe, sagte er, einen neuen Job. Ich fragte, was er fotografiere. Bananen, sagte er. Hunderte von Bananen. Von oben, von unten, von der Seite, geschält, halbgeschält, angebissen, überreif, grün. Für eine KI. Damit die lerne, was eine Banane ist.
Ich schwieg einen Moment. Dann fragte ich, ob das sein Ernst sei. Es war sein Ernst. Willkommen in der neuen Kreativwirtschaft.

Das Netz, das uns auffängt – oder fängt

Seit ein paar Jahren hören Kreative immer wieder denselben Satz: Die KI wird euren Job übernehmen. Texter, Illustratoren, Musiker, Fotografen, Cutter, Sprecher, Designer – alle sollen sich warm anziehen, weil der Algorithmus angeblich schon an der Tür klingelt. Und nun, da er tatsächlich angekommen ist, stellt sich heraus: Er kann die Klingel noch nicht ganz alleine bedienen. Er braucht Hilfe. Menschliche Hilfe. Am besten von jemandem, der etwas von Gestaltung versteht.
Das ist keine Erfindung. Das ist Marktreaktion. Plattformen wie Scale AI, Outlier AI, Appen oder Remotasks vermitteln seit Jahren kreative Fachleute als sogenannte AI Trainer oder Data Labeler an Technologiekonzerne.

Was Kreative für die Maschine tun

Nehmen wir die Illustratoren. Einige von ihnen werden derzeit dafür bezahlt, schlecht zu zeichnen. Absichtlich. Schiefe Häuser, einäugige Katzen, Proportionen, die jeder Physiognomie Hohn sprechen. Das Ziel: dem Modell beibringen, was Anfängerarbeit ist, damit es selbst besser wird. Der Profi als Pädagoge seiner eigenen Ablösung, sozusagen. Man muss das kurz sacken lassen.
Texter und Comedians schreiben sarkastische Sätze: „Oh super, schon wieder Montag!“ und prüfen anschließend, ob das Sprachmodell den Unterton erkennt. Erkennt es ihn nicht, wird weiter trainiert. Erkennt es ihn, kommt der nächste Satz. Das geht stundenlang so. Es ist, als würde man einem nahezu blinden Grundschüler erklären, was ein Augenzwinkern bedeutet und dabei zehn Meter weit weg stehen.
Schauspieler und Sprecher nehmen Tausende von Sätzen auf: in verschiedenen Stimmungslagen, Akzenten, Lautstärken. Manchmal auch absichtlich schlecht. Zu roboterhaft, zu gehetzt, zu monoton. Damit die synthetische Stimme weiß, was sie nicht sein soll. Produktivität durch Karikatur.
Videoeditoren sichten KI-generierte Clips und dokumentieren Fehler: Ein Hemd wechselt die Farbe zwischen zwei Einstellungen. Eine Hand hat plötzlich sieben Finger. Der Himmel ist innerhalb von drei Sekunden von bewölkt auf strahlend blau gesprungen, ohne dass jemand daran gedacht hätte, das zu begründen. Diese Fehlerprotokolle sind die Trainingsdaten von morgen.

auf docma.info
https://www.docma.info/blog/ki-braucht-dich-als-hilfskraft

Paula Scher — Type is Image. Ausstellung in der Pinakothek der Moderne, München. Noch bis 12.April 2026.
13/03/2026

Paula Scher — Type is Image. Ausstellung in der Pinakothek der Moderne, München. Noch bis 12.April 2026.

Selbsterklärend in Perfektion, die Umsetzung kann ein Problem sein 😉
30/01/2026

Selbsterklärend in Perfektion, die Umsetzung kann ein Problem sein 😉

Gary Dean Anderson is an American designer best known for creating the universal recycling symbol, an image that has become one of the most recognizable icons in the world. In 1970, while he was a college student, Anderson entered a design competition centered on environmental awareness and developed the now-famous three-arrow loop. The logo, often referred to as the Möbius loop, features arrows chasing one another in a continuous cycle, representing the process of reducing, reusing, and recycling materials. A lesser-known but meaningful detail of the design is the use of negative space, which subtly forms the shape of a pine tree, reinforcing the symbol’s connection to nature and environmental protection. The logo’s clean, minimal form allows it to communicate across cultures and languages with ease. Rather than being decorative, Anderson’s design is functional and symbolic, proving how thoughtful graphic design can shape global attitudes toward sustainability and conservation.

Adresse

Diakonissenstraße 1
Kassel
34119

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