Philatelistenklub Seelow

Philatelistenklub Seelow Der Philatelistenklub Seelow trifft sich zu regelmäßigen Tauschabenden und organisiert Tauschbörsen und Sonderpostämter. V.

Vereinsvorsitzender ist Herr Thomas Dräger. Der Verein ist Mitglied im Philatelisten-Verband Nordost e.

30/05/2026
06/05/2026

🏤 PHILATELISTISCHE REISE
Heute vor 186 Jahren wurde die erste Briefmarke der Welt herausgegeben. Der 6. Mai ist daher ein passendes Datum für eine virtuelle Briefmarken-Reise entlang der historischen Reichsstraße 1.

Der Aachener Dom ist die erste deutsche Welterbestätte der UNESCO. Die R1 begann an der niederländisch-deutschen Grenze und folgte jenen Straßen, welche Karl der Große anlegen ließ.

Anfänglich sollte die R1 durch die Karnevalshochburg Köln geführt werden, aber stattdessen verlief sie dann ab Jülich nördlich. Dort existiert ihre Trasse wegen des Tagebaus teils nicht mehr.

Neuss geht auf das römische Novaesium zurück und dort überquerte die R1 den Rhein. Die heutige Bundesstraße 1 verläuft im Düsseldorfer Rheinufertunnel direkt unter Rhein- und Schlossturm.

Die B1 wurde im Ruhrgebiet zu einem Teil der heutigen A40. Der Ruhrschnellweg verbindet die Städte Mülheim, Essen, Bochum und Dortmund miteinander. Alle gemeinsam waren Kulturhauptstadt.

In Bochum kümmerte sich die Knappschaft um die Belange der Bergleute. Der BVB spielt direkt an der B1 und das Westfalenstadion in Dortmund wird oft als schönste Spielstätte der Welt bezeichnet.

Die R1 folgte dem Westfälischen Hellweg und verlief auf oder parallel zu diesem. Durch das Osthofentor verließ diese "Autobahn des Mittelalters" die Hansestadt Soest und führte in Richtung Paderborn.

Im Teutoburger Wald verlief die Reichsstraße 1 anfangs direkt durch die Externsteine. Der Rattenfänger von Hameln soll einst jene Straßen genutzt haben, welche dann später zu einem Teil der R1 wurden.

In ihrem ersten Verlauf führte die R1 auf der heutigen B217 nördlich nach Hannover, wo im Jahr 2000 die Weltausstellung stattfand. Die Bundesstraße 1 folgt der späteren Streckenführung über Hildesheim.

Viele der berühmten Streiche von Till Eulenspiegel spielten in Braunschweig und somit nahe der heutigen B1. Diese endete bis 1989 in Helmstedt als Sackgasse an der Innerdeutschen Grenze.

In der DDR wurde aus der R1 die F1. Die Fernverkehrsstraße 1 führte durch Magdeburg und dort über die Elbe. In ihrem weiteren Verlauf lag auch die Rolandsstadt Brandenburg an der Havel an ihrer Route.

Bei Derwitz machte Otto Lilienthal seine Flugversuche direkt neben der heutigen Bundesstraße 1. Diese folgt jener Handelsstraße, welche in Potsdam über den Alten Markt mit Kirche, Rathaus und Schloss führte.

Während der Deutschen Teilung war die Glienicker Brücke wegen ihrer Lage der ideale Ort, um Agenten auszutauschen. Dies brachte ihr den Spitznamen "Bridge of Spies" ein, welcher auch als Filmtitel diente.

In West-Berlin verlief die B1 durch das Kulturforum und endete dann an der Berliner Mauer am Potsdamer Platz. Der Leipziger Platz lag in Ost-Berlin und ab hier führte die F1 durch die "Hauptstadt der DDR"

Direkt an und auf der Reichsstraße 1 fand die Schlacht um die Seelower Höhen statt. Daran erinnert heute die dortige Gedenkstätte nahe der deutsch-polnischen Grenze. Die B1 endet an der Oder in Küstrin-Kietz.

Östlich der Oder-Neisse-Linie führt die früher deutsche R1 heute nicht mehr durch Deutschland. Zwischen Kostrzyn nad Odrą und Gorzów Wielkopolski verläuft die polnische Droga wojewódzka auf ihrer Trasse.

Von dort aus bis Elbląg entspricht die Reichsstraße 1 der heutigen Droga krajowa 22. Die DK22 führt südlich von Tczew über die Wisła, während die R1 auf der Dirschauer Weichselbrücke verlief.

Nikolaus Kopernikus wohnte und forschte in Frauenburg direkt neben der späteren R1. In Frombork führt die DW504 direkt am Dom vorbei und weiter bis Braniewo, wo sich heute eine Außengrenze der EU befindet.

Das Königsberger Gebiet ist seit Kriegsende russisch besetzt. Die R1 führte am Hauptgestüt Trakehnen vorbei zur deutsch-litauischen Grenze. Eydtkau ist heute nach dem Literaten Чернышевский benannt.


Quellenangaben: Briefmarken BRD, DDR, West-Berlin, wiedervereinigtes Deutschland, Polen, Russland, Belarus

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04/04/2026

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Briefmarkenumfrage der ARGE-Luftfahrt e.V. zur schönsten Briefmarke mit Luftfahrtthematik

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15/03/2026

Anlässlich des Jubiläums 75 Jahre Philatelistenklub Seelow überreichte heute zur Tauschbörse der Bürgermeister der Stadt Seelow, Robert Nitz, einen Förder Scheck in Höhe von 200€. Vielen Dank an die Stadt

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13/03/2026

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Der Briefmarkenklub Seelow  - Ein Treffpunkt für BriefmarkensammlerIm Jahr 1949 machten sich Seelower Briefmarkensammler...
03/03/2026

Der Briefmarkenklub Seelow - Ein Treffpunkt für Briefmarkensammler

Im Jahr 1949 machten sich Seelower Briefmarkensammler erste Gedanken, wie man die Philatelie in Seelow organisieren könnte.
Die ersten Tauschabende fanden dann im Jahr 1950 in der Wohnung des Sammlerfreundes Wilhelm Ottenstein statt. Ende des Jahres fasste man dann den Entschluss, die Möglichkeit der Gründung einer AG Philatelie im Kulturbund der DDR zu beantragen.
In unserer Vereinschronik kann man den nachfolgenden Satz lesen: „Im November 1950 wurde der Genosse und Sammlerfreund Paul Lehmann beauftragt, beim Kulturbund, Kreisstelle Seelow, vorzusprechen …“.
Dem Antrag wurde seitens des Kulturbundes sehr schnell zugestimmt, und im Januar 1951 konnte die AG Philatelie in Seelow gegründet werden.
Zum ersten Vorstand gehörten die Sammlerfreunde Paul Lehmann, Wilhelm Ottenstein, Otto Burau und Kurt Lipka. Paul Lehmann wurde zum Vorsitzenden gewählt und führte den Verein bis Anfang der 70er Jahre. Leider ist in der Chronik nicht viel über die Arbeit des Vereins überliefert.
Norbert Kürschner übernahm für die nächsten rund 20 Jahre den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Philatelie. Unter seiner Leitung entwickelte sich Seelow zum Ausstellungsort und es wurde der Gedanke der Seelower Briefmarkenbörse geboren. Dutzende Sammler trafen sich erst im Monat Februar und dann im März eines jeden Jahres zum Kaufen und Tauschen.
Unter der Leitung von Norbert Kürschner feierte die Arbeitsgemeinschaft 1982 „30 Jahre Philatelie in Seelow“. Die Höhepunkte der Arbeit sind in der Festschrift dargelegt.
In den Jahren 1990 bis 1992 wurde die AG Philatelie in einen eingetragenen Verein überführt. Unser Sammlerfreund Fritz Lindstedt hatte mit der Aufstellung der Vereinssatzung einen wesentlichen Anteil an der Umgestaltung. Aus der AG Philatelie wurde der Philatelistenklub Seelow e.V. .
1992 wurde dann der Sammlerfreund Thomas Dräger zum Vorsitzenden gewählt.
Mit dem Wegfall der Zuteilung der Briefmarken über den Sammlerbezug ist ein Großteil der Sammler aus dem Verein ausgetreten. Die Mitgliederzahl hat sich im Mittel bei 17 Sammlerfreunden eingepegelt.
Beginnend ab dem Jahr 2000 hat sich eine Kooperation zwischen dem Philatelistenklub Seelow und dem Gymnasium auf den Seelower Höhen entwickelt. Schüler entwarfen jahrelang Sonderstempel und Belege für diverse Anlässe und es entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit mit dem Team „Erlebnis Briefmarke der DP AG“.
Die ersten 50 Jahre unseres Vereinslebens wurden von Sammlerfreund Horst Drewing in unserer Vereinschronik dokumentiert. Es gab keine Veranstaltung ohne Horst und seinen Fotoapparat. 2025 hat er den Sonderumschlag für unser Vereinsjubiläum gestaltet.
Im Jahr 2026 können wir auf 75 Jahre organisierte Philatelie in Seelow zurückblicken.

Thomas Dräger
Philatelistenklub Seelow
Der Vorsitzende

13/01/2026

Die Deutsche Post sucht die schönste Briefmarke des Jahres 2025

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Frohes und gesundes neues Jahr
01/01/2026

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