07/07/2025
Was kostet eigentlich eine Website? Drei Budget-Levels im Vergleich
Die Frage nach den Kosten einer Website begegnet uns fast täglich. Und so berechtigt sie ist – eine einfache Antwort gibt es nicht. Denn hinter dem Begriff "Website" verbergen sich sehr unterschiedliche Erwartungen, Zielsetzungen und Qualitätsansprüche.
Trotzdem lässt sich der Markt grob in drei Lager einteilen:
Die ganz günstigen Lösungen
Hier bekommt man eine Website oft für wenige Hundert Euro. Ein sogenannter Onepager – also eine einzelne Seite, auf der alle Inhalte untereinander stehen – ist in diesem Segment typisch. Wer mehr will, zahlt etwas mehr, bleibt aber meist im niedrigen vierstelligen Bereich.
Das klingt verlockend, hat aber seinen Preis: Es wird schnell gearbeitet, oft mit Vorlagen oder Website-Baukästen. Individuelle Beratung, strategische Planung oder eine fundierte Zielgruppenansprache finden kaum statt. Auch Suchmaschinenoptimierung, Datenschutz und Ladezeiten werden eher oberflächlich behandelt. Und nach dem Launch ist man als Kunde oft auf sich allein gestellt.
Solche Lösungen sind okay, wenn man mit der Website nichts erreichen will – außer online "irgendwie sichtbar" zu sein.
Die teuren Full-Service-Agenturen
Am anderen Ende des Spektrums stehen Agenturen, die für ein Website-Projekt hohe fünfstellige oder sogar sechsstellige Beträge aufrufen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen – jedenfalls nicht in der Theorie. Es gibt Workshops, Strategiepapiere, Designrunden, Wireframes, Jour Fixes und Reviews.
In der Praxis bleibt aber manchmal fraglich, ob das viele Geld wirklich in Qualität fließt. Manche Projekte wirken überfrachtet, künstlich aufgeblasen oder verlieren sich in gestalterischer Selbstverliebtheit. Dann wird plötzlich horizontal gescrollt, das Menü versteckt sich irgendwo im Seitenfuß oder die ganze Seite blinkt, wackelt und animiert – ohne dass es dem Nutzer hilft.
Viel Aufwand, viel Besprechung – aber nicht immer viel Wirkung.
Die solide Mitte
Und dann gibt es die Agenturen, die ihren Job ernst nehmen, ohne ein Drama daraus zu machen. Die zuhören, beraten, mitdenken – und vor allem umsetzen. Nicht zu billig, nicht zu teuer. Sondern fair kalkuliert.
Hier wird eine Website nicht einfach nur "gebaut", sondern inhaltlich durchdacht, auf konkrete Ziele ausgerichtet und technisch sauber umgesetzt. Der Kunde wird entlastet, ohne die Kontrolle zu verlieren. Und nach dem Launch geht die Zusammenarbeit weiter – nicht weil etwas schiefgelaufen ist, sondern weil eine gute Website nie wirklich fertig ist.
Wir bei Travello zählen uns zu diesem Segment. Und wir arbeiten am liebsten mit Kunden, die das auch so sehen.