Fotografik Sabine Geiger

Fotografik Sabine Geiger 📾 Fotoreisen & Naturfotografie mit Herz – entdecke die Welt achtsam & kreativ! Und davon gibt es viele!

Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl der AtemzĂŒge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben! Hier findet man eine Essenz dieser mit großer Leidenschaft eingefangenen Augenblicke...

ZurĂŒck aus Schottland. Aber noch nicht ganz. 🏮󠁧󠁱󠁳󠁣󠁮󠁿So geht es einem nach jeder WELTBADEN-Reise — der Körper sitzt wiede...
09/06/2026

ZurĂŒck aus Schottland. Aber noch nicht ganz. 🏮󠁧󠁱󠁳󠁣󠁮󠁿

So geht es einem nach jeder WELTBADEN-Reise — der Körper sitzt wieder am Schreibtisch, aber ein Teil von dir steht noch irgendwo auf einem Moorpfad und wartet auf das richtige Licht.

Diese Reise war besonders. Nicht weil alles reibungslos lief — sondern weil das, was „dazwischen" passierte, so unvergesslich war.

Wir haben Fischerorte entdeckt, die kaum einer kennt. Orte, an denen die Boote noch genauso vertÀut liegen wie seit Generationen, und in denen die Zeit eine andere Geschwindigkeit hat.

Wir haben alte, zerfallene GemĂ€uer fotografiert — ohne Schild, ohne ErklĂ€rung, dafĂŒr mit dieser besonderen Schwere, die nur Steine haben, die viel gesehen haben.

Wir haben WasserfĂ€lle gesucht, in denen Lachse flussaufwĂ€rts springen sollen. Die Lachse haben sich leider nicht gezeigt — aber die Kaskaden, die wir stattdessen gefunden haben, waren so atemberaubend, dass niemand mehr nach Lachsen gefragt hat. 😄

Und dann war da noch das Skurrile. Die Dinge, die man in keinem ReisefĂŒhrer findet. Die einem plötzlich das Motiv des Tages liefern. Wer dabei war, weiß, was ich meine — und wer nicht dabei war, der sollte vielleicht beim nĂ€chsten Mal mitkommen.

Die Kelten hatten einen Begriff dafĂŒr: „Thin Places" — Orte, an denen der Schleier zwischen dieser und einer tieferen Welt besonders dĂŒnn ist. Ich bin keine Mystikerin. Aber ich verstehe den Begriff, seit ich das erste Mal in den Highlands war.

Diese Gruppe aus wunderbaren, sehr verschiedenen Menschen hat das alles gemeinsam erlebt — und gemeinsam in Bilder verwandelt. Das macht mich jedes Mal und immer wieder froh, diese Reisen zu fĂŒhren.

Wer jetzt Lust bekommen hat:
Der Herbst-Termin ist 31. August bis 7. September 2026.
Noch wenige PlĂ€tze verfĂŒgbar. Kleine Gruppe, persönlich begleitet.

Meld dich gerne direkt bei mir — oder schau in den ersten Kommentar zum weiterstöbern.



Eilean Donan sieht nicht aus wie eine Burg.Es sieht aus wie eine Erinnerung.Vielleicht liegt das am Wasser. Vielleicht a...
07/06/2026

Eilean Donan sieht nicht aus wie eine Burg.
Es sieht aus wie eine Erinnerung.

Vielleicht liegt das am Wasser. Vielleicht am Licht, das dort fast immer dramatisch fĂ€llt, als hĂ€tte jemand gezielt ausgeleuchtet. Vielleicht auch daran, dass diese Burg jahrhundertelang Schauplatz schottischer Clankampfe war — LoyalitĂ€t, Verrat, Whisky-bedingte Fehlentscheidungen inklusive. Sie wurde im frĂŒhen 18. Jahrhundert nach einer Belagerung gesprengt und lag ĂŒber 200 Jahre als Ruine im Wasser. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie wiederaufgebaut. Manche sagen, sie sah danach schöner aus als vorher.

Ich glaube, das sagt viel ĂŒber Schottland.

Als wir dort ankamen, war sofort klar: Das fotografiert man nicht schnell. Diese Burg verlangt Geduld. Man achtet auf die Tide — bei Niedrigwasser spiegelt sich alles anders, weicher, fast unwirklich. Man wartet auf Wolken. Auf LichtlĂŒcken zwischen zwei Regenschauern. Auf diesen einen Moment, in dem die Landschaft plötzlich „aufgeht“.

Die Schotten sagen, alte Burgen hÀtten Erinnerungen. Manche seien freundlich, andere eher nicht. Wenn morgens Nebel um alte Mauern zieht und irgendwo ein einsamer Vogel ruft, dann wirkt diese Theorie plötzlich erstaunlich plausibel.

Wir standen jedenfalls sehr lange dort. Viel lÀnger als geplant. Was auf Fotoreisen ein völlig normales Zeitkonzept ist. Manchmal wartet man auf Licht. Und manchmal wartet das Licht auf dich.

Und genau dann entsteht dieses eine Bild, bei dem man spĂ€ter zu Hause wieder genau spĂŒrt, wie kalt der Wind war. Und wie still alles war.

❖ Im September fahren wir wieder zu Eilean Donan. Wenn du das einmal selbst erlebt haben möchtest — mit Kamera, mit Geduld, mit dem richtigen Licht — dann ist vielleicht ein Platz fĂŒr dich dabei.

Und dann ist da noch der Fiddle Bow Rock.Eine Felsformation direkt am Meer, die durch Wind und Wellen ĂŒber Jahrtausende ...
06/06/2026

Und dann ist da noch der Fiddle Bow Rock.

Eine Felsformation direkt am Meer, die durch Wind und Wellen ĂŒber Jahrtausende zu einer natĂŒrlichen Bogenform geschliffen wurde - als hĂ€tte das Meer jahrhundertelang geduldig gearbeitet, nur um diese eine Skulptur zu vollenden. Es gibt Orte, die sehen aus, als wĂ€ren sie fĂŒr Fotografen gemacht. Dieser hier sieht aus, als wĂ€re er fĂŒr niemanden gemacht - und ist genau deshalb so unwirklich schön.

WĂ€hrend wir zwischen Ruinen, alten Friedhöfen und schroffen KĂŒstenabschnitten fotografieren, wurde es irgendwann auffallend still in unserer Gruppe. Nicht unangenehm still. Sondern dieses gute Still, das entsteht, wenn Menschen wirklich schauen. Nicht konsumieren. Nicht abhaken. Nicht „Content machen“. Sondern schauen.

Und plötzlich fotografiert man Himmel anders. Man begreift, dass Wolken keine Kulisse sind. Dass Dramatik nicht bearbeitet werden muss, wenn der Himmel ĂŒber Schottland beschließt, komplett zu eskalieren.

Irgendwann steht man dann mit kalten Fingern an einer windigen KĂŒste und denkt: Vielleicht ist Ruhe gar nicht die Abwesenheit von LĂ€rm. Vielleicht ist Ruhe einfach nur endlich wieder genug Raum zum Durchatmen..

Und dann ist da noch der Fiddle Bow Rock.Eine Felsformation direkt am Meer, die durch Wind und Wellen ĂŒber Jahrtausende ...
06/06/2026

Und dann ist da noch der Fiddle Bow Rock.

Eine Felsformation direkt am Meer, die durch Wind und Wellen ĂŒber Jahrtausende zu einer natĂŒrlichen Bogenform geschliffen wurde - als hĂ€tte das Meer jahrhundertelang geduldig gearbeitet, nur um diese eine Skulptur zu vollenden. Es gibt Orte, die sehen aus, als wĂ€ren sie fĂŒr Fotografen gemacht.

WĂ€hrend wir zwischen Ruinen, alten Friedhöfen und schroffen KĂŒstenabschnitten fotografieren, wurde es irgendwann auffallend still in unserer Gruppe. Nicht unangenehm still. Sondern dieses gute Still, das entsteht, wenn Menschen wirklich schauen. Nicht konsumieren. Nicht abhaken. Nicht „Content machen“. Sondern schauen.

Und plötzlich fotografiert man Himmel anders. Man begreift, dass Wolken keine Kulisse sind. Dass Dramatik nicht bearbeitet werden muss, wenn der Himmel ĂŒber Schottland beschließt, mal wieder kurz zu eskalieren.

Irgendwann steht man dann mit kalten Fingern an einer windigen KĂŒste und denkt: Vielleicht ist Ruhe gar nicht die Abwesenheit von LĂ€rm. Vielleicht ist Ruhe einfach nur endlich wieder genug Raum zum Wahrnehmen.

An den Archness Falls gibt es etwas, das man nicht kaufen kann: den Moment, in dem ein Lachs springt. Einfach so. Mitten...
03/06/2026

An den Archness Falls gibt es etwas, das man nicht kaufen kann: den Moment, in dem ein Lachs springt. 

Einfach so. Mitten ins Wasser hinein, gegen die Strömung, gegen jede Vernunft. Die Schotten sagen, springende Lachse bedeuteten frĂŒher gute Nachrichten - ein Zeichen, dass die Natur in Balance ist. Manche Clans hielten bestimmte Flussstellen fĂŒr heilig, weil dort die Lachse besonders kraftvoll sprangen. Orte der Energie, sagten sie.

Ob das stimmt, kann ich nicht sagen. Aber ich kann sagen: Wer einmal an einem schottischen Fluss gestanden und gewartet hat - wirklich gewartet, ohne aufs Handy zu schauen - der versteht auf einmal etwas ĂŒber Zeit, das sich schlecht in Worte fassen lĂ€sst.

Unser heutiger Tag gehört dem Wasser. Den torfigen Cascaden, wo das Rauschen so laut ist, dass Gedanken irgendwann einfach aufhören. Durch Langzeitbelichtungen in seidenweiches Licht verwandelt, was eigentlich eine Menge tosendes Wasser ist, welches  aussieht, als hÀtte es es es furchtbar eilig - obwohl Schottland grundsÀtzlich keine Eile kennt.

„Langzeitbelichtung“ ist ĂŒbrigens mehr als eine Technik. Sie ist eine Entscheidung, die Wirklichkeit umzudeuten. Fließendes Wasser wird zu Seide. Wolken werden zu Schleiern. Was war und was ist, verschmilzt zu einem einzigen Augenblick. Ich finde das zutiefst ehrlich - so, wie wir Erinnerungen eigentlich tragen. Nicht als scharfe Einzelbilder, sondern als GefĂŒhl.

Und die Lachse? Die sind dieses Mal leider nicht gesprungen.

❖ Im September nehme ich wieder eine kleine Gruppe mit — acht Tage durch Schottland, mit Kamera, ohne Eile, mit allem, was dazu gehört. Wenn du dabei sein möchtest: Ich freue mich auf deine Nachricht.

An den Archness Falls gibt es etwas, das man nicht kaufen kann: den Moment, in dem ein Lachs springt. Einfach so. Mitten...
03/06/2026

An den Archness Falls gibt es etwas, das man nicht kaufen kann: den Moment, in dem ein Lachs springt.

Einfach so. Mitten ins Wasser hinein, gegen die Strömung, gegen jede Vernunft. Die Schotten sagen, springende Lachse bedeuteten frĂŒher gute Nachrichten - ein Zeichen, dass die Natur in Balance ist. Manche Clans hielten bestimmte Flussstellen fĂŒr heilig, weil dort die Lachse besonders kraftvoll sprangen. Orte der Energie, sagten sie.

Ob das stimmt, kann ich nicht sagen. Aber ich kann sagen: Wer einmal an einem schottischen Fluss gestanden und gewartet hat - wirklich gewartet, ohne aufs Handy zu schauen - der versteht auf einmal etwas ĂŒber Zeit, das sich schlecht in Worte fassen lĂ€sst.

Unser heutiger Tag gehört dem Wasser. Den torfigen Cascaden, wo das Rauschen so laut ist, dass Gedanken irgendwann einfach aufhören. Durch Langzeitbelichtungen in seidenweiches Licht verwandelt, was eigentlich eine Menge tosendes Wasser ist, welches aussieht, als hÀtte es es es furchtbar eilig - obwohl Schottland grundsÀtzlich keine Eile kennt.

„Langzeitbelichtung“ ist ĂŒbrigens mehr als eine Technik. Sie ist eine Entscheidung, die Wirklichkeit umzudeuten. Fließendes Wasser wird zu Seide. Wolken werden zu Schleiern. Was war und was ist, verschmilzt zu einem einzigen Augenblick. Ich finde das zutiefst ehrlich - so, wie wir Erinnerungen eigentlich tragen. Nicht als scharfe Einzelbilder, sondern als GefĂŒhl.

Und die Lachse? Die sind dieses Mal leider nicht gesprungen.

❖ Im September nehme ich wieder eine kleine Gruppe mit — acht Tage durch Schottland, mit Kamera, ohne Eile, mit allem, was dazu gehört. Wenn du dabei sein möchtest: Ich freue mich auf deine Nachricht.

Die Schotten sind ĂŒberzeugt, dass Bluebells Feenblumen sind.Wer ein Feld voller Bluebells betritt, könne versehentlich i...
02/06/2026

Die Schotten sind ĂŒberzeugt, dass Bluebells Feenblumen sind.

Wer ein Feld voller Bluebells betritt, könne versehentlich ins Reich der Feen geraten — verzaubert, verwirrt, und plötzlich ganz vergessen, wo man eigentlich hinwollte. Ich finde: Das erklĂ€rt einiges. Zum Beispiel, warum man im Wald beim Dznrobin Castle jedes ZeitgefĂŒhl verliert.

Eigentlich wollten wir „nur kurz“ fotografieren gehen. Was auf Fotoreisen ungefĂ€hr dieselbe Bedeutung hat wie „ich schau nur mal kurz in ein BuchgeschĂ€ft“. Stunden spĂ€ter standen wir immer noch zwischen BĂ€umen, Moos und völlig ĂŒbermotivierten Kameraperspektiven.

WELTBADEN in Schottland im Juni 26

TAG 2: Auf unserem Weg: der Stac Pollaidh, ein Berg, der aussieht wie ein Werk eines launischen Gottes. Und Ardvreck Cas...
01/06/2026

TAG 2: Auf unserem Weg: der Stac Pollaidh, ein Berg, der aussieht wie ein Werk eines launischen Gottes. Und Ardvreck Castle — eine Ruine am Loch Assynt, die fast traurig im Wasser steht und von einem schottischen Clan-Verrat erzĂ€hlt, der so dramatisch ist, dass er sich wie erfunden anfĂŒhlt. Ist er aber nicht.

Fotografisch sind solche Orte pures Gold. Vor allem morgens, wenn sich Nebel in TÀlern sammelt und alles aussieht wie eine Szene aus einem Fantasyfilm mit eindeutig zu wenig Sicherheitsvorschriften. Dann beginnt dieses wunderschöne Spiel: Belichtungszeit. Licht. Geduld. Warten. Nochmal warten. Noch einen Schritt nach links. Vielleicht doch Hochformat. Oder tiefer. Immer tiefer.

Ich bin inzwischen ĂŒberzeugt, dass gute Landschaftsfotografie zu mindestens 40 Prozent aus Knieproblemen besteht. Aber genau darin steckt etwas Wunderbares: Man beschĂ€ftigt sich plötzlich nur noch mit Wasser, Licht und diesem einen Moment, bevor der Nebel weiterzieht.

Vielleicht wohnen dort tatsĂ€chlich alte Geister. Zumindest wĂŒrde mich das inzwischen ĂŒberhaupt nicht mehr ĂŒberraschen.

😊

TAG 1: WELCOME / BLACKMUIR WOODSMan sagt, Schottland zeigt sich niemals sofort.Und ehrlich gesagt glaube ich das inzwisc...
01/06/2026

TAG 1: WELCOME / BLACKMUIR WOODS

Man sagt, Schottland zeigt sich niemals sofort.

Und ehrlich gesagt glaube ich das inzwischen aus tiefstem Herzen. Denn dieses Land macht nicht einfach „Wow“ wie ein gut gefiltertes Reisefoto. Es schleicht sich langsam an. Mit Regen. Mit Nebel. Mit diesem Wind, der sich anfĂŒhlt, als hĂ€tte er Jahrtausende alter Geschichten im GepĂ€ck — und noch mindestens genauso viele unverzĂ€hlt.

Unser erster Abend fĂŒhrte uns durch die Blackmuir Woods, einem dieser moosigen, feuchten, unendlich grĂŒnen WĂ€lder, wie sie nur Schottland kennt. Die Luft roch nach Erde und Geheimnis. Die Wege wirkten, als hĂ€tte man sie absichtlich fĂŒr Menschen gebaut, die bereit sind, langsamer zu werden.

Die Kelten nannten solche Orte ĂŒbrigens „Thin Places“ — Orte, an denen die Grenze zwischen unserer Welt und der anderen besonders dĂŒnn sein soll. Orte, an denen das Unsichtbare nĂ€her rĂŒckt. Das klingt zunĂ€chst herrlich verrĂŒckt. Bis man selbst dort steht, bis die BĂ€ume ĂŒber einem zusammenwachsen und plötzlich der ganze Alltag irgendwie sehr, sehr weit weg ist.

Und dann nimmt man die Kamera hoch.

Und beginnt nicht einfach zu fotografieren. Man beginnt zu sehen. Licht in feuchten Farnen. Linien im Nebel. Diese kleinen stillen Momente, die keine App der Welt voraussagen kann.

Irgendwo zwischen Wald, Kamera und vollkommen durchnÀssten Schuhen passiert dann das, weshalb ich solche Reisen liebe: Der Kopf wird still. Nicht sofort. Aber irgendwann. Ganz leise. Fast unbemerkt.

Und genau dort beginnt fĂŒr mich Weltbaden.

❖ Im September geht es wieder los — acht Tage Schottland, kleine Gruppe, viel Raum fĂŒr dich und dein Bild. Wenn du spĂŒrst, dass genau das gerade fehlt: Schreib mir.

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Bauhofring 16
Tamm
71732

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