19/11/2025
Nicht nur als "Swiftie“ bin ich von dem Begriff fasziniert: Das Cambridge Dictionary hat „parasocial“ (parasozial) zum "Wort des Jahres 2025" gewählt. Ausgelöst wurde der Trend u.a. durch Megastar Taylor Swift, deren bekenntnishafte Songtexte bei Millionen Fans eine starke Identifikation erzeugten und erzeugen - ich kann das nur bestätigen.
Doch parasoziale Beziehungen sind weit mehr als ein Popkultur-Phänomen: Sie betreffen Marken, Medien, Führungskräfte und alle, die aktiv und passiv mit Content zu tun haben – und zunehmend auch Künstliche Intelligenz.
Parasoziale Beziehungen entstehen, wenn Menschen eine einseitige emotionale Bindung zu einer Person (oder einem Charakter) aufbauen, die sie nicht persönlich kennen. Ursprünglich 1956 von den Soziologen Horton & Wohl beschrieben, ist das Phänomen heute Mainstream.
Nicht zu vergessen die Künstliche Intelligenz: User interagieren zunehmend emotional mit nicht-menschlichen Akteuren.
Durch Social Media und KI werden parasoziale Beziehungen immer häufiger und beeinflussen Kaufentscheidungen, Verhalten und Vertrauen. Also mir gefällt der Begriff richtig gut! Und ich gestehe: Ich kannte ihn bisher nicht ...