02/06/2026
⚙️ Früher hieß ".NET-Migration" oft: zwei Wochen blocken, Kaffee horten, durchbeißen.
Heute klappt das auch in einigen Stunden, selbst bei umfangreichen Projekten.
Der Unterschied: KI-gestützte Werkzeuge wie GitHub Copilot übernehmen einen großen Teil der Analyse, Planung und Umsetzung.
Im Modernize-Modus von Visual Studio 2026 läuft das in vier Phasen:
→ Assessment: Copilot scannt die komplette Solution und identifiziert Migrationspunkte.
→ Planung: Eine plan.md wird erstellt, die als Roadmap dient und überprüfbar ist.
→ Umsetzung: Schrittweise Ausführung mit automatischen Commits im Branch.
→ Nacharbeit: Build, Tests, NuGet-Updates, Funktions-Validierung.
Warum überhaupt auf .NET 10 migrieren?
Drei Gründe:
✓ Ältere Versionen verlieren irgendwann den Sicherheits-Support.
✓ Neuere Versionen bringen oft Performance-Gewinne ohne Code-Änderung.
✓ Moderne NuGet-Pakete setzen aktuelle .NET-Versionen voraus.
Die Grenzen, ehrlich benannt:
✗ Copilot ist Assistenzsystem, kein Ersatz für fachliche Kontrolle.
✗ Bei .NET Framework 4.x oft sinnvoller über .NET 8 zu gehen, nicht direkt auf 10.
✗ Geschäftskritische Funktionen nach der Migration zwingend manuell testen.
✗ Mit dem Kunden vorher abstimmen, sonst böse Überraschungen.
Im Artikel gibt's eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots: vom Copilot Chat starten bis zum finalen Rebuild.
Klingt nach Magie. Ist es nicht. Aber es spart die Zeit, die früher für die mechanischen Anteile draufging.