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23/12/2024

Die Bedeutung von Selbsthilfegruppen ❗️
Wusstet ihr, wie entscheidend Selbsthilfegruppen bei der Bewältigung von Thoraxerkrankungen sind? In unserer aktuellen Episode betont Nadja Maurer von Selbsthilfe Zürich die immense Kraft, die aus der Gemeinschaft entsteht. Selbsthilfegruppen ergänzen die medizinische Therapie durch den wertvollen Erfahrungsaustausch unter Betroffenen. Dieser Austausch kann oft mehr bewirken als jede fachliche Beratung. Hier geht es zur Podcastfolge https://letscast.fm/sites/thorax-schweiz-der-podcast-2ee5ab79/episode/14-hilfe-die-verbindet-selbsthilfegruppen-im-fokus

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20/12/2024

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: Adipositas: Eine weit verbreitete Volkskrankheit
Adipositas, auch als Fettleibigkeit oder Fettsucht bekannt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der bedeutendsten gesundheitlichen Herausforderungen entwickelt. Während in den 1950er-Jahren Menschen mit starkem Übergewicht noch eine Seltenheit waren, hat sich die Lage dramatisch verändert. Heute betrifft Adipositas einen immer größeren Anteil der deutschen Bevölkerung. Die aktuelle Gesundheitsstudie GEDA 2021/2022 zeigt, dass mittlerweile 68 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen übergewichtig sind. Adipositas, definiert durch einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder höher, betrifft inzwischen 24,5 Prozent der Männer und 25,1 Prozent der Frauen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren.

Ursachen und Symptome
Die Anzeichen von Adipositas sind vielfältig. Betroffene berichten häufig von Kurzatmigkeit, erhöhter Müdigkeit, stärkerem Schwitzen und mangelnder körperlicher Ausdauer. Mit fortschreitendem Übergewicht kommt es oft zu eingeschränkter Beweglichkeit sowie Schmerzen in Gelenken wie Hüfte und Knie. Diese Beschwerden können auf Arthrose und andere Verschleißerscheinungen hinweisen. Adipositas begünstigt zudem schwerwiegende Folgeerkrankungen, darunter Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten.

Psychosoziale Belastungen
Neben den körperlichen Beschwerden leiden Menschen mit Adipositas häufig unter Stigmatisierung und sozialer Ausgrenzung. Eine Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt, dass Vorurteile gegenüber übergewichtigen Menschen weit verbreitet sind. Diese negative Wahrnehmung kann die psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigen und einen Teufelskreis aus Stress, emotionalem Essen und weiterem Gewichtszuwachs auslösen.

Risiken und Lebenserwartung
Statistiken verdeutlichen den gesundheitlichen Ernst der Lage: Adipositas kann die Lebenserwartung um acht bis zehn Jahre verkürzen. Jede zusätzliche Gewichtszunahme von 15 Kilogramm erhöht das Sterberisiko um 15 Prozent. Dennoch gibt es Ausnahmen: Einige stark übergewichtige Menschen entwickeln keine der typischen Begleiterkrankungen. Warum der menschliche Körper so unterschiedlich auf Übergewicht reagiert, ist Gegenstand intensiver Forschungsarbeiten.

Adipositas: Eine globale Herausforderung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass Adipositas bereits heute das Ausmaß einer Epidemie erreicht hat und eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte darstellt. Experten fordern umfassendere Aufklärung, präventive Maßnahmen und verstärkte Forschungsbemühungen, um dieser Volkskrankheit entgegenzuwirken.

Adipositas ist mehr als nur ein individuelles Problem – sie stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Neben den körperlichen und psychischen Belastungen für Betroffene entstehen erhebliche gesundheitspolitische und ökonomische Folgen. Ein ganzheitlicher Ansatz aus Prävention, Therapie und Forschung ist essenziell, um den Trend zu stoppen und langfristig umzukehren.

✍ Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kommentiert gerne oder schreibt uns eine Nachricht. Wir freuen uns über eure Kontaktaufnahme, wenn ihr mehr erfahren oder eine Adipositas-Therapie in Betracht ziehen möchtet. Klickt hier für weitere Informationen: https://bit.ly/3sxHi7t

Das sehen wir genau so!Adipositas München
16/12/2024

Das sehen wir genau so!
Adipositas München

Das sieht aber lecker aus, oder?
10/12/2024

Das sieht aber lecker aus, oder?

: Winterlicher Rotkohl-Salat mit Apfel
Dieser frische und kalorienarme Rotkohl-Salat ist reich an Ballaststoffen und Vitaminen, ideal für die kalte Jahreszeit. Die Kombination aus Rotkohl, Apfel und einem leichten Dressing macht ihn zu einem leckeren und gesunden Gericht.

Für vier Portionen benötigt Ihr:
400 g Rotkohl
2 Äpfel
1 EL Apfelessig
1 TL Senf
1 TL Honig oder Agavendicksaft
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Optional: 1 EL Walnüsse, grob gehackt

So gelingt's:
Den Rotkohl waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Den Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln und in eine Schüssel geben. Apfelessig, Senf, Honig (oder Agavendicksaft), Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren. Das Dressing über den Rotkohl geben und gut durchmischen. Den Salat mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

Die Äpfel waschen, entkernen und in feine Stifte schneiden. Apfelstifte vorsichtig unter den Rotkohl heben. Nach Belieben mit Walnüssen bestreuen.

Dieser Salat ist eine ideale Beilage oder kann mit etwas Vollkornbrot auch als leichte Hauptmahlzeit genossen werden.

Was sind Eure besten Rezepte? Kommentiert gerne oder schreibt uns eine Nachricht. Wir freuen uns über Eure Kontaktaufnahme, wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet oder eine Adipositas-Therapie in Betracht zieht. Dazu bitte hier klicken: https://adipositas-muenchen.de/kontakt

Bild: © Canva.com

Sehr richtig!
09/12/2024

Sehr richtig!

Adipositas Zürich 👍🏼
06/12/2024

Adipositas Zürich 👍🏼

: Ist dein Körper Freund oder Feind?

Ein leichteres Leben beginnt im Kopf 🌟
Übergewicht belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Ein negatives Körperbild und Selbstzweifel können zur Abwärtsspirale führen – Radikaldiäten und Frust inklusive. Doch es gibt Wege aus diesem Kreislauf: Mit einer langfristigen Gewichtsreduktion, etwa durch eine bariatrische Operation, können Körperbild und Selbstwertgefühl signifikant gestärkt werden.

Der Schlüssel? Selbst-Mitgefühl statt Selbstkasteiung! 🧡 Achtsames Essen, Akzeptanz und Unterstützung von Fachpersonen helfen, den Körper vom Feind zum Freund zu machen. Denn: Ihr habt nur diesen einen Körper – macht ihn zu eurem Verbündeten! 💪

👉 Mehr dazu erfahrt ihr im Beitrag von Jsabella Zädow, Geschäftsinhaberin des Kompetenzzentrums für Ernährungspsychologie (KEP) in Zürich unter https://bit.ly/3BdG8Ff

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Dem stimme ich zu!
03/12/2024

Dem stimme ich zu!

 # 22 ist draußen! Viel Spaß und viele Erkenntnisse hoffentlich beim Hören.
29/11/2024

# 22 ist draußen! Viel Spaß und viele Erkenntnisse hoffentlich beim Hören.

Neue Folge : #22 "Emotionale Essgewohnheiten"

In der neuesten Episode des Adipodcasts, in der wir uns intensiv mit Adipositas und deren Therapie beschäftigen, tauchen wir mit Hilfe von zwei Expertinnen vom Kompetenzzentrum für Ernährungspsychologie (KEP) tief in das Thema "emotionales Essen" ein.

Die Episode bietet wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge, die sowohl für Fachleute als auch für Betroffene von großem Nutzen sein können.

Klickt einfach auf diesen Link und schon geht´s los: https://bit.ly/4i7XeVz

Alle Folgen findet ihr unter https://linktr.ee/adipodcast

26/11/2024

: Wenn Essen zur Kontrolle wird – Essstörungen im Fokus
Gesunde Ernährung ist essenziell, doch was passiert, wenn sie zum Lebensinhalt wird und der Genuss in den Hintergrund tritt? Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge-Eating sind ernste psychische Erkrankungen, die zunehmend verbreitet sind. Dieser Beitrag beleuchtet, wie Essstörungen entstehen, wie sie erkannt werden können und welche Hilfen zur Verfügung stehen.

Essstörungen: Ein wachsendes Problem
In Deutschland sind etwa 30 bis 50 von 1.000 Menschen von Essstörungen betroffen – die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher. Besonders junge Menschen und sogar Kinder ab etwa zwölf Jahren gehören zur Risikogruppe. Gesellschaftlicher Druck, unrealistische Schönheitsideale und persönliche Stressfaktoren fördern die Entwicklung dieser Erkrankungen, die oft gravierende körperliche und psychische Folgen haben.

Warnsignale erkennen
Eltern, Freunde und Angehörige spielen eine zentrale Rolle bei der Früherkennung. Auffälliges Verhalten wie extremer Gewichtsverlust, übermäßiges Interesse an Diäten, zwanghafter Sport oder heimliche Aufenthalte im Badezimmer nach den Mahlzeiten können erste Hinweise sein. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie erhöhen die Chancen auf eine nachhaltige Genesung.

Was sind die Ursachen?
Essstörungen resultieren oft aus einem verzerrten Selbstbild und dem Wunsch nach Kontrolle über den eigenen Körper. Sie beeinflussen nicht nur das Essverhalten, sondern auch die Gedanken, Emotionen und sozialen Beziehungen der Betroffenen. Die Ursachen sind komplex und beinhalten eine Mischung aus biologischen, psychischen und sozialen Faktoren.

Behandlung und Therapie
Die Therapie erfolgt meist in spezialisierten Kliniken und setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz. Medizinische Versorgung, psychologische Betreuung und kreative Therapieformen sind Teil des Konzepts. Ein wichtiger Baustein ist die Einbindung der Familie, um langfristig ein gesundes Essverhalten zu fördern.

Überblick der Essstörungen
Anorexia nervosa (Magersucht): Betrifft etwa 0,5 % der Bevölkerung.
Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht): Tritt bei 1 bis 3 % auf.
Binge-Eating: Etwa 2 % der Menschen sind betroffen.
Adipositas: Mit 25 % die häufigste Form der Essstörungen.
Hilfe und Beratung
Bei Verdacht auf eine Essstörung ist es wichtig, frühzeitig Hilfe zu suchen. Beratungsstellen, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), bieten umfangreiche Informationen und Unterstützung unter bzga-essstoerungen.de.

Essstörungen sind heilbar, wenn sie frühzeitig erkannt und konsequent behandelt werden. Aufmerksamkeit und Unterstützung aus dem sozialen Umfeld sind dabei entscheidend.

Kommentiert gerne oder schreibt uns eine Nachricht. Wir freuen uns über eure Kontaktaufnahme, wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet oder eine Adipositas-Therapie in Betracht zieht.

Bild: © Canva.com

25/11/2024

Interessante Frage, gute Antwort!
Adipositas München

Eine ältere Folge unseres Adipodcasts!
21/11/2024

Eine ältere Folge unseres Adipodcasts!

: Episode 6 "Refluxbeschwerden nach einer Schlauchmagenoperation"

Auch in unsere alten Podcast-Folgen lohnt es sich hineinzuhören. Daher haben wir entschieden, euch hier immer mal wieder eine unserer früheren Episoden zu reposten. Einfach, weil sie noch immer relevant und hier vielleicht noch nicht jedem bekannt sind. Beginnen wollen wir mit Episode 6 "Refluxbeschwerden nach einer Schlauchmagenoperation".

Einige Adipositaspatienten berichten nach einer Schlauchmagenoperation (Sleeve) über Reflux Probleme. Typische Reflux-Symptome sind Sodbrennen, sowie Druckschmerz hinter dem Brustbein. Als Reflux bezeichnet man den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre – dies kann die Speiseröhre reizen oder auch langfristig schädigen.

Episode 6 findet ihr hier: https://adipositas-zuerich.letscast.fm/episode/06-refluxbeschwerden-nach-einer-schlauchmagenoperation

Mit PD Dr. med. Andreas Thalheimer sprach Professor Dr. med. Marco Bueter über die Ursachen und Folgen dieses Krankheitsbildes und warum sich dieses Krankheitsbild nach einer Magenverkleinerung verschlimmern kann. Auch informieren die beiden Mediziner darüber, welche Therapieoption hier sinnvoll sind.
PD Dr. med. Andreas Thalheimer gilt bei Adipositas Zürich als unser Experte zu diesem Thema und leitet das Refluxzentrum am Standort des Spitals Männedorf.

Alle Folgen findet ihr unter https://adipositas-zuerich.letscast.fm/

18/11/2024

Danke, Min-Seop Son!

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