26/03/2024
Bei diesem Ausspruch dachte Buffett natürlich eher an sensible Kapitalmärkte, wo eine einzige Irritation die Anleger entscheidend verunsichern kann. Aber wir finden, man kann ihn auch sehr gut auf die Beziehung zwischen werbenden Unternehmen und ihren Kunden übertragen.
Wie man in der Werbung Vertrauen zerstören kann? Naja, tatsächlich einfach so zum Beispiel, wie man mitunter hört:
Ein Unternehmen hat sich über Jahrzehnte ein klares, seriöses Image aufgebaut, beansprucht einen hübschen Teil des Marktes für sich, verzeichnet ein stetiges, moderates Wachstum – und dann entsteht dort auf einmal der Wunsch, es mal ein wenig krachen zu lassen, man sei ja schließlich wer, wolle endlich richtig wahrgenommen werden etc. Mit der Folge, dass die daraufhin entwickelte Werbung als pubertär und reißerisch empfunden wird, das einst klare Profil nicht mehr erkennbar ist und sich kopfschüttelnde Kunden dem souveräneren Wettbewerber zuwenden.
Natürlich arbeiten wir als Kreativagentur gern an werblichen Überraschungen, wenn sie zur Marke passen. Aber wenn wir befürchten, dass geplante Maßnahmen nach hinten losgehen, erlauben wir uns, deutlich darauf hinzuweisen – denn nachhaltige Kundenbeziehungen haben bei uns grundsätzlich Vorrang.
Richtig so, oder?