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Oh du fröhliche Weihnachtszeit🎄🎅🤶🕯️🍽️🍷🦌💫✨🎁🎄 Weihnachten 2024 im Fakten- und Nachhaltigkeitscheck: Wie effektiv und effiz...
25/12/2024

Oh du fröhliche Weihnachtszeit

🎄🎅🤶🕯️🍽️🍷🦌💫✨🎁🎄

Weihnachten 2024 im Fakten- und Nachhaltigkeitscheck: Wie effektiv und effizient, wie ökologisch und sozial, wie innovativ und emotional ist dieses Fest heuer hierzulande wirklich?

Weiße Weihnacht’

Erneut erleben wir keine weiße Weihnacht’. Seit vielen Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit dafür im einstelligen Bereich.

Lichterketten statt Kerzenschein

Dieses Weihnachten leuchten rund 21,79 Milliarden bunte Lämpchen in Wohnungen, Häusern und Gärten – mehr als je zuvor. Dafür werden 618,7 Millionen kWh Strom verbraucht und rund 200.000 Tonnen CO2 emittiert. Die Kosten des Lichterglanzes belaufen sich auf 255,8 Millionen Euro, womit 183.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnten.

Bäume pflanzen für Weihnachten – nicht fürs Klima!

Deutschland ist Baumzucht-Weltmeister: 25 % der weltweiten Weihnachtsbaum-Anbauflächen befinden sich hier. In 3.310 Betrieben wachsen auf 19.100 Hektar Weihnachtsbäume. Jährlich werden knapp 30 Millionen Bäume zu Weihnachten gefällt – mit steigender Tendenz, da es immer mehr Single-Haushalte gibt. Das Angebot kann die Inlandsnachfrage nicht decken, sodass zusätzlich Hunderttausende Bäume, vor allem aus Dänemark, importiert werden müssen.

Weihnachten ohne Christmette

Laut einer repräsentativen Umfrage wollen dieses Jahr etwas mehr Menschen an Weihnachtsgottesdiensten teilnehmen als im Vorjahr. 16 % der Deutschen planen einen Kirchgang, wie eine „Weihnachtsstudie“ der Universität der Bundeswehr München ergab. Doch die wichtigsten Vorhaben an Weihnachten 2024 sind „Zeit mit den Liebsten“ (73 %), „Ruhe und Besinnlichkeit“ (64 %) sowie „Gutes Essen“ und „Plätzchen“ (60 %).

Weihnachtsessen 2024

Rund 80 % der Deutschen kochen an Weihnachten selbst. 2024 steht bei etwa 36 % „Würstchen mit Kartoffelsalat“ auf dem Tisch. Weitere beliebte Gerichte sind „Ente“ (25 %), „Gans“ (24 %) und „Raclette“ (23 %). „Fisch“ gibt es nur in 16 % der Haushalte. Neben den Hauptgerichten sind „Plätzchen und Kekse“ (53 %), Lebkuchen (49 %), Schoko-Weihnachtsmänner (46 %), Nüsse (46 %) und Stollen (35 %) sehr beliebt. An den Festtagen kommt der Durchschnittsdeutsche locker auf über 6.000 kcal.

Zeit fürs Weihnachtsessen

Immerhin nehmen sich die Deutschen Zeit fürs Essen: 34 % verbringen 2-4 Stunden, 31 % sogar 4-6 Stunden bei den Mahlzeiten. Rund die Hälfte der Deutschen feiert mit 5-8 Personen. Doch das Festessen hat auch seine Schattenseiten: Allein zu Weihnachten entsteht etwa ein Fünftel der jährlichen Lebensmittelabfälle. Lebensmittelverschwendung ist ein großer Treiber der Klimakrise. Am häufigsten landen Klöße oder Knödel, Fleisch, Schoko-Nikoläuse, Dominosteine, Plätzchen und Stollen im Abfall – ein Festmahl für die Tonne!

Geschenke, die niemand mehr will

Rund ein Drittel der Deutschen plant, Gutscheine zu verschenken, insbesondere jüngere Menschen. Was als wenig kreative Last-Minute-Idee erscheinen mag, trifft oft den Geschmack der Beschenkten. Laut einer Statista-Umfrage stehen Gutscheine ganz oben auf den Wunschlisten: 42 % der Frauen und 31 % der Männer wünschen sich Gutscheine, gefolgt von „Kosmetik-Artikeln“ und „Geld“.

Stille (einsame) Nacht

Im Jahr 2024 verbringen rund 7 % der Deutschen, das sind 5,8 Millionen Menschen, das Weihnachtsfest allein. Weitere 7 % feiern Weihnachten gar nicht. Nicht alle fühlen sich dabei auch einsam. Doch der „Einsamkeitsbarometer 2024“, eine Studie der Krankenkasse TK, zeigt, dass vor allem die unter 40-Jährigen häufig Einsamkeit erleben und stark darunter leiden. Zwei Drittel der 18- bis 39-Jährigen gaben an, häufig oder manchmal einsam zu sein.

„Konsumentenverhalten“: Offensichtlich ein Studienfach mit einem hohen Fun-Faktor!Seit einigen Semestern doziere ich in ...
07/12/2024

„Konsumentenverhalten“: Offensichtlich ein Studienfach mit einem hohen Fun-Faktor!

Seit einigen Semestern doziere ich in Präsenz in verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen an den Hochschulen Fresenius und IU u.a. zum Thema „Konsumentenverhalten“.

Inhaltlich geht es hier um die psychologischen Effekte beim Werben und Verkaufen, die Kunst der subtilen Kundenbeeinflussung, um die geheimen Trigger bei Interessenten und Käufern und die versteckten Hebel der Werbewirkung.

Und dieses Fach scheint es in sich zu haben: Die Quote der anwesenden Studierenden ist durchgängig hoch, ebenso wie das Interesse und das Involvement der Studierenden.

Und so fühlt es sich für mich in diesen Kursen sehr wenig wie ein Lehrauftrag über einen Frontalunterricht an, sondern ich darf hier eher wie ein Wissenscoach und Content Manager unter passionierten Trendscouts und talentierten Content Creators agieren.

Die Einführung in die Psychologie der Kaufentscheidungen, die Vorstellung der wichtigsten Effekte der gezielten Steuerung von neurowissenschaftliche Kaufentscheidungen und die Praxisbeispiele der neurowissenschaftlich begründeten Kundenbeeinflussung scheinen zu begeistern, zu „infizieren“ und unter den Teilnehmenden ganz schnell viral zu gehen.

Denn jedes Mal von Neuem bin ich gegen Ende des Semesters, wenn die mündlichen Prüfungen anstehen, erstaunt und überrascht, dass selbst Studierende im ersten Semester sehr gut vorbereitet auf hohem rhetorischen und wissenschaftlichen Niveau mit ganz viel Kreativität und Motivation ihre kurzweiligen Referate absolvieren.

Die meisten von ihnen präsentieren sich wie gewiefte Infotainer und bauen interaktive Sequenzen, Live-Votings per menti.com, spannende Experimente, Videobeispiele, Fragen ans Publikum und andere auflockernde Elemente in ihre Vorträge ein.

So werden die Referate der Studierenden zu Steinchen im Mosaik der Inhalte der Lehrveranstaltung und tragen dazu bei, die bedeutendsten Strategien und Effekte zur optimalen Beeinflussung des Konsumentenverhaltens nicht nur kennenzulernen, sondern auch zu hinterfragen.

Seit einigen Wochen stehen daher der Decoy-Effekt, der Benjamin Franklin-Effekt, der Attitude Behavior Gap-Effekt, der Influencer- und Opinion Leader-Effekt, der ASMR-Effekt, der Mere Exposure-Effekt, der Decay-Effekt bzw. der Wear-out-Effekt, der Boomerang-Effekt, der Dopamin Effekt, der Emotional Selling-Effekt, der Marmeladen-Effekt, der IKEA-Effekt, der FOMO-Effekt und der Scarcity-Effekt, der Halo-Effekt, der Anchoring-Effekt und der Social Proof-Effekt auf dem Programm unserer Vorlesungen - recherchiert, aufbereitet und präsentiert von eloquenten jungen Studentinnen und Studenten.

„Châpeau“ … und großer Respekt vor euren Leistungen und eurem Antrieb, sowie Dankeschön für eure tollen persönlichen Rückmeldungen an mich, liebe „Konsumentenverhalten“-Community!

Ein Player weniger in einem Nischenmarkt …Heute schaffe ich es nicht mehr, dem stationären Handel einen Besuch abzustatt...
30/11/2024

Ein Player weniger in einem Nischenmarkt …

Heute schaffe ich es nicht mehr, dem stationären Handel einen Besuch abzustatten: Ich bin nämlich heute alleine zu Hause und in meinem Homeoffice gibt es noch viel zu tun.

Also habe ich bei „AmazonFresh“ frische Lebensmittel bestellt. Obst, Gemüse, gekühlte Waren und auch Tiefkühlkost. Wohl zum letzten Mal, denn Amazon stellt seinen eigenen Lieferdienst „Fresh“ für Lebensmittel in Deutschland ab dem 14. Dezember ein.

Die Online-Lieferdienste KNUSPR, Flaschenpost, REWE & Co. werden sich nun hierzulande ganz ohne AmazonFresh um die Zustellung von frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Milch- und Kühlprodukten und frischen Backwaren kümmern.

Das 2017 in Deutschland gestartete Experiment „AmazonFresh“ kam beim Konsumenten wohl nie so richtig an. Vielleicht, weil das Angebot auch nur Prime-Kunden in ausgewählten Städten wie Berlin, München und Hamburg zur Verfügung stand. Vielleicht auch, weil man in diesem Nischenmarkt mehr Überzeugung, Durchschlagskraft und Präsenz braucht. Anfangs bot AmazonFresh über 80.000 Produkte an, zum Schluss waren es nur noch ein Zehntel.

Es könnte auch sein, dass Amazon die Chancen und Risiken des Online-Handels mit Lebensmitteln in Deutschland überschätzt hat. 2023 lag der Marktanteil von online bestellten frischen Lebensmitteln bei gerade rund 2,9 Prozent (Umsatzanteil 2023: 3,7 Milliarden Euro). Das Gros der Konsumenten kauft Lebensmittel nach wie vor im stationären Handel. Nicht haltbare Ware steht bei den online meistverkauften Warengruppen 2023 nur auf Platz 9 in Deutschland.

Den Online-Handel mit frischen Lebensmitteln organisiert Amazon nun über seine Kooperationspartner Tegut und über das 2014 gegründete Lieferunternehmen KNUSPR. Hinter letzterem steht die tschechische Rohlik Group steht - benannt nach dem gleichnamigen Weizenmehl-Hörnchen, das sich auch im Firmenlogo wiederfindet.

Das KNUSPR-Versprechen: eine große Auswahl regionaler Ware zu Supermarkt-Preisen und eine Lieferung noch am selben Tag innerhalb von drei Stunden.

KNUSPR steckt noch in tiefroten Zahlen, doch Rohlik erhielt allein von der Europäische Investitionsbank (EIB) einen Kredit von 90 Millionen Euro zur Finanzierung der Expansion.

Das Stadt-Land-Service-Gefälle wird aber bestehen bleiben: Auch in Zukunft werden sich KNUSPR, Flaschenpost, REWE & Co. v.a. auf die großen Städten und nicht auf ländliche Gebieten konzentrieren. Denn um wirklich profitabel einen Lieferdienst betreiben zu können, braucht es eine gewisse Bewohnerdichte, um die Fahrzeuge auslasten zu können.

15 Minuten vor Ende des 2-Stunden-Lieferzeitfensters, das mir AmazonFresh vorgeschlagen hatte, kam der angekündigte Lebensmittel-Bote bei mir an. Fast schon aus Mitleid über das Ende von AmazonFresh gab ich dem Fahrer ein anständiges Trinkgeld.

Wann erfindet sich die MICE-Branche neu?Eine von der Pandemie gebeutelte Branche erholt sich nur schwer. Und daran sind ...
09/11/2024

Wann erfindet sich die MICE-Branche neu?

Eine von der Pandemie gebeutelte Branche erholt sich nur schwer. Und daran sind die Player auch selbst schuld. Denn sie haben aus der Corona-Krise nicht gelernt.

Die Mehrheit der Destinationen, Convention Bureaus, Locations und Planer machen immer noch so weiter wie vor Jahren: Nette E-Mails versenden, Newsletter mit austauschbaren Inhalten produzieren, das eine oder andere bunte Magazin drucken, Städtetrips und Hotelaufenthalte verlosen, zur Site Inspection oder zum FamTrip laden.
Oder einfach nur das Buchungszwischenhoch genießen, das Forscher unter dem Begriff „Revenge Tourism“ eingeordnet haben. Ja, auch die Meeting-, Seminar- und v.a. die Event-Branche profitierte nach Ende der Corona-Krise, also ab Mitte 2022, von dem verständlichen Bedürfnis der Menschen endlich wieder einmal zusammenkommen, gemeinsam arbeiten und zusammen feiern zu dürfen.

Aber nach Abklingen des Nachholbedarfs wird es ruhiger werden, denn die MICE-Branche stagniert. Die Unternehmen in Deutschland haben aufgrund der schlechten Wirtschaftslage bereits Etats gekürzt oder Budgets gestrichen. Die schlechte Stimmung im Land wirkt auch nicht gerade förderlich.

Und dann sind da noch die MICE-Leistungsträger selbst, die oft nicht verstehen, dass sich der Mensch und damit auch der Event- Besucher verändert haben.
Und für geänderte Spielregeln und neue Rahmenbedingungen sind Umdenkprozesse und Innovationen in der Entwicklung, Bewerbung und Vermarktung von touristischen Produkten notwendig. Zum Beispiel die Abkehr vom alten Zielgruppendenken und die Entwicklung praxisgerechter „Event Attendee Personas“. Oder die Verabschiedung überholter Methoden und althergebrachter Instrumente der Neukundengewinnung und Bindung bestehender Abnehmer. Und schließlich auch die kooperative Ausrichtung der Kräfte sowohl auf Anbieter- wie auch auf der Nachfrageseite, ein konzertiertes Vorgehen über starke Partnerschaften und effiziente Anbieter-Vernetzung.

Aber diese Neuausrichtung der Vermarktung von Regionen, Venues und Veranstaltungsorten passiert nicht. Egal ob Land, Stadt, Businesstourismusorganisation oder Location - man bleibt lieber Einzelkämpfer und setzt auf Gewohntes und Bekanntes. So wird im Vertrieb zum Beispiel immer auf die gleichen Tagungsplaner- und Hosted Buyer-Pools zurückgegriffen. Ein starker MICE-Dachverband, der Trends aufzeigt, Qualitätsoffensiven initiiert und für ein einheitliches Berufsbild sorgt, ist nicht in Sicht. Selbst der Austausch zwischen Buyers und Sellers auf Businesstourismus-Fachmessen und MICE-Plattformen wie IBTM, IMEX oder Meet Germany laufen immer gleich ab: Der Seller preist sein Produkt mit Hilfe seiner Slideshow und scheinbar großzügiger Rabatt- und Provisionsversprechen auf dem Tablet an, der Buyer hört zu und hinterlässt brav seine Visitenkarte. Nach den sog. „Workshops“ (Ein wirklich skurriler Ausdruck für diese vom Anbieter-Monolog geprägten „Speed Dates“!) gibt’s dann meist noch Party und Get Together. Und das war’s dann.
Nachfassaktionen? Fehlanzeige! Bis auf das meist unerlaubte Versenden von Newslettern an die Hosted Buyers passiert einfach gar nichts. Es gibt keine kooperativen Lern- und Austauschformate für Anbieter und Käufer, keine Angebote für innovative Impulse in beide Richtungen und keine Ideen für ko-kreativen Austausch.

Auch die klassische Hotellerieausbildung kennt eigentlich nur Rezeption und Buchungssysteme, Küche und Service. Ach ja … und ein wenig Bankett. Darunter fällt dann auch die ganze Welt des (Business) Events - egal ob Meeting, Tagung, Symposium, Konferenz oder Betriebsversammlung.
Der herkömmliche Bankettservice denkt eher in den Kategorien der Kulinarik eines Festessens und an das Catering einer Hochzeitsfeier, aber weniger an ihre Geschäftskunden , die sich für echte MICE-Experiences, also für soziale Resonanz, Vielfalt und Nachhaltigkeit interessieren. Zum Beispiel für innovative Formate des Employer Branding und der Talentsuche, für neue Ideen zur Begeisterung und Bindung von Mitarbeitenden und für erfolgversprechende Möglichkeiten zur Emotionalisierung und Überzeugung von Partnern, Kunden und anderen Stakeholdern.
Kein Wunder: Eventmarketing im Hotel darf ja auch nicht viel kosten. Daher wird es ja auch meist von Werkstudenten, Auszubildenden und Assistenten umgesetzt.

Ich bin aber zuversichtlich, dass es mir über meine Tätigkeiten als Dozent an den Hochschulen Fresenius, IU und HAM im Bereich des Tourismusmarketing und Eventmanagement gelingt, junge Menschen als Change Agents in der MICE-Branche zu gewinnen und sie mit meinem Feuer der Begeisterung für eine Branche anzustecken, die eigentlich vom
Zusammenbringen unterschiedlichster Menschen, von der Schaffung unvergesslicher einmaliger Erlebnisse, berührender emotionaler Momenten und positiver sozialer Erfahrungen bestimmt und daher so besonders ist!

Dieser Artikel ist posthum meinem lieben Kollegen und Freund Peter Cramer gewidmet, da ich ihm mit diesen Gedanken sicherlich aus der Seele gesprochen hätte.

Ich bedanke mich bei Armin Ziesemer, Synop-Sys Organisationsentwicklung GmbH, der mich mit seinem Beitrag vom 4.11.24 für MICE CLUB zu diesem Artikel angeregt hat.

Infrastruktur-Dreifach-Wumms statt Schuldenbremse Einer Auswertung des Portals Flight Ride zufolge erreichten über 45 % ...
06/10/2024

Infrastruktur-Dreifach-Wumms statt Schuldenbremse

Einer Auswertung des Portals Flight Ride zufolge erreichten über 45 % der Abflüge vom Münchner Flughafen den Zielort mit mehr als 15 Minuten Verspätung. Unter 30 europäischen Flughäfen ist das der vorletzte Platz.

An dem sich in der Vergangenheit immer wieder als „5 Star-Airport“ sich selbst beweihräuchernde Flughafen funktioniert zur Zeit nur noch das Chaos. Am „Eldorado für Niedriglöhne“, so der bayerische DGB-Chef, kommen Koffer erst nach Wochen an und zur Oktoberfest-Zeit warteten Tausende nicht im Terminal, sondern standen Schlange vor dem Terminal. Der sogenannte „Aufsichtsrat“ des Flughafen Münchens schaut dem planlos seit Monaten zu.

So etwas und noch viel mehr hat in Deutschland inzwischen Methode: 30,8 % des Flugverkehrs in Deutschland muss sich Verspätungen von über 15 Minuten vorhalten lassen. Bei der Bahn sind es 37,3 % der Verbindungen, die über 6 Minuten Verspätung haben. Ein deutscher ICE darf nicht mehr in die Schweiz fahren, damit die deutsche Unpünktlichkeit nicht noch über die Schweizer Grenze schwappt.

Rund 90 % der Fernzüge in Dänemark, Belgien oder den Niederlanden waren im vergangenen Jahr pünktlich.

Mit 98% Pünktlichkeit am allerbesten war die Schweiz. Dort gibt der Staat aber auch pro Einwohner mehr als viermal so viel für die Infrastruktur der Bahn aus wie in Deutschland.

In Österreich sind es im
Bahnverkehr 82 % Pünktlichkeit und auch dort ist stets das Geld auf 6 Jahre im Voraus für die ÖBB gesichert, berichtete Anfang Oktober 2024 die Wochenzeitung DIE ZEIT unter dem Titelthema „Staatsversagen Deutsche Bahn“.

Die Deutsche Bahn braucht eine „Turbo-Wende“, eine bessere Infrastruktur, also eine umfassende Sanierung des Schienennetzes und ein besseres Baustellenmanagement. Und das muss nicht zehn Jahre dauern, sagen Experten.

Um die Jahrtausendwende herum wurde ich als Unternehmensberater, Hochschuldozent und Vortragender aus Deutschland im Ausland ob unserer Produktivität, unserer Zuverlässigkeit und ob unserer funktionierenden Infrastruktur bewundert. Heute schüttelt man verständnislos und zum Teil voller Mitleid in der Schweiz, in Südtirol, in Frankreich, ja sogar in Italien und in
Österreich den Kopf. Inzwischen berichten manche meiner Kollegen, dass man sogar offen über den hausgemachten Zustand in Deutschland lacht.

Und daran ist nicht allein die Ampel-Regierung schuld, sondern jahrzehntelang haben v.a. deutsche Verkehrs- und Finanzminister aus Unionskreisen weggeschaut, Prognosen ignoriert und Tatsachen verdrängt.

Ein gutes Beispiel dafür ist „Stuttgart 21“, eine Idee des schwäbischen CDU Hochadels, auch „Maultaschen-Connection“ genannt.
Schon 1994, als die Planungen für dieses Bahnprojekt begannen, wusste man, dass man einen Kopfbahnhof mit 17 Gleisen nicht durch einen unterirdischen Bahnhof mit 8 Gleisen ersetzen kann, ohne dass die Leistungsfähigkeit, auch „Deutschland-Takt“ der Bahn genannt, aufs Spiel setzt. Inzwischen sind die Kosten dieser Baustelle von avisierten 4,5 Milliarden auf mindestens 11,4 Milliarden angestiegen und ein Ende des Kostenzuwachs und dieses Projekts sind bis heute nicht absehbar.

Harald Martenstein schreibt im „ZEIT MAGAZIN“ vom 2.10.2024, dass im Jahre 1880 der Industrielle Werner von Siemens in Berlin ein Schnellbahn-Netz plante, 1896 damit begann und bereits 1902 war die erste U-Bahn-Linie fertig. Die damalige Linie 1 heißt heute U 1. Sie war bereits damals im 5 Minuten Takt unterwegs. 1913 besaß Berlin bereits fünf U-Bahnlinien. Seit dem 9. September 2024 fährt diese U 1 nur noch eingeschränkt und die Züge kommen seit längerem nur noch alle 10 Minuten.

Und so zieht sich dieses Dilemma durch die gesamte Infrastruktur Deutschlands. In Deutschland halten Fernzüge fast dreimal so oft wie in Frankreich, in Deutschland gibt es nur 3.000 km Hochgeschwindigkeitsstrecke, während es in Spanien bereits 4000 km sind. Seit 1995 gibt es immer mehr Bahnverkehr auf immer weniger Gleisen. Während die Verkehrsleistung des DB Fernverkehrs in den letzten 20 Jahren um fast 50 % gestiegen ist, wurde die Infrastruktur in Deutschland nicht genügend angepasst. Das führte dazu, dass die Bahn in Deutschland nur 9,5 % des Verkehrs in Deutschland einnimmt, während bei 79,2 % der PKW dominiert.

2025 will die deutsche Bundesregierung Investitionen von rund 1,5% des Bruttoinlandsprodukts für Infrastrukturmaßnahmen ausgeben. Das ist deutlich weniger als im europäischen Durchschnitt: In Frankreich sind es bereits über 4 %.

Adele in München - Profit schlägt People, Planet & Purpose (Anlass zur Kritik an der Nachhaltigkeit im Konzert-Event-Bus...
02/08/2024

Adele in München - Profit schlägt People, Planet & Purpose (Anlass zur Kritik an der Nachhaltigkeit im Konzert-Event-Business)

Intro

Auch alte graue Männer können im wahrsten Sinn des Wortes Menschenmengen bewegen - und zwar rund 700. 000: Den Konzertveranstaltern Marek Lieberberg (78) von Live Nation und Klaus Leutgeb (54) von Leutgeb Entertainment ist es gelungen, die 36jährige Britin Adele Laurie Blue Adkins, besser bekannt als Adele, eine der erfolgreichsten Sängerinnen des 21. Jahrhunderts, für 10 Konzerte nach München zu locken.

Die Idee dahinter gefiel Adele, ihrer Familie und ihrer Crew: Denn der Superstar muss nicht zu den Fans in ganz Europa (und Übersee) touren, sondern die „Daydreamers“ - wie sich die Adele-Fans nennen - müssen zu ihrem Pop-Idol reisen.

Pop-, Soul- and R&B-Queen Adele bittet ab 2. August 2024 in München zur Audienz. Nicht im Olympia-Stadion, sondern in einer eigens für Adele gebauten „Pop-up-Arena“ im Osten Münchens mit gleichem Fassungsvermögen von über 70.000 Fans.

Es wird also ein „Adele-August“ in München: Die britische Sängerin tritt insgesamt zehnmal in der Stadt auf. Dafür verbringt sie den gesamten Monat in der bayerischen Landeshauptstadt.

Und die Konzert-Reihe scheint offensichtlich ein gigantisches Geschäft zu versprechen. Der Umsatz könnte eine Milliarde Euro erreichen.

Kapitel 1 : Profit

Die ökonomische Nachhaltigkeitsbilanz dieser Mega-Event-Serie dürfte für die Künstlerin, die Veranstalter, für die Münchner Hotellerie und Gastronomie, sowie für die Stadt München im dunkelgrünen Bereich liegen. Aber nicht alle werden vom Geldregen profitieren.

Man braucht nicht lange nachzudenken, ob die Künstlerin und ihre Veranstalter von den zehn Konzerten im August 2024 profitieren werden.

Adele wird eine Gage zwischen 600.000 € und 700.000 € pro Abend kassieren. Dazu kommt der Pusheffekt auf die Plattenverkäufe.

Und Adele wird sicherlich auch an der bis Mitternacht geöffneten "Adele World", die die Veranstalter als "besonderen Hospitality-Bereich“ bezeichnen, finanziell beteiligt sein, was ihr weiteres Geld in die Kassen spült. Immerhin sollen alle kulinarischen Highlights und der eine oder andere Cocktail in diesem monothematischen Gastro-Park von der Sängerin selbst freigegeben oder beeinflusst worden sein.

Rechnet man mit einem Durchschnittsticketpreis von 200 €, machen allein die Ticketerlöse 140 Millionen € Umsatz aus. Da wird sicherlich genügend für die Veranstalter übrig bleiben.

Das Gros der Adele-Fans aus Nah und Fern hat Konzertreise-Pakete gekauft und wird noch ein paar Tage in München und Umgebung verbringen. Die Stadt München rechnet im August 2024 mit Adele-bezogenen Mehreinnahmen allein für die Gastronomie und das Hotelgewerbe in Höhe von fast 600 Millionen €.

So haben sich zum Leidwesen aller anderen Städtetouristen die Hotelpreise in München während der Adele-Konzerttage bereits verdreifacht. Selbst einfachste Hotelzimmer sind auf Booking.com zur Zeit nicht unter 250 € zu bekommen. Mit rund 500.000 Übernachtungen rechnet die Stadt. Zahlen die Adele-Fans dafür im Mittel 200 €, kommen weitere 100 Millionen € zusammen.

Und ein Hotel in der Innenstadt Münchens wird einen ganz besonders hohen Gewinn einstreichen: Im „Rosewood Hotel“ der Schörghuber-Gruppe residiert die 36-Jährige Ausnahme-Künstlerin zusammen mit ihrer Familie in einer angeblich 451 Quadratmeter großen Suite mit 4 Schlafzimmern, 6 Bädern und 4 Wohnbereichen für 30.000 € pro Nacht.

Aber nicht in jeder Konsequenz können solche Mega-Konzertreihen die lokale, regionale und nationale Wirtschaft ankurbeln: Da der Besuch eines Adele-Konzerts mit Ticket, Anreise, Hotel und Verpflegung sehr teuer ausfällt, werden viele Fans an anderen Stellen sparen. Sei es der nächste Urlaub, das nächste Konzert, die nächste größere Anschaffung oder auch nur der nächste Shop- oder Restaurantbesuch. Blickt man auf das verfügbare private Budget der Konzertbesucher wird hier wohl eine Verschiebung der Ausgaben stattfinden und damit für die lokale, regionale und vielleicht auch nationale Wirtschaft eher eine interne Umverteilung.

Kapitel 2: Planet

Die ökologische Nachhaltigkeitsbilanz dieser Mega-Event-Serie dürfte im tiefroten Bereich liegen.

Da 80 Prozent der Fans, also rund 600.000 Menschen aus dem europäischen Ausland, ja sogar aus den USA, zu den Adele-Auftritten nach München kommen - meist mit dem Flugzeug, wird hier wohl
niemand von einem nachhaltigen Konzert-Tourismus sprechen. Allein der CO₂-Fußabdruck durch An- und Abreisen wird rund 50.000 Tonnen CO₂ betragen.

Die Verpflegung in der Arena und in der daneben erbauten „Adele-Erlebniswelt“, die mit Riesenrad und Foodtrucks eher an ein Volksfest erinnert, und der damit verbundene Müll verursachen hochgerechnet an einem Konzertabend rund weitere 120 Tonnen CO₂, also bei zehn Konzerten circa 1.200 t CO₂

Und letztlich wäre da noch die Konzert-Arena selbst, die von bis zu 1.000 Menschen seit Mai 2024 als „Pop-up-Adele-Exklusiv-Stadion“ aus dem Boden von 75.000 Quadratmeter Fläche, also von der Größe von 60 Fußballfeldern, gestampft wurde. Das gesamte Areal wurde extra mit einem wasserdurchlässigem Material asphaltiert, damit das Publikum auch bei Regen nicht im Wasser stehen muss. Die mit schwarzen Sichtschutz-Absperrungen umzäunte Arena ist 300 Meter breit, der konkave Outdoor-LED-Bildschirm im Stadion soll mit 220 Metern die längste der Welt sein.

Der Pferdefuß der Pop-up-Idee: Dies alles wird nach den Adele-Konzerten wieder zurückgebaut.

Der CO₂-Fußabdruck für den Auf- und Abbau dieser riesigen und wahrscheinlich so noch nie da gewesenen, „Pop-up-Konzert-Arena“ beträgt Experten-Schätzungen nach noch einmal rund 100.000 Tonnen CO₂.

Kapitel 3: People

Die soziale Nachhaltigkeitsbilanz dieser Mega-Event-Serie fällt in vielerlei Hinsicht mindestens in den gelben Warn-Bereich.

Ein Happening für die Münchner Stadtbevölkerung wie bei den Taylor Swift-Konzerten im Olympiastadion, als sich rund 50.000 Schaulustige ohne Tickets rund um das Olympiastadion trafen, um der Künstlerin zu lauschen und den einen oder andere Blick zu ergattern, wird es bei den Adele-Konzerten in der rigoros abgeschotteten Pop-up-Arena jedenfalls nicht geben.

Kritiker meinen, hier würde bereits der gewisse „Human Touch“ fehlen.
Dazu passt auch, dass von den Konzerten des britischen Mega-Stars in München die fotografierende und filmende Presse ausgeschlossen wurde. Es wird also keine Pressebilder und keine Videos in den Medien geben.

Die Nichtzulass von Foto- und Videojournalisten auf den Adele-Konzerten und der rigorose Ausschluss von nicht zahlenden und nicht zahlen könnenden Fans sind Gepflogenheiten, die irgendwo zwischen Starallüren, Arroganz und Kommerz anzusiedeln sind.

Zu denken geben sollte einem auch, dass Adele selbst sich nicht scheut, vor Pressevertretern in München zuzugeben, dass sie nach dieser Münchener Mega-Event-Serie erst einmal lange nichts machen wolle, denn „ihr Speicher sei im Moment ziemlich leer.“ Sie würde sogar selbst privat gar nicht mehr singen. Keine besonders glückliche Äußerungen unmittelbar vor Adeles ersten Konzerten!

Und viele Menschen in der Landeshauptstadt müssen durch so eine Mega-Konzertreihe auch so einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Die Stadt und der ÖPNV werden voller denn je sein. Die Münchner U-Bahn kann pro Stunde 13.000 bis 16.000 Fahrgäste transportieren. Wenn über 70.000 Fans nach dem Konzert in ihre Hotels zurückfahren wollen, könnte das im schlimmsten Fall bis zu drei Stunden Wartezeit für die Fans und überfüllte Waggons für alle sonstigen Fahrgäste bedeuten.

Kapitel 4: Purpose

Die kulturelle, also moralische und ethische Nachhaltigkeitsbilanz dieser Mega-Event-Serie kann man ebenso nicht mehr im
grünen Bereich ansiedeln.

Nicht nur erst seit diesen noch nie dagewesenen Mega-Konzerten in einem eigens für Adele gebauten „Pop-up-Stadion“ sind Konzerte etwas für privilegierte Menschen geworden.
Spätestens bei Preisen für Ticket, Verpflegung und Anteise von bis zu 2.000 € wird der Zugang zur Kultur zum Statussymbol von finanziell gut ausgestatteten Fans oder von Menschen, die monatelang dafür gespart haben, um ihren Star einmal etwas näher zu kommen.

Vielleicht sollte man mit Blick auf diese Ticketpreise die damit verbundenen Reise-, Hotel- und Gastro-Kosten nicht vergessen, dass in München rund 270.000 Menschen unter der definierten Armutsgrenze leben, dies sind ca. 18% der Gesamtbevölkerung Munchens. Davon sind ca. 10.000 Menschen wohnungs- oder obdachlos.

Und denkt man wirklich böse, wenn man dem Chaos bei den Online-Ticketverkäufen für die Adele-Konzerte ein gewisses System unterstellt? 2,2 Millionen Menschen haben sich angeblich um die avisierten 800.000 Tickets zu Preisen von 79 € bis zu 430 €. beworben. Auch eine "Platin"-Kategorie für 698 € war dabei. Die günstigen Tickets für 79 € waren im System ebenso wie die Sitzreihen jedoch erst einmal nicht zu finden, waren dann aber ein wenig später plötzlich wieder im Onlineshop zu sehen. Zuletzt gab es trotz des angeblichen Ausverkaufs auf einmal wieder Karten und die wurden als „Lucky-Dip-Tickets“ für 35 € das Stück feilgeboten, inklusive aller Gebühren.

Der Autor ist Dozent für Sustainable Management & Marketing Strategy an der Hochschule Fresenius München

Schon einmal die Nacht im Schlafzimmer allein mit einer Mücke (deutsch), Gelse (österreichisch) oder einem Moskito (inte...
16/06/2024

Schon einmal die Nacht im Schlafzimmer allein mit einer Mücke (deutsch), Gelse (österreichisch) oder einem Moskito (international) verbracht? Und? Und wer hatte wem den ersten Stich versetzt?

Diese Metapher bestimmte den Titel und den Inhalt meines neuen Tagesseminars am Donnerstag, 13. Juni 2024 am Wirtschaftsförderungsinstitut WIFI Oberösterreich Linz an der Donau.

Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Kommunikationsprofis und Marketing-Expertinnen aus dem Handel, aus der Gastronomie, der Landwirtschaft und aus dem NGO-Sektor zusammen. Alle neugierig auf neue Themen, offen für das Infragestellen der bisher praktizierten Maßnahmen und gierig nach kreativen Ideen für das nicht einfacher werdende Geschäft.

Mein Dank gilt allen aufmerksamen und aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dem zuständigen Produktmanagement-Team Dennis und Michaela am WIFI OÖ und allen, die mir wunderbare Rückmeldungen geschrieben haben. Eine der Feedbacks, über die ich mich am meisten gefreut habe, habe ich hier als Foto miteingestellt.

Am 12. Juni 2025 gibt es eine Neuauflage am gleichen Ort!

Storytelling as its bestBei einem spannenden Roundtable bei der REGIO AUGSBURG TOURISMUS GmbH präsentierte der charismat...
21/05/2024

Storytelling as its best

Bei einem spannenden Roundtable bei der REGIO AUGSBURG TOURISMUS GmbH präsentierte der charismatische TOURISMUSDIREKTOR GÖTZ BECK heute Vormittag „meinen“ Studierenden im Dualen Studium der TOURISMUSWIRTSCHAFT an der IU Augsburg und mir das facettenreiche Narrativ der Leisure- und Businesstourismus-Destination AUGSBURG.

Von der Fuggerstadt haben schon viele gehört, vielleicht auch schon vom Friedensfest am 8. August. Aber wer weiß schon genauer über AUGSBURG als Stadt der Reformation und des Religionsfriedens Bescheid? Wer kennt die Patrizierfamilie der Welser, die als Großkaufleute neben den Fuggern Textil-Welthandel betrieben? Wer zählt schon AUGSBURG zu den 5 ältesten römischen Siedlungen in Deutschland? Wer bringt schon AUGSBURG als Mozart- und Bertolt-Brecht-Stadt ins Gespräch?
Und wer hat schon darüber gelesen, das AUGSBURGs Wassermanagement-System UNESCO-Welterbe ist?

https://www.augsburg-tourismus.de/de/

https://www.iu-dualesstudium.de/bachelor/tourismusmanagement/

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Munich
81245

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