01/01/2026
Mein strammer Max hat zwei Eier.
Immer.
Ich liebe dieses Gericht. Es gibt für mich nichts Besseres, wenn es mal schnell gehen soll. Oder wenn die Kinder nicht da sind, die mögen nämlich meinen Max nicht. Oder als Katerfrühstück an Neujahr! =)
Stell dir vor, du hast eine leckere, frisch geröstete Brotscheibe. Belegt mit allen leckeren Sachen, die auf deinen Strammen Max gehören. Das macht ja jeder anders.
Bei mir ist das Majo, guter Kochschinken, saure Gurken, leicht geschmolzener Käse und obendrauf die leckere Sriracha-Mayo aus dem Asia-Laden mit der perfekten Schärfe. Salz und Pfeffer dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Und: das Spiegelei!
Und jetzt stell dir vor, wie das Spiegelei, in Form und Größe ja komplett von den Launen des Universums abhängig, eher quadratisch geworden ist. Deine Brotscheibe ist aber eher schmal und länglich. Das Ei hängt also oben und unten über den Rand und eine Brotseite bleibt komplett unbeeit.
Wenn du deinen Max nun essen willst, musst du bei ungefähr der Hälfte der Mahlzeit komplett auf das Ei verzichten, während du bei der anderen Hälfte viel zu viel Ei hast.
Du stehst vor dem Dilemma: Mit welcher Seite sollst du anfangen?
Soll ich mir die Seite mit dem leckeren Ei bis zum Schluss aufheben und mich zu Anfang mit der unbeeiten Seite und den unvollständigen Zutaten zufriedengeben? Oder andersrum?
In jedem Fall irgendwie unbefriedigend.
Um genau dies zu vermeiden, packe ich immer zwei Spiegeleier auf mein Brot. So ist bei jeder Spiegeleiform mit sehr großer Wahrscheinlichkeit überall Ei auf meinem Max verteilt und ich muss bei keinem Bissen auf das volle Geschmackserlebnis verzichten.
Wieso erzähle ich dir das?
Weil sich so viele oft mit nur einem Ei zufriedengeben.
(Das meine ich natürlich metaphorisch.)
Unmetaphorisch meine ich, dass ich schon oft beobachtet habe, wie sich viele meiner Kunden mit Rahmenbedingungen zufriedengeben, die einfach nicht alles ausschöpfen.
Angefangen bei ungenutztem Wissen über Kunden. Wissen, das man ganz einfach erfragen könnte.
- Was ist dein Problem?
- Was brauchst du, um das Problem zu lösen?
- Wie viel ist dir das Wert?
- Was hat dich bisher davon abgehalten, das Problem zu lösen?
- …
Fragen, die so viel dazu beitragen könnten, ein perfektes Produkt anzubieten.
Nämlich eines, das die perfekte Lösung bietet.
Eine Lösung, die dein Kunde tatsächlich braucht.
Du müsstest dein Produkt nicht verkäuferisch anpreisen.
Deine Kunden würden zu dir kommen, weil sie dein Produkt wirklich wollen.
Wäre das nicht so großartig?
Probier es mal aus.
Das mit den zwei Eiern.
Aber auch das mit der perfekten Lösung für deine Kunden.
Bei Letzterem kann ich auch gern helfen. =)