04/02/2026
KI im Buchcover-Design.
Warum ich damit arbeite – und warum viele Vorwürfe zu kurz greifen.
Viele Kolleginnen und Kollegen aus der Buchcover-Design-Branche wettern gegen Designer, die mit KI arbeiten.
Die häufigsten Vorwürfe sind:
❌ Das ist keine Kunst
❌ KI-Bilder sind Diebstahl
❌ KI nimmt Kreativen die Arbeit weg
Ich arbeite zu einem guten Teil mit KI.
Und ich möchte versuchen, diese Punkte sachlich einzuordnen.
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Keine Kunst?
Doch – nur ein neues Medium.
Kunst und Design entwickeln sich seit jeher gemeinsam mit neuen Technologien weiter.
Fotografie wurde einst als unkünstlerisch verrissen.
Danach traf es die digitale Fotografie und die digitale Illustration.
Grafikprogramme galten als seelenlos und ohne Zukunft.
Heute sind all diese Techniken fester Bestandteil kreativen Schaffens.
KI ist ein weiterer Schritt in dieser Entwicklung.
Kein Bruch mit Kreativität – sondern ihre Fortsetzung mit modernen Mitteln.
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KI-Bilder sind Diebstahl?
Diese Annahme ist weit verbreitet, aber fachlich falsch.
Oft wird behauptet, KI würde bestehende Bilder speichern und neu zusammensetzen.
Tatsächlich lernt KI statistische Zusammenhänge aus sehr großen Datenmengen.
Ähnlich wie ein Mensch, der über Jahre hinweg Kunst betrachtet und daraus ein eigenes visuelles Verständnis entwickelt.
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KI ist ein Werkzeug – nicht der kreative Kopf
Kreativität ist durch nichts zu ersetzen.
Außer durch noch mehr Kreativität.
Gestalterische Entscheidungen, Zielgruppenverständnis, Marktkenntnis und Konzeption liegen weiterhin beim Menschen.
Eine KI kennt all das nicht.
Sie ist ein Werkzeug.
Um Spielräume zu erweitern.
Prozesse zu beschleunigen.
Und visuelle Entwürfe zu ermöglichen, die ohne technische Hilfsmittel oft gar nicht – oder nur mit sehr hohem Budget – realisierbar wären.
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Fazit:
Gute Cover entstehen nicht durch Technik allein.
Sie entstehen durch Menschen, die wissen, was sie tun.