Heyday

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Raus aus dem Haus. Rein ins Atelier.Freier Büroplatz bei Heyday.Komm. Doch. Auch. Mönche, Einsiedler und Weltumsegler: a...
03/07/2023

Raus aus dem Haus. Rein ins Atelier.
Freier Büroplatz bei Heyday.

Komm. Doch. Auch.
Mönche, Einsiedler und Weltumsegler: alle sind sie gerne und bewusst allein (unterwegs). Ein Grossteil der Menschheit, ja auch die Spezie homo helveticus, ist bekanntlich ein sozial veranlagtes Wesen, welches an der (täglichen) Arbeit auch den Austausch mit seinen Arbeitskollegen*innen schätzt. Uns gehts auch so. Daher war und ist es für uns auch ein grosses Anliegen in einer lebendigen, offenen Bürogemeinschaft unserer Arbeit nachgehen zu können.

Was wir bieten
Ab sofort oder nach Vereinbarung vermieten wir einen Büroplatz im Atelierhaus W28 an der Weyermannsstrasse 28, 3008 Bern. Der freie Platz befindet sich in einem grosszügigen, offenen Atelier-Raum (Gesamtfläche 100m2) mit dem Studio Daniel Peter und Heyday, einem Büro für visuelle Kommunikation. Im W28 sind etwa 15 Firmen eingemietet, von Architektur, Film über Fotografie bis zu Webcoding.

Wen wir ansprechen/ suchen
Am ehesten eignet sich der Platz für Personen aus den Bereichen Media Design, Illustration, Animation, Fotografie oder verwandten Bereichen mit konzeptionellem oder kreativem Hintergrund (Text, Coding, usw.).

Gut zu wissen
Das Atelierhaus W28 befindet sich im (letzten) industriellen Teil von Ausserholligen, nahe des Inselspitals und des neuen Wohn-Areals Warmbächli. Gute Anschlüsse an den ÖV inklusive. Also nicht nur pulsierend, eher schon mit fettem Bass, was hier in den nächsten Jahren alles entstehen und sich entwickeln wird.

Soviel kostet es:
- 350.—/ Monat (1 Büroplatz)

Das ist inklusive:
- Bürotisch inkl. Anschluss (Strom, Internet, usw.)
- Arbeitstisch zum schneiden/kleben
- Ablageflächen/ Regale
- Nebenkosten
- Reinigung
- Mitbenützung Sitzungszimmer, Dachterrasse, Küche/ Cafeteria
- Toilette mit Dusche
- Warenlift und Personenlift
- Aussicht auf eine imposante Tanklastwagen-Flotte

Das sind die Goodies (a.k.a. weitere Optionen zur Mitbenutzung im Haus, nach Vereinbarung):
- Mittagstisch
- Kaffeemaschine
- Farbdrucker, Risograph, Planplotter und Plakatdrucker
- Server/Backup
- Parkplätze
- Estrich/Archiv/Keller
- Pingpong und sonstige Randsportarten

Melden auf
[email protected] oder 031 533 48 00

https://www.ronorp.net/bern/immobilien/arbeiten.1224/bueroplatz.1255/freier-atelierplatz-in-der-buerogemeinschaft-heyday-studio.2932305

Experimentieren? Are you serious?Für: euresearchWas: New Visuals - Making Of Es ist heutzutage, glaubt man all den Artik...
24/02/2023

Experimentieren? Are you serious?

Für: euresearch
Was: New Visuals - Making Of

Es ist heutzutage, glaubt man all den Artikeln auf vielen (ach so wichtigen) Social Media Kanälen und in (weltbewegenden) Online-Medien, unabdingbar, einen genauen Plan, eine Strategie und vor allem ein Narrativ zu haben. Von was? Von allem. Dem eigenen Leben, der Arbeit, der Politik und so weiter. Zuerst mal ordentlich einen «Case» aus allem zu machen, planen, durchkalkulieren, die richtigen Worte zurecht legen, und dann in den Angriffsmodus umschalten.
Wobei: Angriffsmodus… War da nicht was vor genau einem Jahr? Darf man dieses Wort, wie viele andere militärische Begriffe auch, die seit Jahren und Jahrzehnten im normalen Alltag benutzt werden, überhaupt noch aussprechen? Gehört das nun auch zur Woke-Debatte? Wo bleibt die SVP wenn Mann, tschuldigung, Frau äh Es sie braucht? Gerne möchte der Autor dieser Zeilen mal dabei sein, wenn die SVP-Spitze ihre (angeblich vorhandenen) Hirnwindungen gemeinsam rauchen lässt und über neue angriffige Parteiprogramme diskutiert. Oder sind Begriffe wie Diskussion, Hirn und SVP nicht ein Widerspruch per se? Ach, mir raucht das Hirnstübchen…

Zurück zum Life-Case. Tschuldigung. Zum Narrativ. Eh ja. Einfach zurück zur guten alten Planung. Grundsätzlich ja ein passabler Weg, wenn man a) in die Ferien will, b) den Zug rechtzeitig erreichen möchte oder c) morgens Kinder, Dusche und Schule unter einen Hut bringen möchte.

Planung ist auch nicht schlecht, wenn man für ein mehrtägiges Foto-Shooting einiges organisieren und koordinieren soll. Aber dieser Tage zeigt sich wieder: nebst viel Planung braucht es einfach auch ne ordentlich gute Portion Mut, Humor und Experimentierfreude. Und viel Freude am Unvorhersehbaren. Wer weiss schon wie man mit Aluflexrohren umgeht, die flexibel wie ne Yoga-Lehrerin und steif ein Stockfisch sein können? Wie bindet man man denn Schwimmringe in ein Arrangement über Verkehr ein? Und was haben Bitteschön billige Geschirrspül-Schwämme mit Industrialisierung zu tun? Sollte ich mal ChatGPT oder Wes Anderson deswegen kontaktieren?

Wer weiss.

Danke an Fotografin Tamara Janes, denn solche Tage sind sowas von humorvoll und prägend, da bleibt uns immer wieder die Spucke weg.

Ich. Du. Er. Sie. Raucht.?!Für: Free Fair Future (Kinder und Jugendprogramm des Tabakpräventionsfonds)Was: Visueller Ges...
15/09/2022

Ich. Du. Er. Sie. Raucht.?!

Für: Free Fair Future (Kinder und Jugendprogramm des Tabakpräventionsfonds)
Was: Visueller Gesamtauftritt

Wer raucht denn heutzutage noch ausser die Schauspieler in all den TV-Serien? Ist das nicht so eine veraltete, längst verkrustete und verkümmerte Art, sich gegen «das Establishment» aufzulehnen, zu revoltieren oder zumindest für sich selbst ein Stück Freiheit rauszunehmen? Die Grenze zwischen Eigenverantwortung und Auswirkungen aufs Umfeld sind dabei relativ vernebelt. Und sorgen schon seit Jahrzehnten für grosse politische Diskussionen. Möchten die einen am liebsten den Qualm komplett aus der Öffentlichkeit verbannen, sehnen sich andere fast wehmütig an die verrauchten, freudetrunkenen Zeiten zurück, als man in der Bar oder auf der Stehrampe ähnlich weit sah wie in Peking während der Smog-Hochsaison.

Das Image des Rauchens hat entgegen der öffentlichen Wahrnehmung und Meinung keineswegs so stark gelitten wie erwartet. Mag der Preis einer Schachtel Kippen heute schon fast an der Zehnernote kratzen, so gibt es in der Schweiz noch immer einen überraschend grossen Anteil an Kinder und Jugendlichen, welche den Glimmstängel öfters in der Hand halten als einen Stift. Und die Industrie tut viel dafür, dass Rauchen beliebt bleibt, mag das Konsumgut inzwischen noch so idiotisch-groteskte Formen und Geschmacksrichtungen anbieten, den Konsumenten scheint es zu gefallen.

Damit den Schweizer Kinder und Jugendlichen aufgezeigt werden kann, dass es durchaus schöne, angenehme und auch interessantere Alternativen zur Schnulle gibt, bündelt der Tabakpräventionsfonds nun unter .fair.future ein spezifisch auf diese Zielgruppe ausgerichtetes Programm, welches zukünftig durch viele Aktionen der kantonalen und NGO-Partner umgesetzt werden wird.

Ein kleiner Einblick in erste kommunikative Aktivitäten für Free. Fair. Future.

Fotografie: Fabian Hugo
Fotoproduktion: Putzi und Schnyder

Models: via streetcasting
Font: TWK Lausanne Weltkern
Szenen: Mockup.Maison

Kuld. Sa pead vist nalja tegema.Oha! Aha! Now. Gold at the European Design Awards 2022For: Holligerhof 8 (Warmbächli sit...
24/06/2022

Kuld. Sa pead vist nalja tegema.
Oha! Aha! Now. Gold at the European Design Awards 2022

For: Holligerhof 8 (Warmbächli site, Bern)
What: European Design Awards 2022
How: Gold

ilus
Last weekend, the award ceremony for the European Design Awards 2022 took place in beautiful Tallinn. Tallinn? That's right. Estonia. The country with the most consistent and almost radical national flag (from a graphic point of view). And Tallinn is considered a bit of a Mecca for the future. They probably already knew the QR code, when we still roamed the country with halberd and knight's armor...

rõõmus
We were surprised and a little bit disbelieving at the same time when we received the news that our signage project for Holligerhof 8 (on the Warmbächli site in Bern) has now been honored with the gold award at the European Design Award 2022. We would have loved to receive the award in Estonia's metropolis, but there is this unspeakable war...

Rõõm ja alandlikkus
So we are wavering a bit between unrestrained, boundless joy (boundless almost has a double meaning now...) about the award and humility. Humility that in our prosperous country we are allowed to participate in such competitions instead of having to fear for our lives.

Tänan teid
We would like to express our sincere gratitude to all those involved in the project. For the trust, the openness and the opportunity to make our contribution to an interesting form of living.
Realization by

More about the project:
https://awards.europeandesign.org/ #/Winners/255881

Aitäh!
Kuldsesse tulevikku.

#2022

Analysieren, Experimentieren und AufbrechenFür: EuresearchWas: Neues Corporate DesignForschung ist und wird in vielen Be...
06/05/2022

Analysieren, Experimentieren und Aufbrechen

Für: Euresearch
Was: Neues Corporate Design

Forschung ist und wird in vielen Bereichen des Lebens immer wichtiger. Damit verknüpft ist die Hoffnung und Aussicht, bestehende, bekannte und auch bewährte Strukturen, Konventionen, Elemente und Objekte weiterzuentwickeln, neu zu definieren und dadurch auch Möglichkeiten zu bieten, wie wir zukünftig arbeiten und leben werden. Forschung ist sozusagen wie der Regen: ohne Forschung besteht die Gefahr einer (geistigen und technischen) Dürre. Und trotzdem wird dieser Bereich immer auch mit Argusaugen und nicht nur mit Wohlwollen beobachtet, vor allem in der Politik. Denn Forschung setzt voraus, dass Testen, Prüfen, Erkennen und auch Scheitern wesentliche Bestandteile dieser Tätigkeit sind. Und somit auch die Möglichkeit, viel Geld, noch viel mehr Schweiss und ganz viel Zeit in etwas zu investieren, was am Schluss auch scheitern kann.

Der visuelle Auftritt von www.euresearch.ch vermittelt die vielfältigen Aspekte der Forschung symbolisch. Euresearch ist eine nationale Schweizer Organisation, welche seit zwanzig Jahren die Forschenden mit den EU Förderprogrammen verknüpft, in dem sie die Antragssteller begleitet, berät und unterstützt.

Das gestalterische Konzept basiert auf der Idee der Verknüpfung und Vermittlung, welche symbolisch dargestellt wird von einer markanten türkisfarbenen Linie, die sich über alle Massnahmen (on- und offline) hinweg zieht. Die vielfältigen Aspekte der Forschungsarbeit werden durch eine farbig-verspielte Bildwelt (umgesetzt durch Tamara Janes von www.studioattilajanes.ch) auch auf Bildebene aufgenommen. Die markante Schrift stammt aus dem Hause der unzähmbaren www.abcdinamo.ch aus Basel.

Die Lunte brennt auch in F4Für: Publikation «Feuerwehr Viktoria»Was: Plakat-SerieDie Feuerwache Viktoria Feuerwehr Vikto...
18/02/2022

Die Lunte brennt auch in F4
Für: Publikation «Feuerwehr Viktoria»
Was: Plakat-Serie
Die Feuerwache Viktoria Feuerwehr Viktoria ist für Bern nach wenigen Jahren zu einem Symbol davon geworden, wie man eine alte, wunderschöne aber auch sehr sachspezifisch genutzte und gebaute Liegenschaft sinnvoll umnutzen kann. Dutzende von kleineren und grösseren Organisationen, Ateliers und Geschäften haben sich nicht nur eingemietet, sondern den ungewöhnlichen grosszügigen und gleichzeitig verwinkelten Räumen neues Leben eingehaucht. All dies wird in der Publikation «Feuerwehr Viktoria» aufgezeigt, welches durch Tim Engel, Rea Wittwer und Sarah Forrer konzipiert und realisiert wurde.

Das schöne wiederum am alten, statischen (ja fast schon konservativ-traditionell anmutenden) und im öffentlichen Raum eingesetzten Medium Plakat ist, dass es in wenigen Bruchteilen eines Augenblicks dem Betrachter eine (kleine) Welt eröffnen kann. Dass es Botschaften und Aussagen mit visueller Gestaltung kombiniert und so zu einem Kleinod der Verschönerung des öffentlichen Raums werden kann. Dass es ein Kopfkino auslösen kann, Dopamin ausschüttet und den Betrachtenden neuen Reizen aussetzt. sAbgesehen natürlich von all dem kommerziell orientierten Ramsch, welcher sich uns auf Plakat wie auch im TV oder Internet entgegenwirft…

Zur eingangs erwähnten Publikation realisierten wir fünf Unikat-Plakate (die zugleich auch Buchumschläge sind). Damit der Vielfalt, der Ungezwungenheit wie auch der Freude am Experiment dieser Liegenschaft und seiner Nutzer auch genügend Rechnung getragen wird. Unikat und Serie müssen sich diesbezüglich nicht widersprechen, denn allen liegt die gleiche Idee zugrunde: wenn das Feuer mal richtig entfacht ist, dann wird’s wild und raumgreifend.

Type: ABC Favorit von www.abcdinamo.ch
Locations https://www.mockup.maison

20/08/2021

Alles eine Frage der Perspektive

Für: architetta schiers ag, Architekturbüro aus Schiers, Graubünden
Was: Neuer Web-Auftritt inklusive Überarbeitung des gesamten Erscheinungsbildes

Architekten gehören zu jener Berufsgattung, welche ja sozusagen zwischen Kraft und Wucht (körperlich wie auch sprachlich auf der Baustelle) und Detailversessenheit (im weichen Bürostuhl) hin und her pendeln. Oder neudeutsch «switchen». Sie benötigen dabei nicht nur ein feines Gespür für die Ansprüche ihrer Kunden, sondern auch ein standfestes Auftreten und Versiertheit im Umgang mit Handwerkern und Zulieferern. Und wohl etwas vom Schönsten an diesem Beruf: das Werk ist dauerhaft, es ist (zumeist) sehr präsent im Dorf- oder Stadt-Bild und es wird bewohnt und genutzt. Gute Architektur führt dazu, ob unauffällig oder dominant wirkend, dass sie Reaktionen bei den Betrachtenden, Besuchern wie auch den Bewohnern auslöst.

Das familiengeführte Architekturbüro architetta schiers ag aus Graubünden konzipiert und realisiert schon seit über 40 Jahren Bauten im ganzen Kanton und darüber hinaus. Seit Jahren mit einem Fokus auf möglichst energieschonende Gebäude und lokal produzierte Materialien. Um ihre Bauprojekte wie auch ihre Arbeitsweise verständlich, ästhetisch und als digitale Visitenkarte darstellen zu können, konzipierten wir eine Website, die (analog zur realen Arbeitsweise zwischen Büro und Baustelle) sowohl subtile wie auch markante Elemente enthält. Die sowohl an der Oberfläche wie auch im Detail Überraschungen wie auch kleine Hintertürchen bereit hält. Genau wie bei einem einladenden Haus.

Und um den neuen Auftritt auch in die physische Welt zu transportieren, wurde zugleich auch der gesamte visuelle Auftritt nicht nur überpinselt, sondern gleich generalüberholt. Mit derselben Idee, Geradlinigkeit mit persönlichen Nuancen zu kombinieren.

Danke Roger Burkhard fürs Coding! Und ganz speziell an das Team von architetta schiers ag für das grosse Vertrauen!

16/06/2021

Oh… Aha…. Really?
Auszeichnung an den European Design Awards 2021

Wir durften heuer bereits bei zwei anderen Wettbewerben frohlocken und uns glücklich schätzen, mit unseren Einreichungen zu den Gewinnern zu gehören. Nebst den «100 besten Plakaten» und dem «TDC New York» kommt nun noch eine dritte und weitere Auszeichnung hinzu.

Wir springen wie junge Rehkitze durch die Gegend (aktuell noch jeder für sich), denn am Wochenende wurde bekanntgegeben, dass unser Neuauftritt für das Film-Festival auch bei den European Design Awards 2021 (European Design Awards) mit Bronze ausgezeichnet wurde. Dieser Wettbewerb wird alljährlich durchgeführt und erlaubt es Kreativen aus dem gesamten europäischen Raum, teilzunehmen und sich mit anderen zu messen. Durften wir früher die Awards jeweils an einer Zeremonie (in einer jährlich anderen Stadt) vor Ort abholen, war diesmal verständlicherweise alles digital. Dies mindert die Freude nur minim und ist Ansporn genug für nächstes Jahr ;-)

Danke an Queersicht Filmfestival fürs Vertrauen und an Uldry.ch für die schöne Umsetzung.
#2021

Bauen ja, aber bitte mit Qualität und SorgfaltDie Schweiz hat bekanntlich einige Vorzüge, um die uns viele Bewohner aus ...
21/05/2021

Bauen ja, aber bitte mit Qualität und Sorgfalt

Die Schweiz hat bekanntlich einige Vorzüge, um die uns viele Bewohner aus anderen Ländern beneiden. Verhältnismässig tiefe Steuern, sauberes Trinkwasser an allen Ecken und Enden und ein Politsystem, bei der keine Partei dominieren kann und alle wichtigen Entscheide von einem Gremium aus sieben Personen getroffen (oder zumindest abgenickt) werden. Aber interessanterweise ist Architektur in unserem Land kein Aushängeschild, sondern eher Mittel zum Zweck. Frei von jeglichen Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Ästhetik und Sinn für Einbettung ins Umfeld wird überall ein Einfamilienhäuschen hingepflastert wo es die grüne Wiese zulässt oder ein altes Gebäude durch ein Glaspalast ersetzt, dass sich selbst Mücken darin im Spiegelbild wieder erkennen.

Erstaunlich, denn die Architektur-Ausbildung geniesst (eigentlich) einen guten bis sehr guten Ruf in unserem Land. Und es gibt sowohl in einigen Städten wie auch auf dem Land Beispiele, wie ästhetisch, funktional und nachhaltig zugleich zeitgemässe Architektur sein kann. Es gibt auch viele Beispiele von alten bis sehr alten Bauten, dass bereits früher enorm zukunftsgerichtet und sinnvoll antizipiert und gebaut wurde. Und die Schweizer Architekten geniessen im Ausland ein hohes Ansehen, wenn es darum geht, wichtige oder grosse öffentliche Gebäude für kulturelle, öffentliche aber auch wirtschaftliche Nutzungen zu bauen.

Das Bundesamt für Kultur (kurz BAK) hat nun das «Davos Qualitätssystem für Baukultur» mit internationalen Partnern publiziert. Darin wird erstmals eine objektive und umfassende Beurteilungsmethode von baukultureller Qualität vermittelt und soll als Hilfestellung für die praktische Umsetzung von hoher Baukultur (zukünftig) dienen.

Wir freuen uns sehr, dass wir für und mit dem BAK diese Publikation konzipieren und umsetzen durften, da uns Architektur mit all seinen Auswirkungen sehr am Herzen liegt. Und umso glücklicher sind wir um die Tatsache, dass der Humor und eine gewisse Leichtigkeit auch in einem Methodenbuch wie diesem Platz finden.

09/04/2021

09.04.2021
Das Gleichgewicht halten…

In Zeiten der Maximierung und Optimierung, in der ja viele(s) zu Grösserem strebt als eigentlich notwendig und sinnvoll wäre (Autos, Gebäude, Pestizideinsatz, Fleischkonsum usw.) kann man durchaus aus den Eindruck erhalten, einiges sei aus dem Gleichgewicht geraten. Und bekanntlich tut der hiesige Bauernverband (unter dem Deckmantel der Düngemittel-Industrie) alles dafür, dass unsere Landwirtschaft den Ackerflächen noch jahrelang genügend Pestizide zuführen kann (und leider keinen Deut biologischer werden möchte), damit bestimmte Chemiekonzerne nicht aus Versehen am Hungertuch nagen müssen. Und mit der Folge, unsere Wiesen bald grüner leuchten als Homer Simpsons strahlender Arbeitsort in Greenfield…

Dabei würde es dem Homo sapiens durchaus mal gut anstehen, sich wieder einiger Grundwerte zu besinnen. Und hier spielt das Gleichgewicht in vielerlei Hinsicht eine zentrale Rolle. Nicht nur aus rein koordinativen Gründen damit man nicht dauernd zu Boden fällt, sondern auch aus ideologischen Gründen. Aber auch aus ökologischer Sicht, denn ohne Mutter Natur schafft es der Homo sapiens oeconomicus schlicht keine Minute zu überleben. Deswegen ist es nur gut, gibt es Firmen wie Ecolot.

Ecolot ist der neue Name eines bereits 20-jährigen Büros aus Bern, welches sich mit Umweltschutz und -recht auseinandersetzt. Das fünfköpfige Team unterstützt und berät sowohl öffentliche Institutionen wie auch Firmen und Organisationen in vielen Bereichen und Rechtsfragen. Wir freuen uns, durften wir Ecolot im Prozess des neuen Auftritts unterstützen und diesen visuell begleiten. Mit dem Resultat, dass im neuen Erscheinungsbild die Vielfalt der Natur in einer breiten Farbpalette symbolisch wiederspiegelt und zugleich mit einem subtilen Kniff das Gleichgewicht auch im Schriftzug thematisiert wird.

Baby hit me one more time…Gewinner bei «TDC New York»Typografie. Typo…was? Typografie ist das, was wir alle tagtäglich i...
25/03/2021

Baby hit me one more time…
Gewinner bei «TDC New York»

Typografie. Typo…was? Typografie ist das, was wir alle tagtäglich in unterschiedlichster Form auf diversen Kanälen und Medien konsumieren. Würden unsere Augen ähnlich wie unser Magen funktionieren, dann könnte es durchaus vorkommen, dass uns mal übel wird von gewissen Schrift-Anwendungen. Aber zum Glück wird Schrift nicht nur zur Informationsvermittlung eingesetzt, sondern durchaus auch als Kulturgut und visuelles Stilmittel verstanden. Und die Schweiz gehört in dieser Kategorie (im Gegensatz zu anderen Bereichen) noch immer zur erweiterten Weltspitze.

Es freut uns daher doppelt und dreifach, dass wir heute verkünden können, zu den Gewinnern im Rahmen des Wettbewerbs «Type Directors Club New York - TDC 67» zählen zu dürfen. Der neue visuelle Auftritt für das Queersicht-Film-Festival gehört nun zum exklusiven Kreis der ausgewählten Exemplare. Der Wettbewerb hat eine lange Geschichte und wird jährlich von zahlreichen Eingaben aus der ganzen Welt «geflutet». Dieses Jahr wurden gemäss Organisatoren 1600 Eingaben aus 57 Ländern beurteilt, davon erreichten schlussendlich 255 Eingaben den Gewinnerstatus «Certificate of Typographic Excellence».

New York I love you bekommt da eine neue Dimension ;-) Danke Queersicht, danke Uldry Druck für die schöne Umsetzung. Oder im amerikanischen: AMAZING!

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