16/11/2020
Neurologische Störunge wie Migräne könen psychosomatischer Natur sein.
„Ich bin doch nicht verrückt, ich habe nur Schmerzen!“ Das denken sich sicher Viele, die von chronischen Schmerzen wie Migräne, Rückenschmerzen oder schmerzhaften Bewegungseinschränkungen heimgesucht werden.
Nein, verrückt sind die Betroffenen nicht. Sie bilden sich ihre Leiden auch nicht ein. Chronische Schmerzen stellen für die Betroffenen eine große Herausforderung dar. Schmerzmedikamente (Analgetika) sind dabei auf Dauer meistens nicht ausreichend hilfreich.
Chronische Schmerzen werden als ein „multifaktorielles Geschehen“ bezeichnet, bei dem organische, biologische, genetische, psychische, soziale und andere Faktoren eine Rolle spielen können. Das genaue Zusammenwirken der Faktoren und deren Gewichtung kann bei jedem anders sein. So spielen beispielsweise beim Spannungskopfschmerz sehr häufig emotionaler Stress und Überlastung im Alltag eine bedeutende Rolle, während beim Migränekopfschmerz biologische Faktoren sehr bedeutend sind.
In der Psychosomatik wollen wir chronische Schmerzen nicht auf eine Ursache reduzieren, sondern wollen bei jedem Einzelnen die individuellen Faktoren bei der Entstehung, Aufrechterhaltung und bei der Bewältigung identifizieren. Das braucht Zeit und Geduld sowie die Zusammenarbeit mit allen anderen medizinischen Fachdisziplinen wie z.B. der Neurologie, der Orthopädie etc. Psychosomatische Behandlung heißt also nicht, dass eine psychische Ursache gemeint ist, sondern dass ein ganzheitlicher Zugang zur Bewältigung der Schmerzen gefunden werden soll.
Ihr wollt Eure Beschwerden in den Griff bekommen?
An der Vitos Klinik für Psychosomatik in Heppenheim zählt die Therapie von neurologischen psychosomatischen Störungen zu einem der Behandlungsschwerpunkte. Psycho- und physiotherapeutische Therapiemethoden sind die wichtigsten Bausteine des Behandlungsansatzes.
Hier erfahrt ihr mehr:
www.vitos.de/kps-heppenheim