27/08/2026
Viele Unternehmen haben in den letzten zwei Jahren einen Chatbot eingeführt — und sind enttäuscht, wenn er am Ende doch keine Aufgaben eigenständig übernimmt.
Der Grund liegt selten am Modell, sondern an der Architektur. Ein Chatbot antwortet. Ein Agent handelt: Er hat Zugriff auf Werkzeuge und Systeme, behält den Kontext über mehrere Schritte hinweg und trifft die nächste Entscheidung selbst — statt bei jedem Schritt auf eine neue Eingabe zu warten.
Der Unterschied ist deshalb kein Prompting-Problem. Ein Chatbot wird nicht durch geschicktere Formulierungen zum Agenten. Dafür braucht es Werkzeuge, Rechte und einen Prozess, in den er eingebunden ist.
Ist der klassische Chatbot in den meisten Unternehmen inzwischen die falsche Wahl — oder gibt es Aufgaben, für die er weiterhin ausreicht?