summarum

summarum Hallo! Wir sind summarum. Wir nehmen Agenturen und Freelancern administrative Aufgaben ab, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Ein voller Kalender ist noch kein produktiver Tag.Gerade im Agenturalltag ist schnell alles gleichzeitig wichtig: Kunden...
07/10/2026

Ein voller Kalender ist noch kein produktiver Tag.

Gerade im Agenturalltag ist schnell alles gleichzeitig wichtig: Kundenanfragen, interne Themen, laufende Projekte und die zwei Dinge, die eigentlich schon gestern hätten entschieden werden müssen.

Das Problem ist nicht unbedingt die Menge an Arbeit. Es fehlt oft eine klare Antwort auf die Frage: Was hat jetzt wirklich Vorrang?

Priorisierung ist deshalb mehr als gutes Zeitmanagement. Sie ist eine Führungsaufgabe.

Wenn Teams wissen, was zuerst kommt – und was bewusst warten kann –, müssen sie weniger rückfragen und können selbstständiger entscheiden.

Das schafft nicht automatisch weniger Arbeit. Aber deutlich mehr Klarheit darüber, wo die eigene Zeit gerade am besten investiert ist.

Mehr Gedanken zu Organisation, Führung und Agenturwachstum gibt es in unserem Newsletter. Link in der Bio.

02/10/2026

Kaum ein Thema sorgt in Agenturen für so viel Einigkeit wie kostenlose Pitches.
Und trotzdem ändern wir erstaunlich wenig daran. 🤯

Recap .

Eigentlich ging es um Abrechnungsmodelle. Irgendwann landete die Gesprächs-Session bei einer Frage, die viele Agenturen seit Jahren begleitet:

❓ Warum geben wir so viel Leistung kostenlos ab? ❓

Strategien werden entwickelt.
Ideen werden präsentiert.
Konzepte entstehen oft mit erheblichem Aufwand.
Ob daraus später ein Auftrag wird, bleibt offen.

Wir beobachten, dass viele Agenturen diese Situation kritisch sehen.
Gleichzeitig gehört sie für viele noch immer zum Alltag.
Kostenlose Pitches sind deshalb aus unserer Sicht weniger das Problem. Sie sind ein Symptom. Ein Symptom für einen Markt, in dem Wettbewerb häufig über Vorleistung organisiert wird.
Das führt zwangsläufig zu einer weiteren Frage: Wie viel unternehmerisches Risiko möchte eine Agentur eigentlich übernehmen? 🤔

Darauf gibt es keine einfache Antwort. Manche Kund:innen werden auch künftig Pitches verlangen. Manche Agenturen werden sich bewusst dafür entscheiden. Andere werden klare Grenzen ziehen.

Vielleicht beginnt die eigentliche Veränderung deshalb an einer anderen Stelle.
Nicht bei der Frage, ob Pitches gut oder schlecht sind. Sondern bei der Frage, welchen Wert wir unserer eigenen Arbeit beimessen.

Am Ende erinnerst du dich selten an das Projekt.Du erinnerst dich an die Menschen dahinter. Die aufregende Präse im Vors...
29/09/2026

Am Ende erinnerst du dich selten an das Projekt.

Du erinnerst dich an die Menschen dahinter. Die aufregende Präse im Vorstand. Der lustige Intern. An die Kollegin, die kurz den Kopf verliert. An den Kollegen, der einfach mit anpackt. Oder an das Team, das selbst nach einer langen Woche noch gemeinsam lachen kann.

Die Sache ist die: Gute Arbeit entsteht selten allein.
Mit den richtigen Menschen wird selbst stressiger Alltag ein bisschen leichter.
Woran denkst du als Erstes, wenn du an dein Team denkst? ❤️

28/09/2026

Wenn plötzlich alle alles lernen sollen, ist Überforderung oft nur eine Frage der Zeit. 🤯

Recap : Wie organisiert man Veränderung eigentlich so, dass Menschen dabei mitkommen? 💡

Wir erleben häufig denselben Reflex. Ein neues Thema taucht auf und plötzlich soll das gesamte Unternehmen gleichzeitig neue Kompetenzen aufbauen. KI, Beratung, veränderte Kundenanforderungen oder neue Leistungsangebote landen zeitgleich auf den Schreibtischen aller Beteiligten.

Genau dort entsteht Druck.

Organisation entscheidet darüber, wie sich Wandel anfühlt.
Viele Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten, wählen deshalb einen anderen Weg. Sie bauen gezielt Kompetenzteams auf. Einzelne Kolleg:innen beschäftigen sich intensiv mit einem neuen Thema, sammeln Erfahrungen und tragen ihr Wissen anschließend Schritt für Schritt ins Unternehmen.

Das verändert erstaunlich viel.
Plötzlich muss nicht mehr jeder alles gleichzeitig lernen. Es entsteht Raum, Neues in einer sinnvollen Taktung zu entwickeln. Die Organisation übernimmt einen Teil der Komplexität und entlastet damit die Menschen.

Diese Frage gewinnt gerade zusätzlich an Bedeutung. Einige Agenturen beschäftigen sich längst nicht mehr mit Wachstumsschmerzen. Sie erleben, dass Kund:innen Budgets verschieben, Leistungen ins eigene Unternehmen holen oder ihren Bedarf innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern.

Die Geschwindigkeit des Marktes lässt sich selten steuern. Die Art, wie wir Veränderung im Unternehmen organisieren, dagegen schon. Genau dort entsteht aus unserer Sicht Resilienz.

Das nächste BarCamp ist am 9. Oktober - jetzt Tickets sichern! https://eu1.hubs.ly/H0xNWXc0

Kultur beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag. 💡Auch dieser Gedanke entstand beim   am 12. Juni.Die Diskussion über "Cu...
24/09/2026

Kultur beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag. 💡

Auch dieser Gedanke entstand beim am 12. Juni.

Die Diskussion über "Cultural Impact" führte irgendwann zu einer Frage, über die wir seitdem immer wieder nachdenken.
👉 Wer trägt in einer Agentur eigentlich die Verantwortung für Kultur? 👈
Die naheliegende Antwort lautet: die Geschäftsführung. 👀

Sie stimmt auch. Und trotzdem greift sie zu kurz. Denn jede Kultur wird mit jeder neuen Einstellung ein Stück weiterentwickelt.

Deshalb spielt HR aus unserer Sicht eine viel größere Rolle, als häufig angenommen wird. Natürlich geht es im Recruiting um fachliche Kompetenz. Es geht um Erfahrung, Potenzial und darum, die richtigen Menschen für die richtigen Aufgaben zu finden. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist das wichtiger denn je.
Doch damit endet die Aufgabe nicht.

Eine starke Kultur entsteht dort, wo Kompetenz und Haltung zusammenpassen.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen einzustellen, die alle gleich denken oder sich ähnlich verhalten. Unterschiedliche Perspektiven machen Teams besser. Unterschiedliche Erfahrungen bringen Unternehmen weiter.
Entscheidend ist etwas anderes.

❓Teilen wir dieselbe Vorstellung davon, wie wir zusammenarbeiten?
❓Wie wir Verantwortung übernehmen?
❓Wie wir mit Kund:innen umgehen?
❓Wie wir Entscheidungen treffen?
❓Und wie wir miteinander sprechen, wenn es schwierig wird?

Genau deshalb braucht HR einen tiefen Blick ins Unternehmen.
Wer Menschen für eine Agentur gewinnen möchte, muss die Menschen kennen, die bereits dort arbeiten. Den Alltag. Die Zusammenarbeit. Die unausgesprochenen Regeln. Die Vision, auf die das Unternehmen hinarbeitet.
Vielleicht sogar besser als jede andere Funktion im Unternehmen. Denn Recruiting entscheidet nicht nur darüber, wer morgen im Team sitzt. Recruiting entscheidet auch darüber, wie sich Kultur morgen anfühlt.

Das nächste BarCamp ist am 9. Oktober - jetzt Tickets sichern! https://eu1.hubs.ly/H0xNVmT0

21/09/2026

Die besten Kund:innenbeziehungen entstehen heute selten durch Nähe. Sie entstehen durch Verständnis. 👥

Recap aus der Session "Geschäftsmodelle".
Die Frage lautete eigentlich, welche Rolle Agenturen künftig noch spielen. Am Ende drehte sich das Gespräch jedoch um etwas viel Grundsätzlicheres.

💡 Wie unverzichtbar sind wir für unsere Kund:innen? 💡

Wir erleben, dass sich diese Antwort verändert hat. Früher reichte es oft, hervorragende Projekte zu liefern und eine enge Beziehung zu den Ansprechpartnern aufzubauen. Heute ist das Fundament breiter geworden.
Kund:innen erwarten Partner, die ihr Geschäftsmodell verstehen, Entwicklungen früh erkennen und aktiv Orientierung geben.

Beratung beginnt dort, wo das Interesse an Kund:innen größer wird als das Interesse am eigenen Leistungsportfolio.
Genau deshalb beobachten wir bei vielen erfolgreichen Agenturen einen interessanten Wandel. Kund:innen entwicklung wird systematisch organisiert. Es wird regelmäßig darüber gesprochen, welche Herausforderungen bei Kund:innen entstehen, welche Chancen sich daraus ergeben und welchen Beitrag die Agentur leisten kann.

Das verändert die Rolle der Kund:innenberatung. Sie wird weniger Projektkoordination und deutlich mehr unternehmerischer Sparringspartner. Gerade in Zeiten, in denen Budgets unter Druck geraten und Leistungen zunehmend intern aufgebaut werden, entsteht daraus ein entscheidender Unterschied.

Kunden bleiben selten, weil sie die Agentur mögen. Sie bleiben, weil sie überzeugt sind, dass die Agentur ihr Unternehmen versteht.

Das nächste BarCamp ist am 9. Oktober - jetzt Tickets sichern! https://eu1.hubs.ly/H0xNTmR0

17/09/2026

Die größte Herausforderung im Generationenwechsel ist selten das Lernen, sondern das Loslassen. 💡

Recap .

Die Gesprächsrunde in der Session Generationenwandel drehte sich schnell um Mitarbeitende, deren Aufgaben sich gerade grundlegend verändern.

Wir erleben diese Situation in vielen Agenturen.
Menschen wurden für bestimmte Kompetenzen eingestellt. Sie haben über Jahre hervorragende Arbeit geleistet. Plötzlich verändern sich Kund:innenanforderungen, Technologien oder Arbeitsweisen. Manche entwickeln sich mit großer Neugier weiter. Andere wünschen sich, genau die Aufgabe auszuüben, für die sie einmal gekommen sind.
Beides ist verständlich. Gerade deshalb braucht der Generationenwechsel mehr als neue Tools oder Weiterbildungen.

Weiterentwicklung lässt sich anbieten. Sie lässt sich nicht verordnen.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass jüngere Generationen vor allem Entwicklungsmöglichkeiten, sinnstiftende Arbeit und gute Führung erwarten. Karriere bedeutet für viele längst nicht mehr ausschließlich die nächste Hierarchiestufe. Lernen gehört für sie selbstverständlich zum Berufsalltag.

Das verändert auch die Aufgabe von Führung. Wir beobachten immer wieder, dass gute Führung heute darin besteht, ehrlich mit den Veränderungen umzugehen. Manche Talente entdecken völlig neue Stärken. Andere finden ihren Platz in einer veränderten Organisation nicht mehr. Auch das gehört zur Realität.

Generationenwechsel bedeutet deshalb aus unserer Sicht nicht, dass eine Generation die andere ersetzt. Er bedeutet, dass Unternehmen lernen müssen, mit unterschiedlichen Erwartungen, Erfahrungen und Geschwindigkeiten erfolgreich zu arbeiten.

Du willst beim nächsten BarCamp am 9. Oktober dabei sein? Hier geht es zu den Tickets! https://eu1.hubs.ly/H0xNSTm0

Manchmal reicht ein kurzer Blick auf LinkedIn. Und plötzlich hat man das Gefühl, alle anderen sind schon weiter. 🤯Auch d...
14/09/2026

Manchmal reicht ein kurzer Blick auf LinkedIn. Und plötzlich hat man das Gefühl, alle anderen sind schon weiter. 🤯

Auch darüber haben wir beim am 12. Juni intensiv diskutiert.

Die einen bauen gerade das nächste Geschäftsmodell auf. Andere testen neue KI-Tools. Wieder andere wechseln ihren Job, gründen ein Unternehmen oder werden Corporate Influencer.

Wenn wir all das hintereinander sehen, entsteht schnell ein Gefühl.

Wir müssten eigentlich auch noch ...:
Noch sichtbarer werden.
Noch schneller lernen.
Noch mehr ausprobieren.

Die Sache ist nur: Genau dieses Gefühl begleitet heute nicht mehr ausschließlich Führungskräfte. Es begleitet ganze Teams. Vor allem Menschen, die gerade erst ins Berufsleben starten. Für sie wirkt es manchmal so, als gäbe es nur eine Richtung. Immer weiter. Immer schneller. Immer mehr.

Doch Führung bedeutet aus unserer Sicht nicht, jeden Trend einzuordnen.
Führung bedeutet, Sicherheit zu geben, wenn alles in Bewegung ist.

Das gelingt selten durch noch mehr Informationen. Es gelingt durch Klarheit.
⚡Welche Entwicklungen sind für uns wirklich relevant?
⚡Womit beschäftigen wir uns bewusst?
⚡Und was lassen wir ganz bewusst liegen?

Denn jede Entscheidung für etwas ist gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas anderes.
Vielleicht ist genau das die Kompetenz, die Führung heute mehr denn je braucht. Nicht überall vorne mitspielen - Ruhe bewahren und Orientierung geben.

Du willst beim nächsten BarCamp am 9. Oktober dabei sein? Hier geht es zu den Tickets! https://eu1.hubs.ly/H0xNSRB0

10/09/2026

Führung bedeutet heute oft, bewusst auf etwas zu verzichten. 💡

Recap - Die Frage, die drüberstand, beschäftigte sich mit FOMO - the fear of missing out. Am Ende ging es um eine viel grundlegendere Frage.

👉 Was ist heute eigentlich die Aufgabe von Führung? 👈

Wir leben in einer Zeit, in der jeden Tag neue Tools, Plattformen, Methoden und Trends auftauchen. Wer durch LinkedIn scrollt, bekommt schnell den Eindruck, alle anderen seien schon einen Schritt weiter. Die nächste KI-Anwendung. Das nächste Geschäftsmodell. Der nächste Erfolgsweg.

Für Agenturen entsteht daraus schnell das Gefühl, ständig reagieren zu müssen.

Doch Organisation entsteht nicht dadurch, dass wir allem Aufmerksamkeit schenken. Organisation entsteht dadurch, dass wir auswählen.

Wir erleben häufig, dass Führungskräfte unter einem enormen Erwartungsdruck stehen. Sie sollen Entwicklungen erkennen, Entscheidungen treffen und gleichzeitig Orientierung geben. Genau darin liegt heute eine neue Kompetenz.

Nicht alles zu wissen. Aber zu entscheiden, was für das eigene Unternehmen wirklich relevant ist.
Denn jede neue Priorität kostet Energie. Jedes neue Thema verändert den Fokus. Und jede Entscheidung für etwas ist immer auch eine Entscheidung gegen etwas anderes.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Führungsaufgabe unserer Zeit. Nicht mehr Möglichkeiten zu schaffen - vielmehr Klarheit darüber, welche Möglichkeiten wirklich zählen.

Du willst beim nächsten BarCamp am 9. Oktober dabei sein? Hier geht es zu den Tickets! https://eu1.hubs.ly/H0xNSnv0

07/09/2026

Kultur gilt oft als weiches Thema. Ihre Auswirkungen sind erstaunlich messbar. 💡

Recap . Irgendwann fiel ein Satz, der die Diskussion in eine besondere Richtung lenkte:
Dort, wo Kultur nicht funktioniert, leidet am Ende auch die Wirtschaftlichkeit. 🤯

Je länger wir darüber gesprochen haben, desto plausibler wurde dieser Zusammenhang.
❗Wenn Verantwortung unklar bleibt, entstehen mehr Abstimmungen.
❗Wenn Vertrauen fehlt, werden Entscheidungen mehrfach abgesichert.
❗Wenn Werte nur gelten, solange alles gut läuft, wächst Unsicherheit im Team.
Das alles kostet Zeit. Und Zeit ist in Agenturen eine der knappsten Ressourcen überhaupt.

Kultur entscheidet deshalb mit darüber, wie viel Energie in Wertschöpfung fließt und wie viel in Reibung verloren geht.

Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten hören wir häufig denselben Satz: Für Kultur haben wir im Moment keine Kapazitäten.

Vielleicht ist genau das der Moment, in dem Kultur am wichtigsten wird. Denn sie entsteht nicht zusätzlich zum Tagesgeschäft. Sie zeigt sich mitten im Tagesgeschäft. In einem schwierigen Kund:innengespräch. In einer unbequemen Entscheidung. Oder in der Art, wie Führung mit Unsicherheit umgeht.

Kultur ersetzt keine Organisation. Das wird sie auch nie können. Sie entscheidet jedoch maßgeblich darüber, wie gut Organisation im Alltag funktioniert. Vielleicht sollten wir deshalb aufhören, Kultur als weiches Thema zu betrachten. Am Ende ist sie auch eine wirtschaftliche Entscheidung.

Du willst beim nächsten BarCamp am 9. Oktober dabei sein? Hier geht es zu den Tickets! https://eu1.hubs.ly/H0xNSHf0

Adresse

Hofaue 35
Wuppertal
42103

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn summarum etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an summarum senden:

Verknüpfungen

Teilen