28/04/2026
Wisst ihr, was mir in letzter Zeit auffällt? Diese künstlichen, gestellten Fotos für HR-Kampagnen. Da stehen dann drei Personen mit verschränkten Armen und schauen „straight“ in die Kamera. Oder diese Videos nach dem Schema: „Wenn du auch …“.
Irgendwie scheint der Anspruch an Authentizität und Lebendigkeit in der Bildsprache verloren gegangen zu sein. Woran das liegt, weiß ich nicht genau. Meine Vermutung: Selbsternannte „Marketing-Spezialisten mit einzigartigem System“ erzählen Geschäftsführern, so kämen sie an neue Mitarbeiter. Und dann – oh Wunder – funktioniert es nicht. Entweder es kommen gar keine Bewerbungen, oder es melden sich unqualifizierte Kandidaten.
Was fehlt, ist Authentizität. Echte Emotionen. Eine Geschichte im Bild oder in der Kampagne. Menschen einfach in einen Raum zu stellen und einen Funnel drumherum zu bauen, reicht nicht.
Hier ein Beispiel für ein lebendiges Mitarbeiterbild: Fun Fact – alles daran ist inszeniert. Die Mitarbeiterin ist ein Model, das natürliche Licht wurde mit Blitztechnik aufgebaut. Was nicht gestellt ist, ist die Emotion. Die entsteht durch eine lockere Atmosphäre und einen Fotografen, der fokussiert arbeitet – auch wenn er parallel mit den Menschen interagiert.
Das ist die Art von Werbefotografie für Unternehmen, die heute oft fehlt: Arbeiten von ausgebildeten Fotografen, mit Handwerk, Erfahrung und echter Leidenschaft.