12/04/2026
Es gibt Menschen, die haben ein Firmenlogo, weil es gerade modern aussieht. Oder weil ein Designer gesagt hat: „Das wirkt professionell.“
Bei mir ist das ein bisschen anders.
Meine Firma heißt PINGUINmedia.
Und ja – mein Logo ist tatsächlich ein Pinguin.
Die Frage bekomme ich erstaunlich oft:
„Warum eigentlich ein Pinguin?“
Die einfachste Antwort wäre:
Weil ich Pinguine mag.
Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Pinguine sind nämlich erstaunliche Tiere. Wenn man sie nur kurz anschaut, wirken sie fast ein bisschen unbeholfen. Sie watscheln durch die Gegend, sehen in ihrem schwarz-weißen „Anzug“ aus wie kleine Herren auf dem Weg zu einer sehr wichtigen Besprechung und scheinen manchmal nicht genau zu wissen, wohin sie gerade laufen.
Kurz gesagt: Sie wirken sympathisch.
Aber das ist nur die halbe Geschichte.
Denn sobald ein Pinguin im Wasser ist, passiert etwas völlig anderes. Plötzlich wird aus dem watschelnden Vogel ein eleganter, schneller Schwimmer. Beweglich, präzise, perfekt angepasst an seine Umgebung.
Über Wasser ein bisschen gemütlich.
Unter Wasser ein echtes Talent.
Und genau dieses Bild hat mir schon immer gefallen.
Denn ich glaube, viele Menschen funktionieren ähnlich. Von außen wirkt manches unspektakulär. Ein bisschen ruhig vielleicht, ein bisschen bodenständig. Aber wenn es um das geht, was sie wirklich können, dann sind sie plötzlich in ihrem Element.
Bei mir ist das die kreative Arbeit.
Ideen entwickeln.
Gestalten.
Geschichten erzählen.
Bilder, Texte und Webseiten so zusammenbringen, dass daraus etwas entsteht, das funktioniert.
Ein Pinguin passt da erstaunlich gut als Symbol.
Er steht für Ausdauer. Für Anpassungsfähigkeit. Für Gemeinschaft. Pinguine leben nicht als Einzelkämpfer. Sie halten zusammen, sie schützen sich gegenseitig vor Wind und Kälte und wechseln sich sogar dabei ab, wer in der Mitte der Gruppe stehen darf.
Auch das gefällt mir.
Denn viele Projekte entstehen genau so: gemeinsam. Mit Kunden, Partnern, Freunden, manchmal auch einfach durch Gespräche, aus denen plötzlich eine Idee wächst.
Und dann gibt es noch einen kleinen, sehr persönlichen Effekt, den ich immer wieder erlebe.
Viele Kunden schreiben mir nämlich nicht „Alois“ oder „Herr Roidl“.
Sie schreiben einfach: „Hallo Pinguin.“
Und wenn ich das lese und die Menschen später treffe, müssen wir meistens beide ein bisschen schmunzeln.
Irgendwie ist dieser Pinguin längst mehr als nur ein Logo geworden. Er ist zu einer kleinen Figur geworden, mit der man mich verbindet.
Und ehrlich gesagt:
Das gefällt mir.
Denn ein Pinguin hat Charakter.
Er ist freundlich, ein bisschen humorvoll, leicht wiederzuerkennen – und irgendwie bleibt er im Kopf. Genau das wünsche ich mir auch für meine Arbeit: dass sie nicht austauschbar ist.
Dass man sich daran erinnert.
Deshalb heißt meine Firma PINGUINmedia.
Und deshalb schaut Euch dieser kleine schwarz-weiße Kerl von meinem Logo an.
Er erinnert mich jeden Tag daran, dass man ruhig ein bisschen anders sein darf.
Alois mit Hund und PINGUIN 😀