25/01/2023
Online Business aufbauen:
Ein Großteil der Startups, die sich in den letzten Jahren zu erfolgreichen Unternehmen entwickelt haben, sind als Online Business gestartet. Warum? Weil die Mehrheit der Zielgruppe mittlerweile genau dort anzutreffen ist – im Internet.
Durch die fortschreitende Digitalisierung in vielen Bereichen, findet man hier auch die meisten Potenziale. Dabei kann ein erfolgreiches Online Business ganz unterschiedlich aussehen.
Ob Onlineshop, Blog, Affiliate Partner oder Social Media-Business, viele verschiedene Strategien und Geschäftsideen können sehr gut funktionieren, wenn man weiß, wie man sich ein eigenes Online Business aufbaut.
Worauf es hier ankommt, was man beachten muss und welche Ideen sich für ein Online Business eigenen, wollen wir dir in diesem Artikel zeigen.
Um ein Online Business aufbauen zu können, musst du erst einmal mit der Planung deines Unternehmens anfangen. Egal, ob du bereits mit deiner Selbstständigkeit begonnen hast oder noch im Angestelltenverhältnis bist – du solltest niemals einfach starten und schauen, wo es dich hintreibt. Dafür sind deine Zeit, dein Geld und deine Energie viel zu kostbar. Daher wollen wir mit dir die ersten Schritte gemeinsam durchgehen und dir aufzeigen, wieso eine konkrete Planung deiner Selbstständigkeit das A und O für deinen Erfolg ist.
1. GESCHÄFTSIDEE FINDEN
2. BUSINESSPLAN UND MARKTANALYSE
3. ZIELGRUPPE KENNEN
Online Business aufbauen: Die Voraussetzungen
Jetzt kommt der spannende Teil. Denn alles Wichtige ist geplant, deine Vision und Ziele sind konkretisiert und festgezurrt. Nun solltest du direkt in die Umsetzung gehen. Von jetzt an ist dein gesamter Fokus auf die Erreichung deiner Vision gerichtet. Und hast du nun die ganze Vorarbeit geleistet, weißt du auch ganz genau wohin es geht.
Um also endlich zu starten, brauchst es jedoch noch ein paar Voraussetzungen – sowohl technischer als auch strategischer Natur. Deshalb wollen wir mit dir auch an dieser Stelle die wichtigsten Punkte durchgehen.
WEBSITE ODER ONLINE-SHOP
Logisch, alles beginnt mit einer Website, um überhaupt sichtbar zu sein. Aber auch, um überhaupt erst einmal mit Kunden in Kontakt zu kommen und die eine oder andere Erfahrung direkt umzusetzen. Je nachdem, ob Sie Produkte verkaufen oder Dienstleistungen anbieten, müssen Sie auch einen Online-Shop erstellen oder erstellen lassen. Keine Sorge, Sie müssen nicht technikaffin sein, denn es gibt zahlreiche Anbieter von Shop Software, die eine einfache Handhabung durch modulare Systeme ermöglichen und auch an Ihr persönliches Design angepasst werden können.
Darüber hinaus können Sie natürlich auch mit Open-Source-Lösungen arbeiten, allerdings sollten Sie dafür etwas mehr Programmierkenntnisse mitbringen. Dafür haben Sie aber auch viel mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung Ihres Shops und sind wesentlich flexibler.
Eine mögliche Alternative zum Website-Bau ist der Kauf einer bestehenden Website. Der Vorteil ist, dass Sie direkt sichtbar sind und vom ersten Tag an mit potenziellen Kunden in Kontakt treten können.
Wenn Sie bei Google nicht gefunden werden, existieren Sie praktisch nicht. Daher ist eine Website elementar, vor allem, wenn Sie Dienstleistungen anbieten, Wissensaustausch ermöglichen und grundlegende Informationen über Sie und Ihr Online-Geschäft anbieten. Ihre Website ist das Aushängeschild oder Ihre digitale Visitenkarte, mit der Sie beim ersten Kontakt überzeugen können.
Auch hier können Sie überlegen, ob Sie ein Baukastensystem verwenden, ein etwas komplexeres Content-Management-System einsetzen oder die Website sogar separat programmieren lassen. Genau wie beim Online-Shop muss die Website zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passen und Sie sollten das System idealerweise bedienen können.
1. IDEE: ONLINE-SHOP MIT PRODUKTEN ODER DROPSHIPPING
Wenn Sie selbst Produkte herstellen, können Sie diese über Ihren Online-Shop verkaufen. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Dropshipping-Geschäft aufzubauen. Dabei verkaufen Sie die Produkte über Ihren Shop, aber die Bestellung geht direkt an den Hersteller, der sich um den Versand der Produkte kümmert. Diese Art von Online-Geschäft hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, weil sie relativ schnell umgesetzt werden kann.
Aber fangen wir von vorne an. Das Dropshipping-Geschäftsmodell umfasst drei elementare Parteien:
Den Verkäufern: Als Verkäufer verwalten Sie Ihren Shop und versuchen, so viele potenzielle Kunden wie möglich zu generieren. Wenn eine Bestellung eingeht, nehmen Sie Kontakt zu den Großhändlern auf und leiten die Bestellung weiter. Ihr Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Betrag, den die Großhändler für das Produkt verlangen, und dem Betrag, der den Kunden berechnet wird.
Die Endkunden: Sie kaufen das Produkt in Ihrem Online-Shop und wissen nicht, ob sie eine Dropshipping-Lieferung erhalten oder nicht. Übersetzt bedeutet dies: Niemand weiß, dass Sie die Ware nicht selbst eingelagert haben.
Dropshipping-Anbieter: Sie nehmen die eigentliche Bestellung entgegen und veranlassen den Versand der Ware. Das Tolle daran ist: Sie müssen sich nicht um Formalitäten wie Versand, Zoll und Vertriebskosten kümmern. Das alles wird von den Anbietern übernommen.
Dropshipping kann also auch als eine Form des E-Commerce bezeichnet werden, bei der Online-Händler verschiedene Produkte in ihrem Shop anbieten, die sie eigentlich nicht vorrätig haben. Wenn dem Kunden also ein Artikel gefällt und er ihn bei Ihnen kaufen möchte oder bestellt, versenden Sie den Artikel nicht. Es sind die Großhändler, die das Produkt an Ihren Kunden schicken. Sie selbst haben keinen physischen Kontakt mit dem Produkt, das Sie anbieten. Dropshipping bietet Ihnen also einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Einzelhandel: Bei diesem Geschäftsmodell haben Sie nicht mehr das Problem des Lagerbestands und müssen sich nicht um dessen Vollständigkeit kümmern. Sie müssen Ihre angebotenen Artikel nicht einmal verschicken und kassieren trotzdem das Geld dafür.
EIN ONLINE-GESCHÄFT MIT DROPSHIPPING AUFBAUEN: EIN PRAXISBEISPIEL
Als Beispiel kann das Online-Geschäft von zwei Österreichern angeführt werden. In den Anfängen ihrer unternehmerischen Tätigkeit beschlossen Andreas König und Alexander Pecka, mit einem Zahnpasta-Spender eine kleine Marktnische zu erobern. Sie richteten einen Online-Shop ein und vermarkteten dort ihr Produkt. Nach all den gescheiterten Marketingstrategien und ausbleibenden Verkäufen wurde ihnen klar, dass diese Nische einfach zu klein war. Was taten sie also? Sie erweiterten ihr Produktsortiment. Andreas und Alexander boten fast 40 Produkte aus verschiedenen Branchen über verschiedene Großhändler an, um einfach zu testen, welche Bereiche gut funktionieren. Fast alle Bereiche waren vertreten: Küchenutensilien, Babyartikel, Beautyprodukte und Tierzubehör.
2. IDEE: ONLINE-COACHING MIT ONLINE-KURSEN
Wenn Sie ein fundiertes Fachwissen in einem bestimmten Bereich aufgebaut haben, können Sie sich als Coach mit Online-Kursen selbstständig machen. Möglich sind Webinare, Live-Coaching und digitale Workshops, für die Sie nicht viel Equipment benötigen. Eine ansprechende Website mit Anmeldeformular, ein lukrativer Mitgliederbereich mit wertvollen Inhalten, eine Kamera, etwas Licht, ein Mikrofon und ein Schnittprogramm können schon die ersten Umsätze sichern. Doch das Wichtigste, bevor Sie ein Webinar-Geschäft starten, ist, dass Sie sich genau überlegen, welche Nische Sie bedienen und wie Sie sich positionieren. Je spezifischer Ihre Expertise ist, desto gezielter können Sie Ihr Webinar auf Ihre Zielgruppe ausrichten.
Was genau wollen Sie mit Online-Coaching erreichen? Auch wenn es einfach klingt: Ihre Hauptaufgabe ist es, zu beraten. Es gibt keine Zauberformel oder einen rätselhaften Code, der über Nacht erfolgreiche und gefragte Fachleute hervorbringt. Was schlechte Experten von guten unterscheidet, ist die Leidenschaft und der Wille, Menschen zu begeistern. Experten in verschiedenen Branchen sind gefragter denn je und sichern sich ein konstant hohes Erfolgsniveau, wenn sie gute Ergebnisse liefern. Doch wie liefert man gute Ergebnisse? Was macht Experten so erfolgreich? Ganz einfach: Als erfolgreicher Experte verfügen Sie über fundierte Kenntnisse in einem relevanten Themenbereich. Sie können konkrete Anleitungen geben, mit denen Ihre Kunden arbeiten können und die ihre Probleme lösen. Das ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
AUFBAU EINES ONLINE-GESCHÄFTS ALS ONLINE-COACH: EIN PRAXISBEISPIEL
An dieser Stelle möchten wir Ihnen das Online-Geschäft von Hermann Scherer als Beispiel vorstellen. Hermann erlernte den Beruf des Einzelhandelskaufmanns und unterstützte seinen Vater bei der Gründung eines Lebensmittelgeschäftes. Doch je größer das Geschäft wurde und je mehr Mitarbeiter zu verwalten waren, desto mehr merkte Hermann, dass er an seine Grenzen stieß. Mit Zahlen konnte er wunderbar umgehen, aber nicht mit Mitarbeitern. Er verstand nicht, wie man effektiv führt. Also beschloss er, sich Hilfe zu suchen und nahm an einem Coaching teil, in dem er lernte, wie man mit Mitarbeitern kommuniziert und sie erfolgreich führt. Schon während des Kurses stellte er fest, dass er eigentlich ein Naturtalent für das Coaching hatte.
Im Alter von 33 Jahren stieß er bei der Suche nach lukrativen Jobs auf die Rednerbranche, die seiner Meinung nach eine unverhältnismäßig hohe Aufwandsentschädigung für eine relativ kleine Leistung zahlt. Er rechnete nach: Für einen halbstündigen bis einstündigen Bühnenauftritt können Redner ein Vielfaches dessen verlangen, was andere Coaches für die dreifache Dauer erhalten. Mit nur wenigen hundert Euro Kapital startete er dann seinen neuen Job.
Durch seine Erfahrungen in der Betriebswirtschaft und Beratung waren seine Themen breit gefächert und für viele Menschen gleichermaßen interessant. Und hier wurde ihm schnell klar, wie er zu seinem Geld kommen konnte: durch Firmenveranstaltungen. Denn der Hauptumsatz in der Rednerbranche wird mit nichtöffentlichen Veranstaltungen gemacht. Also suchte er gezielt Unternehmen auf, schrieb sie an, gratulierte ihnen zum Beispiel zu Umsatzentwicklungen und bot gleichzeitig seine Vorträge an. Und genau diese Beharrlichkeit und der starke Wille führten zum lang ersehnten Durchbruch. Dank seines Enthusiasmus, seiner motivierenden Worte und seiner ganz eigenen Art, mit Menschen zu kommunizieren, ist er genau dort gelandet, wo er hinwollte: auf den unterschiedlichsten Bühnen in den verschiedensten Ländern und erhält dafür auch die entsprechenden Honorare.
5. IDEE: INFLUENCER
Auch und gerade als Influencer können Sie Affiliate-Partner werden. Wenn Sie bereits eine große Community hinter sich haben, sind Sie und Ihre Plattform für viele Unternehmen als Werbepartner spannend. Zum Influencer wird man meist über Kanäle wie Instagram, YouTube oder TikTok. Je nach Branche und Nische kann man als Micro-Influencer schon mit ein paar tausend Followern gutes Geld verdienen. Auch hier braucht man zunächst nicht viel, außer einer guten Kamera, einem Schnittprogramm und einer gewissen Ausstrahlung und Begeisterung vor der Kamera.
Wenn Sie als Influencer durchstarten wollen, sollten Sie einige wichtige Faktoren beachten. Deshalb hier die sechs besten Tipps für den Einstieg, damit Sie ein wirklich erfolgreicher Influencer werden können:
1. Tipp: Finde dein Nischenthema als Influencer
2. Tipp: Setzen Sie Ihren grundsätzlichen Fokus
3. Tipp: Entwickeln Sie Ihre Content-Strategie
4. Tipp: Seien Sie aktiv und interagieren Sie mit Ihren Followern
5. Tipp: Bauen Sie Ihr eigenes Business-Netzwerk auf
6. Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Influencer-Strategie
Doch wie viel Geld ist hier wirklich möglich? Bei Influencern gibt es kein pauschales Einkommen, denn jeder Influencer handelt seine eigenen Verträge aus und entscheidet individuell über eine Zusammenarbeit. Generell hängt der Verdienst des Influencers stark von der Reichweite ab, aber auch die Branche entscheidet über die Höhe der Bezahlung. Als Faustregel für die Berechnung gilt: Influencer verdienen pro 1.000 Follower etwa acht bis zehn Euro für eine bestimmte Anzahl von veröffentlichten Bildbeiträgen.
Das bedeutet, dass man bei 10.000 Followern bis zu 100 Euro pro Beitrag verdienen kann. Veröffentlichen Sie hingegen ein Video, sind bei 15 Sekunden und 10.000 Followern zwischen 500 und 1.000 Euro möglich. Es gilt also das Stammkundenprinzip, denn wenn Ihre Geschäftspartner durch die Kooperation ihren Umsatz steigern können, werden sie auch in Zukunft mit Ihnen zusammenarbeiten und höhere Beträge zahlen.
Fazit: Ein Online-Geschäft muss sich ständig weiterentwickeln
Sie sehen also, dass es einige Bereiche gibt, in denen Sie bereits ohne Geld ein Online-Geschäft aufbauen können. Es ist wichtig, dass Sie sich vor Augen halten, dass sich Ihr Geschäft mit den aufkommenden Trends weiterentwickeln muss und viel Aufmerksamkeit erfordert. Da sich Ihre Community, Ihre Kunden und Ihre Konkurrenten weiterentwickeln, müssen Sie schnell auf Veränderungen reagieren und bereit sein, neue Wege zu gehen.