24/08/2026
Schon mal gemerkt, dass dein Lieblingsprodukt langsam schlechter wird?
Das Eis wird kleiner.
Das Streaming-Abo teurer.
Die Social-Media-Reichweite sinkt.
Und plötzlich ist überall Werbung.
In der neuen Folge Make My Monday sprechen Christopher Werth und Hannes Schwarm über einen Begriff, der genau dieses Phänomen beschreibt:
Ensh*tification.
Die Theorie dahinter: Unternehmen geben ihren Nutzer:innen anfangs mehr Wert, als sie zurückbekommen.
Mit wachsendem Erfolg verschiebt sich dieses Verhältnis. Der Mehrwert sinkt, die Kosten steigen und Abhängigkeiten werden ausgenutzt.
Das Spannendste ist aber nicht das Phänomen selbst. Sondern die kreative Leistung dahinter. Jemand hat ein Muster beobachtet, ihm einen Namen gegeben und damit etwas sichtbar gemacht, das viele Menschen längst gespürt hatten.
Darin steckt auch unser Monday Takeaway:
Gute Begriffe schaffen neue Perspektiven. Denn sobald wir etwas benennen können, können wir es diskutieren, hinterfragen und verändern.
💬 Welches Phänomen in eurem Alltag bräuchte eigentlich noch einen eigenen Begriff?
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