19/05/2026
Wir führen seit über einem Jahrzehnt eine Agentur zusammen. Und sind (sogar noch ein bisschen länger) verheiratet. Die häufigste Reaktion: „Wie macht ihr das?“ 🙃
Kurze Antwort: Mit sehr viel Kommunikation, Vertrauen, klaren Bereichen und dem Abkommen, Frustrationen nicht auf den nächsten Morgen zu verschieben.
Und ja, wir sitzen manchmal im selben Raum, schreiben uns eine E-Mail und finden das vollkommen normal.
Was in vielen Jahren gemeinsamer Geschäftsführung wirklich funktioniert hat: Wir reden. Auch wenn es unbequem ist. Besonders dann, wenn es unbequem ist. Frustration, die man nicht ausspricht, wird zu Spannung beim Abendessen. Das haben wir früh gelernt. Wir respektieren das Territorium des anderen. Jeder hat seinen Bereich, sein Know How. Jeder ist dort die Stimme, die zählt. Das ist keine Distanz – das ist Respekt.
Wir klopfen uns gegenseitig auf die Schulter oder beraten uns gegenseitig.
Und heute erlauben wir uns das auch einmal öffentlich: Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Auf die Projekte, die uns jeden Tag neu motivieren und auf einen langjährigen Kundenstamm, die uns nicht nur geschäftlich sondern auch menschlich schätzen.
Und ja – auch darauf, dass wir es als Paar hinbekommen haben, ohne dabei die Familie oder die Ehe zu beschädigen.
An alle Paare, die dasselbe wagen: Es geht. Sprecht viel. Lacht öfter. Es lohnt sich!