13/09/2026
Als Fotografin höre ich ständig:
„Ich bin nicht fotogen.“
Und jedes Mal denke ich: Quatsch. Du bist wunderschön.
Ich sehe doch sofort das Schöne –den Blick, die Ausstrahlung, die kleinen Gesten, die Haltung.
Tja … nur bei mir selbst war ich da offenbar etwas betriebsblind. An meine eigene Fotogenität habe ich nämlich nie so richtig geglaubt.
Beim ersten Shooting mit Anastasia von Anastasia Lutz | Fotograf kam dann schon dieser erste Wow-Moment:
„Ähm … bin das wirklich ich?“
Wir haben uns damals gegenseitig fotografiert und plötzlich war ich selbst diejenige, die erleben durfte, was ich sonst meinen eigenen Kunden immer sage.
Dann kam mein erstes Shooting mit Mariana von Wedding Photographer - Hochzeitsfotografin Osnabrück. Wir kannten uns vorher noch nicht, mussten uns natürlich erst ein bisschen kennenlernen und aufeinander einstellen und trotzdem sind auch da schon wunderschöne Bilder entstanden.
Und jetzt, beim zweiten Mal, war etwas anders.
Wir kannten uns schon. Ich wusste, wie Mariana arbeitet, die Chemie stimmte und dieses Vertrauen war einfach schon da. Ich konnte viel schneller loslassen, war lockerer, gelassener und musste nicht mehr ständig überlegen, wohin eigentlich mit meinen Händen.
Und genau da habe ich noch einmal selbst gespürt, wie viel es ausmacht, wer hinter der Kamera steht.
Jemand, der dich sieht, dich hört, dich anleitet und genau im richtigen Moment abdrückt.
Und vor allem: Die Chemie muss stimmen. Dieses Vertrauen zwischen Fotograf und Mensch vor der Kamera macht so viel aus. Wenn man sich sicher fühlt, lässt man irgendwann los und zeigt sich wirklich.
Vielleicht ist „nicht fotogen“ also manchmal gar keine Frage von Fotogenität.
Sondern von Vertrauen, Atmosphäre und davon, wer hinter der Kamera steht.
Danke an Anastasia für meinen ersten kleinen Perspektivwechsel vor der Kamera und danke, Mariana, für diese wunderschönen Bilder und dafür, dass ich mich diesmal einfach fallen lassen und vertrauen konnte. 🤍📷
Foto: Wedding Photographer - Hochzeitsfotografin Osnabrück
Make-up, Styling & Outfit: ich selbst