24/09/2026
Vom Slogan zur Skulptur. 💡🎨
Was passiert, wenn einer der bekanntesten deutschen Werber die Agenturwelt hinter sich lässt und seine Kreativität in die Kunst überträgt?
Bei unserem Nachholtermin am 14. September nahm uns Jean-Remy von Matt im Pina Bausch Zentrum mit auf genau diese Reise.
Von „Geiz ist geil.“ über „Wer hat’s erfunden?“ bis „Drei, zwei, eins, meins.“ – seine Arbeit hat die deutsche Werbelandschaft über Jahrzehnte mitgeprägt. Heute beschäftigt er sich als Konzeptkünstler mit einer ganz anderen Form von Ideen.
Besonders eindrücklich: seine Carpe Vitam Clock – die Lebenszeituhr. ⏳
Statt die Uhrzeit anzuzeigen, zählt sie auf Basis der statistischen Lebenserwartung die verbleibende Lebenszeit herunter. Eine ungewöhnliche und ziemlich eindringliche Erinnerung daran, unsere Zeit bewusst zu nutzen.
Und die Idee wirkt noch weiter: Für jede verkaufte Uhr spendet Jean-Remy von Matt 1.000 Euro für humanitäre Hilfe im Tschad – einem Land mit weltweit sehr niedriger Lebenserwartung.
Im anschließenden Gespräch mit Olaf Hartmann ging es weiter um Kreativität, Ideen und den Wechsel von der Werbung zur Kunst.
Danach erhielten wir bei einer Führung mit Bettina Milz spannende Einblicke in das geplante Pina Bausch Zentrum, bevor der Abend mit Networking und guten Gesprächen ausklang. 💙
Ein besonderer Abend, der definitiv im Kopf bleibt. Danke an Jean-Remy von Matt und an alle, die dabei waren!
(R) Fotos: