14/04/2026
Heute erzähle ich euch mal eine Geschichte aus meinem Leben, von der ich sonst nicht gerne erzähle.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich gefangen in meinen eigenen Gedanken.
Erinnerungen, die ich nicht verarbeiten konnte, liefen wie ein endloser Film in meinem Kopf.
Viele greifen in solchen Momenten zur Flasche.
Ich griff zu Cola und Schokolade.
Immer wieder. Immer mehr.
Bis zu dem Tag, an dem ich mir die Schuhe zuband – und nicht mehr hochkam.
Der Hausmeister versuchte, mich hochzuziehen.
Er schaffte es nicht.
Am Ende standen sieben Feuerwehrmänner um mich herum, um mich vom Boden zu heben.
Wegen eines Schnürsenkels.
Im Krankenhaus: Diabetes Typ 2.
236 Kilo.
Und ein Leben, das so nicht weitergehen konnte.
Ich bekam Programme empfohlen, die teurer waren als mein Monatslohn.
Therapie, Ernährung, Training – alles sollte stattfinden, aber am Ende fiel es wegen der privaten Probleme einer Psychologin komplett aus.
Ich stand wieder alleine da.
Und genau dort fand ich etwas, das anders war.
Etwas, das logisch war.
Machbar.
Bezahlbar.
600 Euro – und mein Leben begann sich zu drehen.
Heute stehe ich bei 112 Kilo.
Die Haut hat sich zurückgebildet.
Ich musste auf nichts verzichten.
Und ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt: Kochen.
Nicht, weil ich musste – sondern weil ich wollte.
Bald werde ich mein Idealgewicht erreichen.
Ich werde Kleidung tragen, die es früher in meiner Größe nicht einmal gab.
Ich werde mich bewegen, auftreten, leben wie ein Mensch, der sich selbst zurückerobert hat.
Selbstbewusst bin ich jetzt schon.
Aber in Zukunft?
Da werde ich fliegen.
Vor Selbstliebe.
Vor Stolz.
Vor Freiheit.
Und vielleicht…
vielleicht besuche ich dann die Feuerwehr.
Nur um ihnen zu zeigen, wie weit ein Mensch kommen kann, wenn er sich entscheidet, nicht aufzugeben.
DAs Bild zeigt Butter mit meinem Startgewicht und mich heute, stolz darauf, was ich geschafft habe.