04/29/2025
Die Verfügbarkeit endoluminaler bariatrischer und metabolischer Therapien (EBMTs), die von der Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung von Adipositas zugelassen sind, hat deutlich zugenommen. In diesem Artikel, Teil 2 einer Serie, erörtert Dilhana S. Badurdeen, M.B.B.S., M.D., EBMTs für den Dünndarm, einschließlich der duodenojejunalen Bypassmanschette, des Resurfacings oder der Ablation der Duodenalschleimhaut, der pharmakologischen duodenalen Ausschlusstherapie, der Elektroporationstherapie der Duodenalschleimhaut und der Ablation der Magenschleimhaut.
Dr. Badurdeen und Vivek Kumbhari, M.B., Ch.B., Ph.D., Gastroenterologen an der Mayo Clinic in Florida, sind Mitautoren eines Übersichtsartikels, der in der Ausgabe 2023 von Current Opinion in Gastroenterology veröffentlicht wurde und den aktuellen Stand der EBMT zusammenfasst.
„Die Ziele der endoluminalen bariatrischen und metabolischen Dünndarmtherapien sind unterschiedlich“, erklärt Dr. Badurdeen. „Einige dieser Therapien versuchen, die Passage der aufgenommenen Nährstoffe in den proximalen Dünndarm zu verhindern und so die Wirkung der Magenbypass-Operation zu wiederholen. Andere zielen auf die Schleimhautzellen des Zwölffingerdarms ab, um den Inkretinweg zu verändern und so die Insulinempfindlichkeit zu verbessern.
Duodenojejunale Bypass-Manschette
Die duodenojejunale Bypass-Manschette ist ein endoskopisch eingeführtes Implantat, das die Verdauung und Absorption von Nährstoffen im proximalen Dünndarm verhindert. Mit Hilfe eines selbstexpandierbaren Metallstents verankert der Endoskopiker das Gerät am Zwölffingerdarmkolben und platziert eine Teflonhülse in den proximalen Dünndarm.