05/07/2026
… oder zumindest jetzt wieder. Im Januar hatte ich ernsthaft Angst, nie wieder eine gute Markenstrategie, ein Design oder eine coole Kampagne hinzukriegen.
Zehn Jahre lang habe ich als Selbstständige quasi durchgearbeitet. Aus reiner Liebe zur Sache: Arbeit hat sich für mich nie wie Arbeit angefühlt, eher wie mein liebstes Hobby. Ich wollte nie was anderes machen.
In den letzten Jahren war's privat turbulent, und Ende letzten Jahres kam dazu noch ein harter Rückschlag, der mich richtig aus der Bahn geworfen hat.
Plötzlich saß ich im Januar vor meinem Rechner mit einem Gedanken, den ich vorher nicht kannte: Vielleicht kann ich das einfach nicht mehr. Vielleicht bin ich nicht mehr kreativ. Vielleicht kann ich keine coolen Markenstrategien, Designs oder Texte mehr entwickeln. 😶
Was danach kam, war kein sauberer Wiedereinstieg. Einen Tag lief es okay oder sogar richtig gut, dann kam am nächsten Tag die totale Blockade – dieses stundenlange Starren auf den Bildschirm, ohne dass etwas passierte. Ein echtes Wechselbad der Gefühle, absolut herausfordernd.
Christina und Jenny haben mich in dieser Zeit super unterstützt und mir super Arbeit abgenommen. Heute ist der Elan zurück, das Konfetti im Kopf wirbelt wieder, und ich liebe es, wieder an meinem Rechner zu sitzen und an Markenstrategien zu tüfteln. 🎉
Und trotzdem: Aufgearbeitet ist diese Zeit für mich noch längst nicht ganz. Weil ich super ungeduldig bin, war genau das für mich oft ein zusätzlicher Frustfaktor.
Mein Learning daraus: Manche Dinge lassen sich einfach nicht beschleunigen, so sehr wir das auch wollen.
Hast Du sowas auch schonmal erlebt?
P.S.: Und ja, heute am Sonntag, den 5. Juli sitze ich am Tag der Workaholics am Rechner und arbeite. Weil ich es will, weil es mir Spaß macht. Weil es mich erfüllt. Aber ich sitze hier auch nicht den ganzen Tag, sondern gerade, weil ich es möchte. Kurz eine kreative Idee umsetzen und dann geht das Wochenende weiter. 😉