29/01/2025
Zwischen Community Notes und Brand Safety🤔
Die sogenannten „Fake-Checks“, ein bisher wichtiger Baustein, um irreführende Inhalte auf den Social-Media-Plattformen von Meta zu kennzeichnen, werden abgeschafft. Experten befürchten dadurch einen Anstieg von Desinformation, Hassrede sowie unsichere Werbeplatzierungen – damit lassen sie Markenverantwortliche mit großen Fragezeichen zurück.
Um Ihre Brand Safety zu sichern, empfehlen wir – unabhängig von moralischen Bedenken – Marken, die folgenden Punkte im Umgang mit Meta zu beachten:
Sicherheit statt Streuverlust🔍
Wahllos Zielgruppen anzusprechen war auch bisher keine sinnvolle Strategie – jetzt wird sie jedoch zum Risiko für die Brand Safety. Mit einer klaren und granularen Steuerung der Zielgruppen lassen sich problematische Umfelder meiden.
Präsenz im Dialog 💬
Kommentare, Shares und Reposts können im falschen Umfeld schnell eskalieren und die Marke damit in ein unerwünschtes Licht rücken. Social-Media-Monitoring und Community-Management sind notwendig, um Risiken frühzeitig zu erkennen und einzugreifen.
Kontrolle und Unabhängigkeit ☑️
Die Abschaffung der „Fake-Checks“ zeigt die Risiken einer Content-Strategie, die ausschließlich auf externen Kanälen aufbaut. Eigene Kanäle – wie die Website, der Blog, ein eigener Newsletter oder exklusive Plattformen – sichern die unabhängige Kontrolle über Inhalte und Botschaften. Brands sollten daher ihre Strategie hinterfragen und genau im Auge behalten, wo ihre Inhalte aufzufinden sind.
Gerade im B2B ist Brand Safety kein „Nice-to-have“, sondern ein essenzieller Grundstein von Vertrauen und Sympathie – und damit für den Erfolg der Marke. Social Media bleibt natürlich auch weiterhin wichtig, aber vor allem als Ergänzung, nicht als alleiniger Ausgangspunkt.