13/11/2024
Die "Lernphase" fühlt sich nicht gut an? Oft sehr verständlich!
Richtig ist, der Algorithmus braucht Daten und die Lieferung von Daten, mit denen der Algorithmus etwas anfangen kann, braucht mitunter Zeit. Aber oft ist der Rat der Plattformen und leider auch nicht weniger Agenturen, in der Lernphase die Finger still zu halten und der Dinge zu harren, nichts weiter als eine verdammt gute Anleitung zum Geldverbrennen. 😠
Und was weg ist, ist weg.
Aus Sicht des Werbetreibenden ist diese Phase mit dem Rat zur Passivität oft unerträglich. Was soll er schon gegen den Rat der Experten sagen oder tun? Aber das unangenehme Magengrummeln nimmt kein Ende.
💡 Mein Rat: Verfolge aktiv die passive Lernphase und kenne vor allem deine Zahlen! Die entscheidende Kennzahl, die du an dieser Stelle wissen musst, ist dein Customer Lifetime Value, sprich der durchschnittliche Wert eines akquirierten Kunden (egal ob ECommerce oder Lead-Gen). Halte die bereits entstandenen Kosten gegen diesen Wert.
📊 Und nun fange an zu rechnen: Ist ein Break-Even oder mehr noch realistisch? Dann kannst du dich beruhigt zurücklehnen. Klafft bereits jetzt ein tiefes Loch? Dann solltest du die Reißleine ziehen, bevor es noch viel teurer wird. Liegst du irgendwo in der Mitte, dann setze dir eine Deadline.
Dass eine Kampagne nicht funktioniert, kann wahnsinnig viele Gründe haben. Diese gilt es nach der Reißleine oder besser schon während der Deadline zu analysieren. Aber auf keinen Fall ist das Reiten eines toten Pferdes die richtige Strategie! Und dass das Pferd tot ist, merkt man am besten nicht erst am Ende der Lernphase. 😉