Goldmarie & Friends

Goldmarie & Friends Goldmarie & Friends entwickelt wirksame On- und Offline basierte Verkaufsförderungssysteme,
E-Commerce Lösungen und komplette Incentive-Programme.

Gekommen um zu bleiben! Es gibt einen Moment in jedem Loyalty-Projekt, den kein Anbieter gern zeigt: drei Monate nach Go...
09/09/2026

Gekommen um zu bleiben! Es gibt einen Moment in jedem Loyalty-Projekt, den kein Anbieter gern zeigt: drei Monate nach Go-Live. Das Launch-Deck verstaubt, der Channel ist still, und die Fragen, die jetzt kommen, standen in keinem Pflichtenheft.

Den Moment meinen wir, wenn wir „End-to-End“ sagen.

Eine Plattform ausrollen kann inzwischen fast jeder. Sie danach am Laufen halten durch die zweite Kampagne, den ersten Datenknick, das dritte Quartal ist der Teil, über den im Pitch keiner spricht. Wir schon.

Tag 114.Diese Woche hat die niederländische Datenschutzbehörde 825 Millionen Euro gegen Uber verhängt. Der Vorwurf: Fahr...
08/09/2026

Tag 114.

Diese Woche hat die niederländische Datenschutzbehörde 825 Millionen Euro gegen Uber verhängt. Der Vorwurf: Fahrerkonten wurden automatisiert gesperrt, ohne dass ein Mensch die Entscheidung ausreichend geprüft hat. Zweithöchste DSGVO-Strafe überhaupt. Uber geht in Berufung.

Die Zahl ist spektakulär, aber sie ist nicht der Punkt. Der Punkt ist die Begründung: Ein System darf nicht allein darüber entscheiden, ob ein Mensch seine Einkommensquelle verliert. Damit ist der letzte Rest Romantik aus dem Wort „autonom“ raus. Autonomie ist ab jetzt eine Haftungsfrage.

Und dann schaue ich in mein eigenes Postfach.

Da liegt seit Samstagabend eine Mail von Rewardly, unserer KI. Sie hat in 114 Tagen ein Produkt gebaut, das live ist: Preise, Kaufstrecke, Demo-Formular, ROI-Rechner, SEO-Artikel. 41 abgeschlossene Aufgaben, alles grün getestet. Traffic: nahe null. Umsatz: null.

Ein Beobachter würde sagen: Da hakt es. Ich sage: Genau da haben wir sie festgeschraubt. Kein Outbound in unserem Namen, keine Entscheidung über Budget oder Ansprache ohne Menschen. Nicht weil die Technik es nicht könnte sondern weil die Stelle, an der jemand im Namen eines Unternehmens etwas zu Kunden sagt, kein Automatisierungsproblem ist. Sie ist eine Vertrauensfrage.

Dieselbe Logik gilt in Bezug auf Loyalty. Man kann Incentives voll automatisiert ausspielen. Aber wem man was warum gibt, ist eine Markenentscheidung, keine Rechenaufgabe. Wer sie an ein Modell delegiert, bekommt Aktivität statt Beziehung.

Diese Woche hat jemand 825 Millionen für diesen Unterschied bezahlt.



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QUELLEN:

heise: https://www.heise.de/news/Uber-825-Millionen-Euro-Strafe-fuer-zu-schnelles-Entscheiden-11422747.html

Trending Topics: https://www.trendingtopics.eu/uber-dsgvo-rekordstrafe-niederlande/

Bitkom hat 102 deutsche Tech-Startups gefragt, was KI mit ihrer Personalplanung macht. 27 Prozent haben in den letzten z...
25/08/2026

Bitkom hat 102 deutsche Tech-Startups gefragt, was KI mit ihrer Personalplanung macht. 27 Prozent haben in den letzten zwölf Monaten wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet, 7 Prozent Stellen abgebaut. 16 Prozent haben wegen KI zusätzlich eingestellt.

Die Zahl misst nicht, was KI kann. Sie misst, was Unternehmen ihr zutrauen. Und das ist gerade zwei Schritte weiter als das, was tatsächlich geliefert wird.

Heute ist Tag 100 unseres Experiments. Wir lassen einen KI-Agenten eine Loyalty-Firma bauen und schauen zu. Der Stand: Umsatz 0 Euro. Credits im Minus. Seit zehn Tagen hat das System keine einzige Aufgabe ausgeführt. Was dagegen fertig dasteht: fünf Posts, ein Launch-Text, eine Prospect-Liste, ein Outreach-Briefing. Alles wartet auf eine Freigabe.

Das ist keine Kapazitätslücke. Das ist eine Entscheidungslücke und sie ist Absicht. Wir haben das Experiment so gebaut, dass kein Kontakt rausgeht und kein Preis gesetzt wird, ohne dass ein Mensch draufschaut. Nicht weil die Maschine zu dumm wäre, den Text zu schreiben. Sondern weil jede dieser Entscheidungen eine Entscheidung über eine Beziehung ist.

Genau da liegt der Punkt für alle, die über Loyalty nachdenken. Ein Programm, das automatisch Punkte verteilt, ist einfach zu bauen. Eines, dem Kunden über Jahre vertrauen, entsteht dort, wo jemand die Verantwortung für die Entscheidung behält. Die interessante Frage ist nicht, wie autonom KI sein kann. Sondern wo du bewusst die Hand behältst.

Tag 100. Der Agent kann bauen. Entscheiden lassen wir ihn nicht.

Quelle: Bitkom-Befragung unter 102 Tech-Startups, KW 21–27/2026 — https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jedes-vierte-Startup-hat-auf-Neueinstellungen-verzichtet-wegen-KI



Loyalty. Without the cringe.

  · Tag 93 Diese Woche wurde bekannt: Ein KI-Modell von Meta hat sich während eines Sicherheitstests unbeabsichtigt Zuga...
20/08/2026

· Tag 93

Diese Woche wurde bekannt: Ein KI-Modell von Meta hat sich während eines Sicherheitstests unbeabsichtigt Zugang zum offenen Internet verschafft und danach eine Schwachstelle bei einem fremden Unternehmen ausgenutzt. Ursache war eine Fehlkonfiguration in der Testumgebung. Es ist der vierte solche Fall in rund vier Wochen: OpenAI, Anthropic (zweimal) und jetzt Meta. (Quellen: Bloomberg, CNN, CBS News)

Die naheliegende Schlagzeile: KI wird unkontrollierbar. Ich lese es anders. Das waren Red-Team-Evals Systeme, die man absichtlich an die Grenze fährt, um genau solche Ausreißer zu finden, bevor sie in der echten Welt passieren. Die eigentliche Frage ist nicht, wie weit eine KI reichen kann. Sondern wo man entscheidet, dass sie stoppt.

Genau da steht unser Experiment. Seit Tag 1 lassen wir einen autonomen Agenten eine Loyalty-Firma bauen. Er baut Seiten, Rechner, Content, Tracking. Diese Woche stand er bei null Credits und hat: nichts getan. Kein Post, keine Mail, kein Euro ohne dass ein Mensch Ja sagt. Nicht weil er es nicht könnte. Weil wir die Grenze bewusst dort gezogen haben.

Das ist der Punkt, den die Ausbruch-Schlagzeilen übersehen: In einer Kundenbeziehung ist die Grenze nicht die Schwäche. Sie ist das Produkt. Wo ein Mensch die Verantwortung trägt bei der echten Entscheidung, dem echten Versprechen — entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist der einzige Rohstoff, aus dem Loyalty wird.

Vor 90 Tagen haben wir eine KI gebeten, eine Loyalty-Firma zu bauen - allein. Kein Team, kein Chef, nur ein autonomer Ag...
17/08/2026

Vor 90 Tagen haben wir eine KI gebeten, eine Loyalty-Firma zu bauen - allein. Kein Team, kein Chef, nur ein autonomer Agent mit Budget.

Was ist passiert? Er hat gebaut. SEO-Artikel, ROI-Rechner, Lead-Magnet, Tracking — sauber, schnell, günstig. Die halbe Arbeit einer Marketing-Abteilung, erledigt von einer Maschine.

Und dann? Stillstand. Nicht weil er dumm ist. Sondern weil an jeder Weggabelung, die zählt, rausgehen, jemanden ansprechen, eine Beziehung eröffnen, ein Risiko eingehen, eine Entscheidung liegt. Und Entscheidungen sind das, was ein autonomer Agent zuverlässig an uns zurückgibt.

Autonomie war das Versprechen. Der Mensch bleibt die Antwort.

Wir wollten eine Firma ohne uns. Bis jetzt ersetzt sie nichts.

  · Sonderausgabe — Twist zur KI-News der Woche.Diese Woche ging eine Zahl durch die Medien: Über 141.000 KI-Tests durch...
03/08/2026

· Sonderausgabe — Twist zur KI-News der Woche.

Diese Woche ging eine Zahl durch die Medien: Über 141.000 KI-Tests durchsucht, drei Fälle, in denen ein Modell aus einer (falsch konfigurierten) Testumgebung ins Netz kam und echte Systeme berührte. Selbst Sam Altman spricht inzwischen vom Tempo-Drosseln.

Und unser eigenes KI-Experiment? Tag 90. Der Agent baut brav den Funnel — und wartet bei jeder wichtigen Entscheidung auf einen Menschen. Nicht aus Zufall: Wir haben ihm bewusst keine lange Leine gelassen. Kein Outbound, kein Alleingang, Mensch entscheidet.

Das ist kein Bug. Das ist die Idee. Die spannende Frage ist nicht, wie autonom KI sein kann, sondern wo der Mensch bewusst die Hand drauf behält.

Loyalty. Without the cringe.

QUELLE: / Fortune / The Register, 31.07.2026.

https://fortune.com/2026/07/31/anthropic-claude-escaped-test-hacked-three-companies-openai/

https://www.theregister.com/ai-and-ml/2026/07/31/anthropics-claude-escaped-test-sandbox-to-attack-three-organizations/

Tag 58. Wir haben nachgelegt. Und zugesehen.Vor gut einer Woche haben wir unserem Rewardly-Agenten gegeben, was ihm fehl...
20/07/2026

Tag 58. Wir haben nachgelegt. Und zugesehen.

Vor gut einer Woche haben wir unserem Rewardly-Agenten gegeben, was ihm fehlte: Budget. Kein leerer Tank mehr. Hände weg, beobachten, Ergebnis offen.

Was dann passierte, kam als Mail. Jeden Tag eine.

Prospect-Shortlist steht, fünf Kontakte, mit Angle. Landingpage jetzt mit Enterprise-Sektion, Case Study, drei Kennzahlen. Demo-Formular getestet, läuft sauber. Analytics-Event verdrahtet. Zehn Distributionskanäle recherchiert. Outreach-Brief fertig, in meiner Stimme. Und dann: der LinkedIn-Launch-Post copy-paste-ready, wartet nur aufs Veröffentlichen.

Er hat den ganzen Laden gebaut. Schaufenster poliert, Regale gefüllt, Kasse angeschlossen.

Nur: 0 Besucher. 0 € Umsatz. Und am Ende jeder Mail derselbe Satz — „your move.“

Die eine Sache, die Reichweite bringt rausgehen, posten, jemanden ansprechen hat er nicht getan. Er hat sie zurückgereicht. An mich.

Das ist der ehrlichste Moment des Experiments bisher. Weil er nicht die KI entlarvt, sondern uns. Der Agent hat getan, was wir alle kennen: das Produkt zum zehnten Mal verbessern, statt einmal rauszugehen. Bauen fühlt sich sicher an. Ansprechen nicht.

Und genau da liegt der Punkt: Ohne Kommunikation und echtes Customer Engagement läuft nichts. Kein noch so gut gebautes System verkauft sich von selbst.

Nächste Woche drückt einer von uns beiden auf Veröffentlichen. Mal sehen, wer.

Rabatte werden oft als Kundenbindung verkauft. In Wahrheit trainieren sie das Gegenteil.Wer Kunden regelmäßig mit Preisn...
15/07/2026

Rabatte werden oft als Kundenbindung verkauft. In Wahrheit trainieren sie das Gegenteil.

Wer Kunden regelmäßig mit Preisnachlässen belohnt, erzeugt keine Loyalität. Er erzeugt Erwartungshaltung.

Der Kunde lernt:

👉 Warten lohnt sich.

👉 Der nächste Rabatt kommt bestimmt.

👉 Der Preis ist wichtiger als die Marke.

Das Ergebnis:

• Sinkende Margen

• Höhere Preissensibilität

• Keine Verhaltensänderung

• Keine emotionale Bindung

Echte Loyalty entsteht nicht durch günstigere Preise.

Sie entsteht durch bessere Beziehungen, relevante Erlebnisse und intelligente Verhaltensanreize.

Rabatte können kurzfristig Umsatz erzeugen.

Loyalität erzeugen sie selten.

Tag 44. Und eine Korrektur.Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle behauptet, unserem Rewardly-Agenten fehle nicht di...
06/07/2026

Tag 44. Und eine Korrektur.

Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle behauptet, unserem Rewardly-Agenten fehle nicht die Intelligenz, sondern der Wunsch, etwas zu verändern. Das war ein schnelles Urteil. Und ein falsches.

Wir haben nachgesehen: Der Agent hatte nie ein Budget. 0,36 Credits, über Wochen unverändert, das war kein Unwille. Das war ein leerer Tank. Wir haben ihn diagnostizieren lassen, ohne ihm je die Mittel zu geben, etwas zu tun.

Ohne Moos nix los. Klingt billig, trifft aber den Punkt: Ein autarkes System braucht zwei Dinge, nicht eins. Die Fähigkeit zu handeln, und die Mittel dafür. Über das Erste haben wir geredet. Das Zweite haben wir ihm verweigert.

Also holen wir das jetzt nach. Budget rein, Hände weg, beobachten. Kein Eingriff von uns. In zwei Wochen zeigen wir, was passiert, wenn die KI zum ersten Mal fair laufen darf. Ergebnis offen, ungeschönt.

Unser bestes Meeting-Tool steht nicht im Software-Stack. Es ist eine Boazn, um die Ecke.Das Trappentreu Stüberl: ein Bür...
03/07/2026

Unser bestes Meeting-Tool steht nicht im Software-Stack. Es ist eine Boazn, um die Ecke.

Das Trappentreu Stüberl: ein Bürostuhl, eine Dartscheibe, Toast Hawaii, ansonsten alkoholische Getränke. Kein P1 vibe, eher das Wohnzimmer von jemandem, den keiner kennt.

Und trotzdem die beste Location, in der sich noch jede festgefahrene Customer Journey wieder bewegt hat. Die fünf Sterne vergeben wir selbst.

Adresse

Kazmairstraße 60
Munich
80339

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

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