Diginauten GmbH

Diginauten GmbH SEO- und GEO-Agentur aus der Oberpfalz. Seit 17 Jahren machen wir Unternehmen sichtbar.

Seit dem 31. August kann jeder Website-Betreiber nachsehen, wie er in Googles KI-Antworten dasteht. Google hat die Ausro...
04/09/2026

Seit dem 31. August kann jeder Website-Betreiber nachsehen, wie er in Googles KI-Antworten dasteht. Google hat die Ausrollung zweier neuer Funktionen in der Search Console abgeschlossen, weltweit und für jede Website.

Neu sind:

→ ein Leistungsbericht für die generativen Funktionen, der zeigt, wie Ihre Seiten in den AI Overviews und im KI-Modus abschneiden, aufgeschlüsselt nach Seiten, Ländern, Geräten und Zeitverlauf
→ ein Schalter, mit dem Sie Ihre Inhalte aus diesen Funktionen herausnehmen können, ohne dass Ihr Ranking in der normalen Suche darunter leidet

Das ist die erste belastbare Auskunft auf eine Frage, die uns seit einem Jahr gestellt wird: Komme ich in ChatGPT und in den KI-Antworten überhaupt vor? Bisher gab es darauf Schätzungen oder kostenpflichtige Werkzeuge.

Eine Einschränkung gehört dazu: Der Bericht enthält keine Klickdaten und keine Suchanfragen. Sie sehen, dass Sie sichtbar sind, aber nicht, wodurch und was es Ihnen bringt.

Unsere Empfehlung ist deshalb zweigeteilt. Sehen Sie sich den Bericht an, er kostet nichts. Den Schalter lassen Sie liegen. Wer widerspricht, verschwindet aus den KI-Antworten und erhält von dort auch keine Zugriffe mehr. Für einen Verlag kann das eine begründete Entscheidung sein, für einen Betrieb, der gefunden werden will, ist es der falsche Weg.

Drei weitere Entwicklungen dieser Woche, die weniger Aufmerksamkeit bekommen haben:

→ Das Spam-Update vom 18. bis 21. August hat 16,7 Prozent der Seiten aus den Top 10 hinter Platz 100 geschoben, fast doppelt so viele Abstürze wie im Juli. Wer im August Einbrüche gesehen hat, sollte zuerst dieses Zeitfenster prüfen.
→ Google verlinkt Suchergebnisse nicht mehr direkt, sondern über eine Zwischenadresse. Rankingberichte aus Werkzeugen werden dadurch lückenhaft, die Search Console ist davon nicht betroffen.
→ Reddit ist aus den Quellenangaben von ChatGPT fast verschwunden, obwohl das System weiter dort liest. Wer in KI-Antworten vorkommen will, sollte wissen, dass dabei Beiträge aus zehn Jahren ausgewertet werden und nicht die der letzten Wochen.

Die vollständige Ausgabe mit allen Quellen und Einordnungen finden Sie hier:
https://www.diginauten.com/diginauten-weekly-kw-36-2026/

Den Diginauten Weekly schicken wir jeden Donnerstag heraus, kostenlos und ohne Werbung. Zum Eintragen: diginauten.com/newsletter

Kennen Sie schon unseren wöchentlichen Newsletter? Wir helfen Ihnen, im Bereich SEO, Marketing und KI auf dem Laufenden ...
27/08/2026

Kennen Sie schon unseren wöchentlichen Newsletter? Wir helfen Ihnen, im Bereich SEO, Marketing und KI auf dem Laufenden zu bleiben.

Hier geht es zum ausführlichen Newsletter in unserem Blog: https://www.diginauten.com/diginauten-weekly-kw-35-2026/

In KW 35 zählen vor allem diese vier Dinge für Ihren Betrieb:

1. Ein Drittel des neuen Netzes klingt gleich
Das Pew Research Center hat 490.000 Webseiten ausgewertet. Rund 10 Prozent aller Seiten tragen Spuren maschineller Autorschaft, bei Seiten seit dem ChatGPT-Start über ein Drittel. Verräterisch ist die Sprache selbst, gemessen im Vergleich zu 2023:

→ Gedankenstrich etwa doppelt so häufig
→ Oxford-Komma plus 63 Prozent
→ Wörter wie delve, interplay, testament mehr als verdoppelt
→ die Konstruktion „nicht X, sondern Y" fast verdreifacht

Pew sagt selbst: Ein einzelnes Merkmal überführt keinen Text, das Muster zeigt sich erst über die Masse. [1]

2. ChatGPT entscheidet, bevor es sucht
Eine Protokollierung von Suganthan Mohanadasan zeigt: ChatGPT schreibt Markennamen in die eigene Suchanfrage, bevor es die erste Seite abruft. Marken aus dieser Vorauswahl landeten in 68,9 Prozent der Fälle in der Antwort, nur gefundene Marken in 2,1 Prozent. Einschränkung des Autors: Die Daten stammen aus einem einzigen Konto, sie zeigen eine Richtung, keine Messung. [2]

3. Werbung in ChatGPT läuft in Deutschland
Seit Montag in 31 europäischen Märkten. Anzeigen erscheinen im Gratis- und im Go-Tarif, personalisierte Aussteuerung ist in Europa zum Start abgeschaltet. Damit gibt es zwei Wege zur Sichtbarkeit in ChatGPT. Der bezahlte, und der über die Empfehlung des Modells. Der zweite ist nicht käuflich. [3]

4. Der Praxis-Tipp: Sperren Sie KI-Systeme aus, ohne es zu wissen?
Rund 492.000 Websites nennen den Common-Crawl-Bot in ihrer robots.txt, etwa 95 Prozent davon sperrend. Häufig stammt die Sperre vom CDN, nicht vom Betreiber. Cloudflare sperrt KI-Crawler seit Juli 2025 auf jeder neuen Domain standardmäßig. Prüfen Sie Ihre-Domain.de/robots.txt auf CCBot, GPTBot, PerplexityBot und ClaudeBot. Für Google gilt das übrigens nicht, dort zählt nur, dass die Seite indexiert und snippet-fähig ist. [4]

Was ist bei Ihnen gerade die größere Baustelle, die Sichtbarkeit bei Google oder die in den KI-Antworten?

Quellen
[1] https://www.pewresearch.org/data-labs/2026/08/20/how-much-of-the-internet-is-written-with-ai/
[2] https://suganthan.com/blog/chatgpt-decides-before-it-searches/
[3] https://openai.com/index/chatgpt-ads-expands-across-europe/
[4] https://suganthan.com/blog/common-crawl-checker/

Pew untersucht 490.000 Seiten: Über ein Drittel der neuen Inhalte trägt KI-Spuren. Dazu ChatGPT Ads in Deutschland und gesperrte KI-Crawler.

31/07/2026

Google verlinkt bei fast der Hälfte seiner Zitate im KI-Modus nicht mehr die Seite, es springt direkt in einen einzelnen Absatz. Pillarbase hat ein Jahr lang 15,7 Millionen Zitationen ausgewertet.

→ 47,7 % der Verweise landen per Text-Fragment mitten im Text, farbig markiert
→ die zitierten Passagen sind im Median 117 Wörter lang
→ bei 80 % steht die Antwort schon im ersten Satz
→ 83 % funktionieren ohne den Rest der Seite
→ eine einzige Passage wurde 661 Mal ausgespielt und hat dabei 483 verschiedene Fragen beantwortet

Ehrlich? Der Normalfall ist das nicht. Vier von fünf Passagen werden genau einmal genutzt, die Dauerläufer sind eine kleine Elite. Und 76 % davon stammen von Seiten auf Platz eins. KI-Sichtbarkeit fällt also nicht vom Himmel, sie wächst auf dem klassischen SEO auf.

Ich plane meine Texte immer noch auf Seitenebene. Überschrift, Keyword, Struktur, alles sauber. Der einzelne Absatz war bisher Nebensache. Genau der ist inzwischen die Einheit, über die entschieden wird. Ab jetzt teste ich es andersrum. Frage als Zwischenüberschrift, Antwort im ersten Satz darunter, 75 bis 150 Wörter, keine Rückverweise auf vorherige Abschnitte.

Wie plant ihr eure Texte, auf Seitenebene oder schon auf Absatzebene?

Canva hat im Mai 2026 seinen jährlichen State of Marketing & AI Report veröffentlicht. Die Zahlen zeigen eine Schere, di...
21/05/2026

Canva hat im Mai 2026 seinen jährlichen State of Marketing & AI Report veröffentlicht. Die Zahlen zeigen eine Schere, die tatsächlich größer ist als manch einer erwartet haben dürfte.

70 % der Menschen, die Ihre Marketing-Texte lesen, spüren genau, ob der Text von Ihnen oder einem echten Menschen stammt oder ob ein Modell nur auf einen Prompt geantwortet hat.

Jetzt ist das kein Bauchgefühl mehr, sondern ein empirischer Befund.

- 97 % der Marketing-Profis setzen KI täglich ein
- 99 % wollen 2026 noch mehr investieren

Das ist die eine Seite. Auf der anderen stehen die Menschen, für die dieser Content eigentlich gemacht wird.

- 70 % von ihnen sagen, KI-generierte Inhalte wirken irgendwie leer
- 87 % sind überzeugt, dass gutes Marketing immer menschliche Kreativität braucht

Der Kernsatz des Reports fasst das treffend zusammen: „Speed is no longer a competitive advantage."

Wenn alle dieselben Tools nutzen und alle damit schneller werden, hat niemand mehr einen Vorsprung durch Tempo. Das Spielfeld verschiebt sich auf das, was KI nicht automatisch liefert.

- Empathie
- Markenintuition
- kreatives Urteil

Das Problem ist nicht, dass zu wenig produziert wird. Es wird einfach etwas produziert, was nicht mehr ankommt. Ein Unternehmen, das 20 generische KI-Texte im Monat veröffentlicht, verliert Profil. Eines, das acht Texte mit erkennbarer Stimme veröffentlicht, gewinnt es.

Den vollständigen Beitrag mit allen Zahlen aus dem Report gibt es jetzt im Diginauten-Blog: https://www.diginauten.com/state-of-marketing-ai-report-2026/

97 % der Marketer nutzen KI täglich, aber 70 % der Konsumenten spüren, dass etwas fehlt. Was der Canva Report 2026 für Ihre Honorarpolitik bedeutet.

KI klingt überzeugender, als sie ist!In der  Communications Psychology wurde eine neue Studie des University College Lon...
19/05/2026

KI klingt überzeugender, als sie ist!

In der Communications Psychology wurde eine neue Studie des University College London und der University of Waterloo veröffentlicht . Teilnehmende halten generative KI-Antworten für präzise und verlässlich, auch wenn sie falsch sind. Die Forschenden nennen das den „Kompetenz-Bias".

Für uns als Content-Agentur eine super Studie, weil sie das bestätigt, was wir längst wissen.

→ Stil schlägt Substanz im Wahrnehmungssinn
→ Review ist wichtiger als Prompt
→ Markenstimme schützt vor glatten KI-Floskeln

Drei einfache Schritte für euch:

→ Fakten getrennt von Formulierung prüfen
→ Eine namentliche Review-Verantwortung pro Text
→ Markenstimme dokumentieren

Lest auch gerne den vollen Beitrag im Diginauten-Blog: https://www.diginauten.com/ki-kompetenz-bias-studie-texte/

Neue Studie: KI-Antworten wirken souveräner als sie sind. Drei Lehren aus dem Kompetenz-Bias für Content-Marketing und Kundenkommunikation.

Wer in Unternehmen KI nutzt, sollte sich jetzt schon auf August 2026 vorbereiten. Art. 50 der KI-Verordnung macht Schlus...
15/05/2026

Wer in Unternehmen KI nutzt, sollte sich jetzt schon auf August 2026 vorbereiten. Art. 50 der KI-Verordnung macht Schluss mit dem Ermessensspielraum. KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte müssen als solche erkennbar sein, wenn sie für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Wer wartet, bis die Aufsichtsbehörden aktiv werden, hat zu lange gewartet ...

Was das konkret bedeutet:
→ Redaktionelle Prozesse brauchen eine Kennzeichnungsregel (kein Einzelfall-Entscheid mehr)
→ KI-Tools müssen dokumentiert werden, nicht nur genutzt
→ Transparenz ist kein Imageproblem, sondern wird rechtlich zur Pflicht

Das Interessante? Viele Unternehmen, die jetzt proaktiv auf Transparenz setzen, berichten von mehr Vertrauen, nicht weniger. Der Hinweis "KI-gestützt erstellt" wirkt professioneller als erwartet. Was die Pflicht genau umfasst und wie ein pragmatischer Umsetzungsweg aussieht, lest ihr in unserem Blog ausführlicher: https://www.diginauten.com/ki-kennzeichnungspflicht-august-2026-mittelstand/

Ab August 2026 gilt Art. 50 KI-VO. Welche KI-Inhalte Sie kennzeichnen müssen, wen es betrifft und was bei Verstoessen passiert: drei Schritte fuer den Mittelstand.

Fünf Schritte für besseres Marketing? Sieben Hebel für mehr Reichweite? Zehn Fehler, die unbedingt vermieden werden müss...
09/05/2026

Fünf Schritte für besseres Marketing? Sieben Hebel für mehr Reichweite? Zehn Fehler, die unbedingt vermieden werden müssen? *gähn* Die Feeds sind voll davon und mit jedem zusätzlichen Beitrag setzt eine merkwürdige Müdigkeit ein. Diese Tipps gleichen sich, wirken absolut austauschbar ... und ehrlich gesagt bleiben sie nach dem Lesen auch definitiv nicht hängen.

Hier fehlt die Einordnung. Klar, generische Tipps lassen sich schnell produzieren, aber sie sagen nicht, wie etwas gemeint ist. Sie überlassen es den Lesenden, aus einer Liste mit fünf Punkten selbst herauszufinden, welcher davon eigentlich relevant ist. Aber Menschen, die unsicher sind, suchen keine weiteren Optionen. Sie suchen Orientierung!

Drei Merkmale haben wir herausgearbeitet, die einordnende Inhalte von generischen Tipps unterscheiden:

→ Explizite Gewichtung (statt neutraler Aufzählung)
→ Ehrliche Kontextualisierung (statt universeller Behauptung)
→ Persönliche Haltung (statt austauschbarer Sicherheit)

Ein konkretes Beispiel, was das für uns bei den Diginauten heißt. Unsere eigene Haltung in dieser Frage ist, dass Listenposts vom Typ „10 Tipps für mehr Reichweite“ im Mittelstand 2026 ein Auslaufmodell sind. Nicht, weil die Tipps falsch wären. Sondern weil sie eine bestimmte Art Lesender anziehen, die nicht zu unseren Kunden wird. Wer einen Listenpost liest, sucht den schnellen Tipp. Unsere Kunden suchen substanzielle Begleitung über Monate hinweg. Wenn wir versuchen, beides gleichzeitig zu bedienen, verlieren wir die Substanz-Suchenden im Rauschen der Tipp-Suchenden.

Diese Position verkleinert unseren Funnel bewusst. Wir akzeptieren, dass uns ein Teil potenzieller Kunden übersieht, weil wir nicht im „10 Tipps“-Format auftauchen. Im Gegenzug bleibt der Teil, der bleibt, deutlich präziser zu uns passend. Das ist eine Haltung, weil sie uns kurzfristig Reichweite kostet und langfristig Anschlussfähigkeit gewinnt.

Unseren ausführlichen Beitrag mit einem konkreten Vorher-Nachher-Beispiel gibt es jetzt im Diginauten-Blog: https://www.diginauten.com/einordnende-inhalte-statt-generische-tipps/

Hashtag Hashtag Hashtag

Generische Tipps verkaufen Wissen. Einordnende Inhalte verkaufen Orientierung. Warum Haltung in einem vorsichtigen Markt zum entscheidenden Faktor wird.

08/05/2026

Zwei Beobachtungen aus den letzten Wochen, die für mich zusammengehören.

Erstens: Bestandskunden zögern bei Erweiterungsbudgets, sind aber loyal. Sie bleiben.

Zweitens: Neukundengewinnung wird mühsamer. Kalter Kontakt führt seltener zum Gespräch und Entscheidungen ziehen sich.

Beides ergibt sich aus derselben Logik. In unsicheren Zeiten kaufen Menschen nicht beim Lautesten, sondern bei dem, dem sie schon einmal vertraut haben. Das macht Bestandskundenbeziehungen plötzlich zum strategisch wichtigsten Asset im Marketing (auch wenn sie auf keinem Performance-Dashboard so prominent auftauchen wie Reichweitenzahlen).

Du willst mehr dazu, warum Reichweite ein Schönwetter-Asset ist und Vertrauen das Fundament? Unseren neuen Beitrag gibt es im Diginauten-Blog.

Link in den Kommentaren.

07/05/2026

Drei verschiedene LinkedIn-Beiträge, drei verschiedene Marken? Im Feed klingen sie alle gleich. „Wir helfen, Potenzial zu entfalten." „Wir bringen Sie aufs nächste Level." „Mit uns gelingt der digitale Wandel." Nach drei Beiträgen weiß niemand mehr, wer eigentlich gerade gesprochen hat. Wir nennen das Zombie Writing.

Das Phänomen ist die strukturelle Folge einer einfachen Entwicklung: Mit generativer KI ist Content-Produktion drastisch günstiger geworden. Volumen lässt sich skalieren, ohne dass jemand zu schreiben anfangen muss. Aber das Problem ist nicht die KI! Es ist die fehlende Haltung. Eine KI macht das, was ihr beigebracht wird. Wer ihr nichts über die eigene Marke vermittelt, bekommt einen Text zurück, der klingt wie tausend andere.

Drei Marker haben wir bei unserer Content-Arbeit beobachtet, an denen sich Marke vs. Zombie Writing entscheidet:

→ Konkretheit der Beispiele (statt austauschbarer Universalformulierungen)

→ Ehrlicher Umgang mit Schwächen (statt durchgehend affirmativer Wachstumssprache)

→ Lebendiger Rhythmus (statt maschineller Gleichförmigkeit)

In Boomphasen war Zombie Writing kein Problem. Mittelmäßigkeit hatte ein Auskommen. In vorsichtigen Märkten? Da fällt diese Pufferzone weg.

Unseren ausführlichen Beitrag mit einem einfachen Test zur eigenen Markenstimme gibt es jetzt im Diginauten-Blog. Link in den Kommentaren.

06/05/2026

Budgets, die noch vor einem Jahr locker durchgewunken wurden? Heute werden sie gleich 3 x geprüft. Entscheidungen, die früher in zwei Wochen fielen? Heute ein Kraftakt, der sich über Monate zieht. Der Markt hält den Atem an, anders kann man es nicht sagen. Ganz reflexartig wollen wir lauter sein, mehr posten, Reichweite kaufen ... all das Zeug. Doch damit behandelt man nur das Symptom. Die eigentliche Verschiebung findet woanders statt, nämlich in der Tonlage.

In Boomphasen verzeiht der Markt vieles. Austauschbare Angebote finden trotzdem Käufer und sogar mittelmäßige Positionierungen tragen sich irgendwie. Diese Pufferzone fällt jetzt weg. Aber was bleibt uns noch? Relevanz! Nicht „wir bringen Ihr Business aufs nächste Level“, sondern konkret und spezifisch formuliert, welche Wunschergebnisse die Zielgruppe in dieser Phase wirklich erreichen möchte. Drei Verschiebungen haben wir bei unserer Content-Arbeit mit unseren Kunden beobachtet:

→ Vertrauen schlägt Reichweite (bestehende Beziehungen wiegen schwerer als jede Werbeschaltung)
→ Argumente schlagen Stimmungen (der Markt verlangt Präzision statt Wachstumsversprechen)
→ Verlässlichkeit schlägt Lautstärke (wer ruhig wirkt, zieht magnetisch an)

Die wirkliche Qualität von Marketing zeigt sich gerade darin, nicht lauter zu werden, sondern relevanter. Unseren ausführlichen Beitrag mit allen drei Verschiebungen gibt es jetzt im Diginauten-Blog. Link in den Kommentaren.

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Trausnitz
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